Neuer Pavillon bereichert den Morsbacher Kurpark

Seit dem 21. Juni 2015 ist der ehemalige Morsbacher Kurpark um eine Einrichtung reicher. Bei einer kleinen Feier wurde ein neuer Pavillon seiner Bestimmung übergeben. Nachdem die Minigolfanlage wieder hergerichtet worden ist, ein Bolzplatz, Beachvolleyball-Feld und eine Boulebahn angelegt wurden, fehlten nur noch ein Kiosk sowie eine Unterstellmöglichkeit, die auch als Anlaufstelle für die zahlreichen Parkbesucher dienen sollten. In enger Absprache mit Bürgermeister Jörg Bukowski ergriff daher der Heimatverein Morsbach die Initiative und ließ über einen Sponsor einen Pavillon in Raumzellenbauweise anfertigen. Mit einem Kran wurde dann das Bauwerk neben die Minigolfanlage platziert. Teilweise mit Holz verkleidet, teilweise verputzt soll der schicke Pavillon jetzt zur Ausgabe von allerlei Erfrischungen, kleinen Imbissen, dem Zubehör von Minigolfanlage sowie anderer Freizeitanlagen und somit zur weiteren Belebung des Kurparks dienen.

Das kleine Multifunktionsgebäude besitzt neben dem Kiosk auch eine barrierefrei zugängliche öffentliche Toilettenanlage. Klaus Jung vom Heimatverein zeichnete für die Architekturarbeiten und Bauleitung verantwortlich. Die Fundamente und die Außenanlagen wurden vom Bauhof der Gemeinde erstellt. Ein kleiner überdachter Terrassenbereich lädt zum Verweilen ein.

Bürgermeister Jörg Bukowski zeigte sich bei der Einweihungsfeier erfreut über die Anreicherung des „Generationenparks“ und dankte allen, die den neuen Pavillon ermöglicht haben. Der Vorsitzende des Heimatvereins Morsbach Werner Schuh bekräftigte nochmal, dass der Verein gerne die Patenschaft über den ehemaligen Kurpark übernommen habe und auch weiterhin zur Unterhaltung des Parks beitragen werde. Mit kräftigen Weihwasserspritzern segnete Pfarrer Tobias Zöller den Pavillon ein, bevor zwei afrikanische Flüchtlinge mit Trommeln und Gesang einige ihrer Heimatweisen anstimmten. Fotos: C. Buchen (CB-21.06.15)

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Bei der Einweihung des neuen Pavillons im Morsbacher Kurpark v.l.n.r.: Pfarrer Tobias Zöller, Bürgermeister Jörg Bukowski, Werner Schuh (Vorsitzender des Heimatvereins) und Klaus Jung (Vorstandsmitglied des Heimatvereins).

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Die „Himmelsleiter“ rauf, den „Höllensteig“ runter

Seit dem 20. Juni 2015 können die Wanderer, die von Morsbach aus die Jähhardt, den 339 Meter hohen Hausberg der Morsbacher, erklimmen möchten, wieder die „Himmelsleiter“ benutzen. Eine Basaltstele mit dem eingravierten Namen des Pfades und den Jahreszahlen 1935-2015 steht in der Nähe des Denkmals und markiert den Beginn des Aufstiegs.

Über 75 in den Berg eingebaute Stufen, den Blick stets nach oben, sprich himmelwärts gerichtet, kommt der Wanderer dem Plateau am Fuße des Aussichtsturms immer näher. Auf drei Ruhebänken kann zwischendurch eine kurze Rast eingelegt werden.

Oben angekommen, grüßt eine weitere Basaltstele, diesmal mit dem Schriftzug „Höllensteig 2015“. Ob die „Himmelsleiter“ rauf oder den „Höllensteig“ runter: Von der Jähhardt entlohnt jedenfalls ein prächtiger Panoramablick über das Morsbacher Bergland den Wanderer für den mühevollen Auf- und Abstieg.

Mit dem Bau des alten Holzaussichtsturmes in den Jahren 1935/36 legten die Morsbacher unter der Federführung des Heimatvereins damals die sogenannte „Himmelsleiter“, einen Pfad vom Ort Morsbach hinauf auf die Jähhardt, an. Die Natur holte sich den Steig nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch wieder zurück. Er wuchs zu und geriet in Vergessenheit.

