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Am 1. Mai geht`s nach Strick

Familienwanderung mit dem Heimatverein

Seit 1998 führt der Heimatverein Morsbach jeweils am 1. Mai seine Familienwanderung mit stets großer Beteiligung durch. Am 1. Mai 2014 heißt es wieder: Wir wandern mit dem Heimatverein. Alle heimat- und naturkundlich interessierten Familien und Einzelwanderer sind hierzu herzlich eingeladen. Die diesjährige Wanderung steht unter dem Motto „Zum Heimatmuseum nach Strick!“.

Treffpunkt ist wieder um 10.00 Uhr am Kurpark in Morsbach. Von dort aus geht es über eine abwechslungsreiche Route mit ausgiebiger Zwischenrast nach Strick. Nach einer 2 ½-stündigen Wanderung können sich die Wanderer dort bei „Speis und Trank“ stärken, das Heimatmuseum der Familie Stinner besichtigen und den Nachmittag gemütlich ausklingen lassen. Ab Strick muss jeder selbst den Heimweg/die Heimfahrt organisieren. Ggf. können Fahrgemeinschaften gebildet werden. (CB-03.04.14)

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2014

Zu seiner ordentlichen Jahreshauptversammlung 2014 am Montag, 10. März 2014 um 19.30 Uhr lädt der Heimatverein Morsbach e.V. in das Gasthaus „An der Seelhardt“ in Morsbach ein. Der Vorstand würde sich über eine zahlreiche Beteiligung der Mitglieder freuen, ebenso über Mitarbeit bei unseren geplanten Aktivitäten 2014.
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
2. Totenehrung
3. Rechenschaftsbericht des Vorstands für 2013
4. Bericht des Kassierers
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Kassierers und des Vorstandes
7. Vorstands-Neuwahlen und Wahl der Kassenprüfer a) Wahl eines Versammlungsleiters, b) Wahl des Vorsitzenden, c) Wahl des übrigen Vorstands, der Beisitzer und der Kassenprüfer
8. Vorstellung geplanter Veranstaltungen und Aktivitäten 2014 (Gesamtverein, Theatergruppe, Wandergruppe)
9. Präsentation „Morsbach im Wandel der Zeit“ (Fotoausstellung „Mueschbech frööher un hüüt“)
10. Vorstellung Sonderprojekte
11. Verschiedenes
Werner Schuh, Vorsitzender

Morsbacher Mundartwörterbuch mit CD

In der zweiten Dezemberwoche 2013 hat der Heimatverein Morsbach ein Mundartwörterbuch mit dem Titel „Müeschbejer Platt“ inklusive CD herausgegeben.
Über mehrere Jahre hat sich der Vorstand des Vereins getroffen, um ein Nachschlagewerk über das einzigartige Müeschbejer Platt zu schreiben und ein Wörterbuch zu verlegen, mit dem Ziel, es für die folgenden Generationen zu erhalten. In lustiger Runde und mit wachsender Begeisterung wurde beschlossen, dieses umfangreiche Erstlingswerk um echte Müeschbejer Spitznamen und Schimpfwörter zu ergänzen. Der harte Kern um die Autoren Christoph Buchen, Heike Lehmann, Heinz Meurer und Armin Steckelbach traf sich danach unermüdlich zu Recherche, Diskussion und Niederschrift der Begriffe.
Neben dem Wörterbuch umfasst das Werk weitere Kapitel wie Morsbacher Liedgut, Schubkarrenrennen, Fotos und eine CD des Morsbacher Mundartkreises aus dem Jahr 1985. Da gibt es ein „Wiederhören“ mit alten Morsbachern wie Willi Kappenstein, Josef Klein, Käthchen Rosenthal, Grete Ruff und Wilhelmine Schmallenbach.
Voller Stolz präsentierte der Heimatverein den Morsbachern dieses Buch und freute sich, dass sein Grundgedanke ankam, nämlich dass die hiesige Mundart auch weiterhin im Gespräch bleibt – was nichts anderes heißt, als „dat et noch vill Joohr jeschwatt un net vergääßen wiird“!
Der Heimatverein hofft, dass Sie genauso viel Spaß beim Lesen haben werden wie die Autoren beim Verfassen. Denn das Buch bietet sicher genügend Stoff zum gemeinsamen Diskutieren, Austauschen und Amüsieren.
Das Mundartwörterbuch ist allerdings bis Weihnachten 2013 restlos ausverkauft. Vielleicht wird der Heimatverein Morsbach später nochmal eine Neuauflage herausgeben.
Mundartwörterbuch Titelseite
Das Foto zeigt die Titelseite des neuen Mundartwörterbuches mit beigefügter CD. Das Werk des Heimatvereins Morsbach e.V. erschien in der zweiten Dezemberwoche 2013 und war bis Weihnachten 2013 restlos ausverkauft.

