Familienwanderung nach Lichtenberg

Rund 90 Personen, Familien mit Kindern und Einzelwanderern, nahmen am 1. Mai wieder an der traditionellen Wanderung von Heimatverein und NABU Morsbach teil. Ziel der etwa sechs Kilometer langen Tour über Birken und Ortseifen war der Schulhof der Grundschule Lichtenberg. Fleißige Helfer des Heimatvereins sorgten auf halber Streck für erfrischende Getränke sowie in Lichtenberg für leckere Grillwürstchen, kühle Getränke und schmackhaften Kaffee. Danke an das „Catering-Team“ für die perfekte Organisation! (CB-01.05.13)  

Heimatverein setzt Belohnung aus

Brandanschlag auf Schutzhütte am Aussichtsturm

Der Heimatverein Morsbach e.V. hat 2009 am Aussichtsturm mit erheblichem Arbeitseinsatz, hohen Finanzmitteln und unter Beteiligung von Sponsoren eine robuste Schutzhütte errichtet. Massive Baumstämme in Blockbauweise sollten die Hütte vor Vandalismus, wie er bis dahin an den üblichen Bretter-Schutzhütten gang und gäbe war, nachhaltig schützen.

Leider war dies ein Trugschluss. Ein Brandanschlag am 17.03.2013 hat zu erheblichen Schäden an dieser Wandererschutzhütte geführt und empörte Reaktionen ausgelöst. Die Ermittlungen der Polizei haben bisher nicht dazu geführt, dass Täter oder Verdächtige ermittelt werden konnten.

Der Heimatverein Morsbach setzt jetzt für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, eine Belohnung von 500 Euro aus. Hinweise nehmen sowohl die Polizei als auch die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins Morsbach (siehe www.heimatverein-morsbach.de) entgegen. Anonymität wird zugesichert. Foto: G. Barth-Muth (KJ-29.04.13)

Am 1. Mai geht`s nach Lichtenberg

Familienwanderung mit dem Heimatverein

Weitere Informationen zu dieser Wanderung finden Sie etwas weiter unten. Bitte daher diese Seite nach unten scrollen. (CB-23.04.13)

Ein Bürger mit vielfältigem Engagement

Haus Matschke, ehemaliges Ratsmitglied und einstiger Vorsitzender des Heimatvereins Morsbach, ist am 19.4.2013 im Alter von 88 Jahren gestorben. Der gebürtige Bochumer hat sich über Jahrzehnte in vielfältiger Weise politisch und ehrenamtlich in Morsbach engagiert.

Nach der Ausbildung zum Maurer begann Hans Matschke 1941 ein Studium an der Staatsbauschule in Münster, bevor er 1942 zum Wehrdienst eingezogen wurde. Als Unteroffizier geriet er 1944 in russische Kriegsgefangenschaft. Erst 1949 kehrte Matschke aus der Gefangenschaft zurück.

Vorübergehend arbeitete er dann als Maurer in Ochtrup, bevor er 1950 zusammen mit seinen Eltern einen Gasthof in Odenspiel übernahm. Ab 1952 pachtete Hans Matschke als Gastwirt das Hotel „Zum Prinzen Heinrich von Preußen“ in Morsbach und baute schließlich 1956 das Hotel Matschke in der Waldbröler Straße mit 22 Betten. Mit der Eröffnung eines Immobilienbüros im Jahr 1971 stellte Matschke seine Vielseitigkeit unter Beweis. 1988 schied er aus dem Unternehmen aus und übertrug seinem Sohn Peter das Immobilienbüro.

Doch nicht nur beruflich war Hans Matschke vielseitig. Auch in der Politik und Vereinswelt engagierte er sich seit 1957 über Jahre ehrenamtlich. So war er 17 Jahre lang, von 1961 bis 1978, für die FDP Mitglied im Rat der Gemeinde Morsbach, fünf Jahre im Kreistag des Oberbergischen Kreises, zehn Jahre Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Morsbach, 16 Jahre Hegeringleiter der Morsbacher Jäger, 12 Jahre Vorsitzender des Heimkehrerverbandes Morsbach und ebenso lange Vorsitzender des Heimatvereins Morsbach.  

Auf die Frage, an welchen großen, für Morsbach wichtigen Ereignissen und Entwicklungen er als Ratsmitglied mitgewirkt hat, antwortete Hans Matschke einmal: „Ich war mit von der Partie, als das Haus im Kurpark gebaut und der Kurpark angelegt wurde. Auch habe ich zahlreiche grundlegende Satzungen der Gemeinde Morsbach mit beschlossen.“ In der Partnerschaft zwischen Morsbach und Milly-la-Forêt war Hans Matschke ebenfalls aktiv.

Unter seinem Vorsitz im Heimatverein wurde 1983 der Rähn-Willem-Brunnen auf dem Rathausplatz mit finanziert. Für die Funktionstüchtigkeit des Brunnens hat sich Hans Matschke bis zu seinem Tod jedes Jahr aufs Neue eingesetzt.

Der Heimatverein Morsbach trauert um ein treues Mitglied, einen ehemaligen Vorsitzenden und engagierten Bürger. (CB-23.04.13) Foto: C. Buchen

Blütenmeer im Morsbacher Kurpark

„Farbenpracht aus 4.000 Blumenzwiebeln“ war ein Artikel überschrieben, der am 24.11.2012 im Flurschütz über die Pflanzaktion im Kurpark des Heimatvereins Morsbach und des deutsch-türkischen Vereins Vermoni berichtete. 4.000 Blumenzwiebeln hatten die Freiwilligen beider Vereine unter Mithilfe zweier Landschaftsgärtner in die Erde gesetzt. Derzeit öffnen die Blumen im Kurpark ihre Kelche – ein wahres Blütenmeer.

Im Winter schauten zunächst erste grüne Spitzen aus der Schneedecke hervor. Bei den ersten warmen Sonnenstrahlen wuchsen dann die Blumenstängel schnell in die Höhe. Anfang April, nach der langen Kälteperiode, haben schließlich 1.000 bunte Krokusse ihre Blüten geöffnet. Jetzt folgten 1.000 Gelbe Narzissen und danach 2.000 Tulpen, die Nationalblume der Türkei, die weitere Farbtupfer in den Kurpark bringen werden. Auch die beiden Großbuchstaben „M“ für Morsbach und „N“ für Nikfer/Türkei, die mit Blumenzwiebeln markiert wurden, sind deutlich zu erkennen.

Der Spielplatz wird wieder von den Kleinsten stark frequentiert. Für die Minigolfanlage können sich die Spieler Schläger in der Eisdiele ausleihen. Auf dem Bolzplatz kicken schon fleißig die angehenden „Fußballprofis“, und bald wird noch ein Beach-Volleyballfeld angelegt. (CB-23.04.13) Fotos: C. Buchen

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