2014 kam der umtriebige Metzgermeister und Gastwirt a.D. Herbert Stausberg, genannt „Knoorz“, auf die Idee, die Himmelsleiter freizulegen und wiederherzustellen. Bei der Kolpingjugend, dem Bauhof der Gemeinde und bei Steinmetz Michael Kötting fand er rasch Helfer, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Beim Jungfernaufstieg am 20. Juni 2015 wusste Herbert Stausberg, der für sein ehrenamtliches Engagement auch schon mit dem Titel „Müeschbejer Jong“ ausgezeichnet worden ist, den ihn begleitenden Wanderern einige Anekdoten aus der guten alten Zeit zu erzählen. Schließlich konnte sich die Wandergruppe am Fuße des Aussichtsturms mit kühlen Getränken und Grillwürstchen stärken. Fotos: C. Buchen (CB-21.06.15)

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Nach den letzten Metern der „Himmelsleiter“ wird der Wanderer mit einem prächtigen Panoramablick auf das Morsbacher Bergland entlohnt.

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Initiator Herbert Stausberg „segnete“ den Schlussstein der „Himmelsleiter“, der die Inschrift „Höllensteig 2015“ trägt, nach dem Jungfernaufstieg symbolisch mit Mineralwasser.

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Die Wandergruppe nach dem Jungfernaufstieg über die neue „Himmelsleiter“ auf der Jähhardt, dem Hausberg der Morsbacher. Ganz rechts sind die letzten Meter der „Himmelsleiter“ zu sehen.

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Herbert Stausberg am Schlussstein der „Himmelsleiter“ auf der Jähhardt, der die Inschrift „Höllensteig 2015“ trägt. Rechts sind die letzten Meter der „Himmelsleiter“ zu erkennen.

Flöötscherfest vor dem Rathaus

Der Heimatverein Morsbach richtet am Sonntag, 7. Juni 2015 wieder ein Flöötscherfest auf dem Milly-la-Forêt-Platz vor dem Rathaus aus. Dabei wird den Besuchern Kulinarisches und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Jung und Alt geboten. Das Fest beginnt um 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen. Über Mittag werden dann gut bürgerliche Gerichte rund um die Kartoffel angeboten, wie „Flöötscher“, Reibekuchen mit Apfelkompott und „Quellmänner“ mit Sahneheringen.

Am Nachmittag gibt es Kaffee, Kuchen und Bergische Waffeln. Im Rahmenprogramm treten die Mini-Wolpertinger, die „Little Harmonies“ aus Wendershagen auf. Außerdem wird das Bergische Naturmobil zu Gast sein. (CB-30.05.15)

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Am 7. Juni findet auf dem Rathausplatz wieder das Flöötscherfest statt. Dann gibt es wieder leckere Pfannengerichte rund um die Kartoffel. Archivfoto: C. Buchen

Männertreu und Geranien

Neuer Blumenschmuck für Morsbach

Pfingstsamstag hat der Heimatverein Morsbach wieder die Bepflanzung der Blumenkästen in der Ortsmitte von Morsbach vorgenommen. An dem Geländer entlang der Bachstraße und auf der Brücke an der Crottorfer Straße (am Kreisel) wurden insgesamt 20 Kästen mit 66 Blumen bepflanzt, Geranien und Männertreu. Die fleißigen Gärtner hoffen, dass die Blumen nicht wieder dem Vandalismus zum Opfer fallen werden. Fotos: C. Buchen (CB-23.05.15)

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Flugzeugabsturz, Soldatengräber und Windräder

Maiwanderung des Heimatvereins mit breiter Themenvielfalt

 

Die 18. traditionelle Familienwanderung des Heimatvereins Morsbach in Folge jeweils am 1. Mai führte dieses Jahr zunächst zu den Soldatengräbern bei Stentenbach und zum Schluss ins Dorfgemeinschaftshaus nach Stockshöhe. Christoph Buchen, Lokalhistoriker und Wanderführer zugleich, berichtete unterwegs über geschichtliche Ereignisse und künftige Planungsvorhaben entlang der Gemeindegrenze Morsbach-Friesenhagen.

Nach dem ersten steilen Anstieg erreichte die 80köpfige Wandergruppe kurz vor Mittag zunächst Stentenbach. Die Straße durch den Ort ist gleichzeitig Gemeinde-, Kreis- und Landesgrenze zwischen Morsbach/Friesenhagen, Oberbergischem Kreis/Kreis Altenkirchen sowie Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Buchen wusste zu berichten, dass der Ort zwei Briefträger hat, einen für die Häuser auf Morsbacher Seite und einen anderen für die gegenüber liegende Friesenhagener Straßenseite.