Brandspuren an Schutzhütte beseitigt

Der Heimatverein Morsbach hat 2009 am Aussichtsturm eine robuste Schutzhütte errichtet in der Erwartung, dass die gewählte Konstruktion in Blockbauweise jeder Form von Vandalismus standhalten würde. Leider wurde der Heimatverein eines Besseren belehrt. Neben kleineren vorangegangenen Beschädigungen und Graffiti legten unbekannte Rowdys im März 2013 einen gezielten Brand, der, offenbar mit wirksamen Brandbeschleunigern gut vorbereitet, das Bauwerk zwar Dank des Eingreifens der Morsbacher Feuerwehr nicht zerstörte, aber erhebliche optische und bauliche Schäden anrichtete. Die Fahndung nach den Tätern und selbst das Aussetzen einer Belohnung von 500 Euro durch den Heimatverein führte leider zu keinem Ergebnis.

Da die Komplettsanierung die finanziellen Möglichkeiten des Heimatvereins weit überfordert hätte, entschloss sich der Heimatverein, nur im Inneren der Hütte kosmetische Korrekturen vorzunehmen und die äußeren Brandspuren als dauernde Mahnung sichtbar zu lassen. Kürzlich legte sich Malermeister Rolf Wiescholek mit seinem leistungsfähigen Hochdruckreiniger mächtig ins Zeug, um die verkohlte Schicht zu beseitigen. Die Feuerwehr Morsbach stellte ein Tankfahrzeug mit Personal für die Wasserversorgung bereit. Die durch den Brand stark beschädigte Dacheindeckung wurde bereits vor einiger Zeit seitens der Fa. Peter Mack instandgesetzt. Der Heimatverein bedankt sich bei allen Helfern für den selbstlosen Einsatz und hofft, dass er künftig keine Hilfe mehr wegen Vandalismus in Anspruch nehmen muss. (KJ-14.11.13)

Schutzhütte renoviert

Mit „Hochdruck“ beseitigte kürzlich Malermeister Rolf Wiescholek die Brandspuren an der Schutzhütte am Fuße des Aussichtsturms. Foto: K. Jung

Cola, Cash und Kaugummi im Nessi-Bad

Theatergruppe Morsbach mit neuem Schwank

Turbulent wurde es im November wieder im Gertrudisheim Morsbach, als die Theatergruppe des Heimatvereins Morsbach unter der Regie von Marlies Roth an drei Abenden ihr neustes Stück „Cola, Cash und Kaugummi“ aufführte. Den Schwank der 15-köpfigen Laienspielgruppe, deren Spielfreude und Mimik sowie das Lokalkolorit belohnten die Zuschauer mit viel Applaus.

Schauplatz des Dreiakters ist die „Nessi-Schänke“ am alten Morsbacher Freibad. Bürgermeister Anton Knackig (gekonnt gespielt von Dirk Kamieth) und sein Stellvertreter Johann Klemmer (brillant: Horst-Jürgen Kaufmann) verkehren hier täglich und leiten von dort aus ihre Amtsgeschäfte.