Stentenbach ist am 26. August 1944 haarscharf einer Katastrophe entgangen. Christoph Buchen erläuterte der Wandergruppe, dass damals gegen 2.15 Uhr in der Nacht eine Junkers 88 G-1 mit heulendem Motor in 50 Metern Höhe über die Dächer von Stentenbach geflogen, im benachbarten Wald abgestürzt und mit lauten Knall explodiert ist. Das Jagdflugzeug war im Krieg von der eigenen deutschen Flak in Brand geschossen worden und in einem Feuerball zerschellt. Die drei Besatzungsmitglieder konnten kurz zuvor mit dem Fallschirm abspringen und überlebten.

Vor genau 70 Jahren ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. Stentenbach, so erzählte Christoph Buchen, war einer der ersten Dörfer des Oberbergischen Kreises, die von den amerikanischen Soldaten des US-Infanterieregiments 310 am 6. April 1945 eingenommen wurden. Bei den Kämpfen um Stockshöhe, Wittershagen, Stentenbach und Alzen fielen damals elf deutsche Soldaten. Von Stentenbach aus erreichte die Wandergruppe eine Stelle im Wald, an der heute noch drei Holzkreuze die ehemaligen Soldatengräber markieren. Heimatkundler Hermann-Josef Schuh wusste noch, dass die Soldaten 1956 auf den Friedhof bei Crottorf umgebettet worden sind.

Weiter ging die Wanderroute an Waldparzellen vorbei, auf denen 12 je 200 Meter hohe Windräder auf rheinland-pfälzischem Gebiet geplant sind. Da die Windräder in unmittelbarer Nähe der anrainenden Morsbacher Dörfer errichtet werden sollen, befürchteten einige Wanderteilnehmer auch negative Auswirkungen auf die dortige Wohnqualität.

Den Abschluss der Wanderung bildete ein gemütliches Beisammensitzen am Dorfgemeinschaftshaus Stockshöhe, wobei Heimatvereinsvorsitzender Werner Schuh dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Stockshöhe Adam Straub ein Mundartwörterbuch als Gastgeschenk überreichte. (02.05.15)

Fotos von der Maiwanderung finden Sie nachfolgend.

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Fotoimpressionen vom Schubkarrenrennen 2015

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Der Heimatverein bedankt sich bei allen Teilnehmern und Zuschauern. Folgende acht Gruppen haben beim Schubkarrenrennen mitgewirkt: Die Wilden Schweine („Hilfe für Griechenland“), Lauftreff Morsbach („66-Dörfer-Lauff“), De Wennerscher („Aus dem Land der Schweine“), 3 Generationen Held („Winterkirmes“), SV Morsbach („Kommunion 2015“), De Pappnasen („Winterkirmes“), Kirmesjeseechter („Bierbauch im Sixpack“) und FKK („Achterbahn“).

Den Wanderpokal erhielt der SV Morsbach, den Pokal für die beste Konstruktion bekamen De Wennerscher und den Pokal mit dem originellsten Motto konnte die Familie Held mit nach Hause nehmen.

Die obigen Fotoimpressionen vom Schubkarrenrennen wurden eingefangen von Hermann-Josef Schuh. (CB-28.04.15)

 

Am 1. Mai geht`s zu den Soldatengräbern

70 Jahre nach Kriegsende

Familienwanderung mit dem Heimatverein

Seit 1998 führt der Heimatverein Morsbach jeweils am 1. Mai seine Familienwanderung mit stets großer Beteiligung durch. Am 1. Mai 2015 heißt es wieder: Wir wandern mit dem Heimatverein. Alle heimat- und naturkundlich interessierten Familien und Einzelwanderer sind hierzu herzlich eingeladen. Die diesjährige Wanderung steht unter dem Motto „70 Jahre nach Kriegsende – 70 Jahre Frieden“.

Treffpunkt ist wieder um 10.00 Uhr am Kurpark/Busbahnhof in Morsbach. Von dort aus geht es über eine abwechslungsreiche, kinderwagengerechte Route mit ausgiebiger Zwischenrast zu den Soldatengräbern bei Stentenbach. Am Ende der insgesamt 2 ½-stündigen Wanderung können sich die Teilnehmer im Dorfgemeinschaftshaus Stockshöhe bei „Speis und Trank“ stärken und den Nachmittag gemütlich ausklingen lassen. Ab Stockshöhe muss jeder selbst den Heimweg/die Heimfahrt organisieren. Ggf. können Fahrgemeinschaften gebildet werden. (CB-15.04.15, aktualisiert 19.04.15)

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Schubkarrenrennen 2015

Das traditionelle Schubkarrenrennen auf der Morsbacher Kirmes findet erneut auf dem Motodrom in der Ortsmitte statt. Nach dem Vorbild von Monaco wird auch in Morsbach die „Innenstadt“ wieder für den normalen Verkehr gesperrt, um für die Renngefährte der Morsbacher Formel SK Platz zu schaffen. Der Start des „Großen Preises von Morsbach“ erfolgt Kirmessonntag, 26. April 2015, 16.00 Uhr, in der Waldbröler Straße in Höhe der Gertrudisapotheke. Von dort aus geht es dann die Waldbröler Straße hinunter zum Verkehrskreisel, der von den Rennfahrern einmal umrundet werden muss. Vom Kreisel aus verläuft die Rennstrecke über die Bahnhofstraße und dann gleich wieder in die Straße „Am Prinzen Heinrich“ hinein. Ziel ist die Einfahrt zum Aldi-Parkplatz. Natürlich stehen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Morsbach wieder für die bekannte Abkühlung und den Schaumteppich bereit.

Vorgesehen sind folgende Fahrzeugtypenklassen:

  • Formel I: Einachsige Fahrzeuge wie Schubkarren, Handwagen und andere
  • Formel II: Zweiachsige Fahrzeuge wie Kinderwagen, Handwagen, Leiterwagen und andere
  • Formel III: Offene Klasse mit exotischen Fahrzeugen wie fliegende Teppiche, laufende Sofas, Jauchefässer, Sänften, Rikschas und ähnlichen.

Die Einteilung in Klassen und das Fotografieren der Gefährte erfolgt ab 15.00 Uhr auf dem ALDI-Parkplatz. Danach fahren die Wagen durchs Zentrum in die Waldbröler Straße (Höhe Gertrudisapotheke) zum Startpunkt. Alle Fahrzeuge müssen durch die Kraft menschlicher Muskeln bewegt werden. Eine Reihe wertvoller Preise wartet auf die Sieger der einzelnen Rennläufe in den verschiedenen Fahrzeugklassen: Riesen-Sekt-Flaschen, Biermarken für die Kirmes, Eisgutscheine für die Kinder, Freifahrtchips für die Kirmes, Siegerkränze, Urkunden und Pokale. Die Siegerehrungen sind gegen 18.00 Uhr auf der Festbühne der Kirmes. Anmeldungen sind bis spätestens 24. April 2015 bei der Rennleitung des Heimatvereins unter der Tel. 02294/991280, Fax 0611/182276800, Email: heimatverein.morsbach@hotmail.de einzureichen. Die Anmeldung sollte mit dem nachfolgenden Vordruck erfolgen. Der Heimatverein bittet um frühzeitige Anmeldung und um rege Beteiligung, besonders auch durch die Kegelclubs. Archivfoto: C. Buchen

(CB-20.03.15)

Anmeldeformular

Schubkarrenrennen 2015

An dem Schubkarrenrennen des Heimatvereins Morsbach am Kirmessonntag,

  1. April 2015, 16.00 Uhr, nehme ich/nehmen wir auf eigene Gefahr teil.

 

Name (Einzelperson/Mannschaftsname):

 

 

Personenzahl:

 

 

Anschrift und Telefonnummer:

 

 

Fahrzeugbeschreibung/Motto:

 

 

Unterschrift:

 

Bitte an den Heimatverein Morsbach senden bis 24.4.2015

(Dechant-Strack-Str. 1, 51597 Morsbach oder

telefonisch: 02294/991280, Fax. 0611/182276800,

Email: heimatverein.morsbach@hotmail.de)

 

Verwirrungen um weiße Plastiktüten

Theatergruppe glänzte mit neuem Lustspiel

Herbstzeit ist Theaterzeit in Morsbach. Wie jedes Jahr führte die Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach im November 2014 wieder an sechs Abenden im Gertrudisheim ein Lustspiel auf. Das Stück unter der Regie von Marlies Roth hieß dieses Mal „Das perfekte Brautkleid“.