Eine Gruppe junger Leute aus dem konkurrierenden Nachbarort Waldbröl wollen das angestaubte Image des Lokals mit Einverständnis der neuen Pächterin (Dagmar Hombach) mit „Wakeboard-Center und „Happy-Family-Bereich“ aufmöbeln. Der Bürgermeister ist aber von dem Vorschlag der Jugendlichen, dargestellt von Alexander Kötting und in den Doppelrollen gespielt von Diana Weber und Marie Kamieth sowie Jens Mauelshagen und Carsten Stockburger, nicht begeistert.

Dann tritt auch noch die „Liga zum Erhalt von Anstand und Sitte“ in Szene, bestehend aus der Bürgermeistergattin (Heike Mauelshagen), der Frau des Stellvertreters (Ingrid Diederich), der Sekretärin (Brigitte Kötting) und der Gemeinderätin (Birgit Leidig). Die Frauen, verulkt als „Schrullenversammlung“, wollen dagegen aus der Gastwirtschaft ein Frauen-Begegnungszentrum mit Yoga und Sinnespfad machen.

Rasch lassen sich die Jugendlichen etwas einfallen und schlüpfen in die Rollen des reichen US-Investors Johnny Carter und des Filmsternchens Belinda Cardigan, die angeblich Interesse an einer Neuausrichtung des Freibades als Kulisse für eine TV-Serie zeigen. Aber die Dinge kommen ganz anders als erwartet.

Amüsant auch Gemeindearbeiter Horst Schnell, dessen Rolle sich Norbert Kötting und Uwe Mauelshagen teilen, und die Oma (gespielt von der 87-jährigen Franziska Vierbücher) sowie ihr Enkel Manni (Manuel Hoberg). Mit verkleideten „leichten Mädchen“ der Anstandsliga und zufriedenen jungen Leuten nimmt der Schwank ein überraschendes Happyend.   

Spielleiterin Marlies Roth freute sich ganz besonders, dass die Theatergruppe in diesem Jahr Zuwachs durch gleich fünf neue Schauspieler bekommen hat. Carsten Stockburger, Alexander Kötting, Diana Weber, Marie Kamieth und Manuel Hoberg, Letztere mit 16 Jahren die Bambini unter den Schauspielern, waren auch schon bei den sechsmonatigen Proben mit Feuereifer dabei und haben ihr Debüt mit Bravour bestanden.

Auch dieses Jahr waren, so Marlies Roth, wieder viele Helfer zur Stelle, als es galt, die Kulissen und Kostüme anzufertigen und die aufwändige Bühne herzurichten. Die 1997 gegründete Theatergruppe „Vürhang op“ setzt die alte Morsbacher Theatertradition fort, ihre Stücke treffen seit Jahren den Geschmack des Publikums und sind gespickt mit Passagen in „Müeschbejer Platt“, was den Heimatverein inspirierte, vor Weihnachten noch ein Mundartwörterbuch herauszugeben. 

Die aufwändige Kulisse hatten erneut Tischlermeister Norbert Kötting und Uwe Mauelshagen angefertigt. Für die Technik zeichnete Karl-Josef Reifenrath verantwortlich. Maske und Frisuren lagen in den bewährten Händen von Marion Klein und Gerda Kleusberg. Marlies Roth dankte auch der Bäckerei Rosenbaum, Metzgerei Gregor Rosenbaum, der Gärtnerei Koch, Party-Service Wilhelm Stausberg, Bistro Alt Morsbach, Brillenstube Grimmig, Kreissparkasse Köln, ZEG Niederlassung Morsbach,  Schlosserei u. Metallbetrieb Stefan Leidig, Hans-Kurt Schneider sen., Roland Bantel, Christof Euteneuer und der Presse sowie der Vorverkaufsstelle Buchladen „Lesebuch“. (CB-13.11.13)

Fotos von den Theateraufführungen, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.

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