Bei der Handlung kam es zu allerlei Verwicklungen. Christa, gekonnt gespielt von Ingrid Diederich, möchte unbedingt, dass Tochter Martina, in den Doppelrollen dargestellt von Diana Weber und Alexandra Mohrmann, bei der Hochzeit das von der Mutter selbst genähte Brautkleid trägt. Da es aber katastrophal aussieht, weil Mutter Christa gar nicht richtig nähen kann, muss es verschwinden. Brautvater Otto, dessen Rolle sich Uwe Mauelshagen und Karl-Josef „Kauert“ Reifenrath teilten, will es im Garten vergraben und versteckt es einstweilen in einer weißen Plastiktüte.

Martinas Bräutigam Gerd (Dirk Kamieth/Jens Mauelshagen) braucht auch dringend ein Versteck für ein Negligee, das er vor den neugierigen Augen der Nachbarin (Brigitte Kötting) und deren Tochter (Marie Kamieth/Nicole Selhorst) ebenfalls in einer weißen Plastiktüte verbirgt. Dumm nur, dass Christa die frisch gebügelte Wäsche für den Pfarrer (Horst-Jürgen Kaufmann erneut in einer Paraderolle) auch in eine weiße Plastiktüte steckt. Es ist natürlich abzusehen, dass die weißen Tüten für Verwirrung und allerhand Verdächtigungen sorgen.

Zur Hochzeit sind zu allem Ungemacht auch die rotzfrechen Enkelsöhne (Alexander Kötting/Manuel Hoberg) nebst alleinerziehendem Vater (Carsten Stockburger) eingeladen. Nicht geladen ist allerdings die Ex-Ehefrau von Gerd, Erika (Birgit Leidig), die aber trotzdem inkognito kommt und sich auch noch prächtig mit allen versteht. Mit von der Partie ist auch Christa`s Mutter, gespielt von der 88-jährigen Franziska Vierbücher. Und so nahmen die diversen „Hochzeitsvorbereitungen“ ihren ebenso turbulenten wie schicksalhaften Lauf.

Die Freude am Spiel und die Mimik der Laiendarsteller sowie die Passagen in „Müeschbejer Platt“ belohnten die Zuschauer wieder mit viel Applaus.

 

„Vürhang op“ für die neue Generation

Schauspielernachwuchs in der Theatergruppe

Die Laienspielgruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach führt alljährlich auf den Bühnenbrettern des Gertrudisheims heitere Schwänke auf, was sich großer Beliebtheit erfreut. 1997 hatten sich einige Morsbacherinnen entschlossen, die jahrzehntealte Theatertradition in der „Republik“ erneut neu aufleben zu lassen. Mit Marlies Roth, eine der damaligen Initiatorinnen und heutige Leiterin der Theatergruppe, sprach Christoph Buchen über die neue Schauspielergeneration.

Aus wie vielen Schauspielern besteht die Theatergruppe derzeit?

Zur Zeit spielen 22 Personen im Ensemble.

Seit 1998 führt die Gruppe jedes Jahr ein Theaterstück auf. Haben Sie nach all den Jahren noch keinen Personalmangel?

Jedes Theaterstück verlangt den Schauspielern wertvolle Freizeit ab. Oft gehen die wochenlangen Proben und Vorbereitungen bis an die Grenzen der Belastbarkeit bei den Laiendarstellern. Seit 2013 haben wir sechs neue Ensemblemitglieder dazu bekommen.

Wie sieht es mit der Jugend aus?

Neben Diana Weber, Carsten Stockburger und Nicole Selhorst, die gerade einmal jenseits des Jugendalters sind, haben wir auch drei junge Leute gewinnen können. Marie Kamieth und Manuel Hoberg sind erst 17 Jahre alt und noch Schüler, der Auszubildende Alexander Kötting ist 20 Jahre alt. Alle drei haben sich vorzüglich in das Ensemble integriert.

Und wie soll es in Zukunft mit der Theatergruppe weitergehen?

Wir arbeiten wohl überlegt an einem Generationenwechsel in der verantwortlichen Leitung der Theatergruppe. Die Aufführungstermine im Jahr 2015 stehen im Übrigen bereits fest. (CB-01.12.14)

 

Danksagung

Auch dieses Jahr waren, so Marlies Roth, wieder viele Helfer zur Stelle, als es galt, die Kulissen und Kostüme anzufertigen und das gelungene Bühnenbild herzurichten. Sie dankte insbesondere der Bäckerei Rosenbaum, Metzgerei Gregor Rosenbaum, der Gärtnerei Koch, Party-Service Wilhelm Stausberg, Bistro Alt Morsbach, ZEG Niederlassung Morsbach, Schlosserei u. Metallbetrieb Stefan Leidig, Roland Bantel, Fa. Baustoffe Bender, Christof Euteneuer und der Presse sowie der Kartenverkaufsstelle Buchladen „Lesebuch“. Für die aufwändige Bühne und Technik zeichneten erneut Norbert Kötting, Uwe Mauelshagen und Karl-Josef Reifenrath verantwortlich, für Maske und Frisuren Marion Klein und Gerda Kleusberg.

Fotos des Theaterstücks, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.

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Rückblick auf den Müeschbejer Oowend 2014

Der „Müeschbejer Jong 2014“ heißt Klaus Jung. Mit diesem Ehrentitel zeichnete der Heimatverein Morsbach am 11. Oktober 2014 beim Großen „Müeschbejer Oowend“ im Gertrudisheim einen Mitbürger aus, der sich seit 45 Jahren als Naturschützer, Umwelt- und Heimataktivist um die Gemeinde verdient gemacht hat.
Wie der Laudatio, die von Werner Schuh und Heike Lehmann vorgetragen wurde, unter anderem zu entnehmen war, „hat Klaus Jung den Natur- und Umweltschutz in den 1970er und 1980er Jahren in der Gemeinde Morsbach zum ersten Mal salonfähig gemacht“. Zusammen mit seinen Aktivistenkollegen gründete er 1988 die Ortsgruppe Morsbach des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), deren Vorsitzender der 78-Jährige seitdem ist. Er war am Bau der vier Krötentunnels in Ellingen beteiligt und hob 1992 die NABU-Kindergruppe mit aus der Taufe, die bis heute junge Menschen an die Natur heranführt.

Seit über zehn Jahren ist Klaus Jung auch im Vorstand des Heimatvereins aktiv und engagierte sich beispielsweise federführend bei der Errichtung einer idyllischen Sitzecke nahe der Basilika und beim Bau einer Schutzhütte am Fuße des Aussichtsturms. Ihm ist es zu verdanken, dass 2013 auf der obersten Plattform des Aussichtsturms Geo-Informationstafeln angebracht wurden, in die Entfernungsangaben zu Morsbacher Hügeln und Ortschaften, aber auch zu Städten in ganz Europa eingraviert sind.

Mit der Verleihung des Ehrentitels „Müeschbejer Jong 2014“ durch den Vorsitzenden des Heimatvereins Werner Schuh war auch die Überreichung einer Puppe an Klaus Jung verbunden: Diese trägt die Gesichtszüge und andere Charakteristika des Geehrten. Schuh betonte zum Schluss der Laudatio: „Jede Gemeinde kann sich glücklich schätzen, Menschen wie Dich in ihren Reihen zu wissen.“

Zuvor hatte der Heimatverein beim „Müeschbejer Oowend“ unter der bewährten Moderation von Werner Puhl ein buntes Programm abgespult und seine Aktivitäten der letzten beiden Jahre in einer Bilderpräsentation in Erinnerung gerufen. Beim „Dingsda“-Quiz musste ein Kandidatenteam Ausdrücke in „Müeschbejer“ Mundart erraten, die Kinder in kurzen Filmspots umschrieben hatten. Georg Bender hat dabei die meisten Begriffe erraten.

Höhepunkte des Abends waren auch die Auftritte der Mini-Wolpis („Country-Dance“; feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen), der „Guten Männer der Eintracht“ (u.a. mit den Liedern „Mein Elternhaus“ und „Handwerkers Abendgebet“), des Damenelferrates Wendershagen (Tanzeinlagen „Christoph und Annette in der Diskothek“), des Zauberers und Bauchredners Hans-Jürgen Kellner und der Karnevalsgesellschaft Morsbach unter der Regentschaft des noch amtierenden Prinzen Frank III. aus dem Hause Uselli.

„1 Jahr, 1 Monat und 11 Tage im Amt“, unter diesem Motto stand das Interview, dass Moderator Puhl mit Pfarrer Tobias Zöller führte. Der Geistliche verriet dabei: „Ich fühle mich hier nach einem Jahr heimisch und wohl.“ In Bezug auf den Priestermangel betonte er: „Wie überall funktioniert bei uns eine Gemeinde nur mit Ehrenamtlern.“ Auf seine Hobbys Musikhören und Singen angesprochen stimmte Zöller prompt das Lied „Ech möch ze Foß no Kölle jon“ an und der ganze Saal sang mit. (CB-13.10.14)

Fotos vom Müeschbejer Oowend, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.

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