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Theaterära geht zu Ende

Regisseurin Marlies Roth tritt kürzer

„20 Jahre sind genug“, sagt sich Marlies Roth, Gründerin und bisherige Leiterin der Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach, und ist am Ende der diesjährigen Theatersaison in die „zweite Reihe“ zurückgetreten. Sie sei jetzt 72 und habe 20 Jahre lang die Verantwortung für diese Laienspielgruppe getragen. „Jetzt müssen mal Jüngere ran“, meint sie.

Roth hat die Theatergruppe 1997 mit gegründet. Zunächst gehörte die Gruppe der Kreisvolkshochschule, Abteilung Morsbach, an, deren Leiterin Marlies Roth seit 1995 ununterbrochen noch ist. 2006 wurde das Ensemble dann eine Abteilung des Heimatvereins Morsbach e.V.. Für ihre Verdienste um die heimische Kulturpflege und das Laienspielwesen in der Gemeinde Morsbach ist Marlies Roth schon 2002 vom Heimatverein die Auszeichnung „Müeschbejer Mädchen“ verliehen worden.

Zu ihrem Kürzertreten meint Marlies Roth: „Die lange Zeit der Proben, die vielen organisatorischen Überlegungen und schließlich das Lampenfieber kurz vor dem Auftritt schlauchen schon arg. Aber zum Schluss überwiegt die Freude an dem ausverkauften Saal und dem zufriedenen Publikum.“ Auch den Souffleusenkasten, in dem sie stets gesessen hat, wird sie anderen überlassen.

Roths Nachfolge soll bis zur nächsten Theatersaison 2018 geklärt werden. „Nach den anstrengenden Probewochen und den sechs Aufführungen legt das Ensemble jetzt zunächst einmal eine Pause ein. Dann wird in aller Ruhe ohne mich die Nachfolge geklärt. Es wird auch 2018 weitergehen.“, meint die engagierte Theaterfrau, die aber zu jeder Zeit „Vürhang op“ noch mit Rat und Tat zur Verfügung steht.

Mit ihr werden auch weitere Ensemblemitglieder als Darsteller aufhören. Die 91-Jährige Franziska Vierbücher ist ebenfalls seit 1997 mit dabei. Sie stand bereits 1937 mit elf Jahren in Lichtenberg zum ersten Mal auf der Theaterbühne. „Ich freue mich immer noch mit jungen Leuten spielen zu können“, lautete ihr Motto bei den vergangenen Aufführungen.

Ebenfalls „Urgesteine“ der Morsbacher Theatergruppe und von Anfang an mit dabei sind Heike Mauelshagen und Anna Becher. Mauelshagen hat viele tolle Rollen gespielt und dabei ihr schauspielerisches Talent bewiesen, unter anderem als quirlige türkische Putzfrau Fatima, in den Pfarrer verliebte Haushälterin Maria Dunkel oder die schusselige Irene in dem Schwank „Dreimädelhaus“.

Anna Becher glänzte in der Vergangenheit beispielsweise in den Rollen der sexsüchtigen Agnes in „Neurosige Zeiten“, sie spielte die Angela Manze-Frackig in „Hair und mehr“ und die lispelnde Kunigunde in der Komödie „Eiermeiers Kurschatten“. Alle vier sind sich einige: Wir werden der Theatergruppe „Vürhang op“ treu bleiben und das Ensemble auch weiterhin unterstützen. (CB-26.11.17)

Treten bei der Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach künftig kürzer: Heike Mauelshagen, Franziska Vierbücher, Marlies Roth und dahinter Anna Becher (v.l.n.r.). Foto: C. Buchen

Blumen für Marlies Roth von Werner Schuh (Vorsitzender des Heimatvereins Morsbach e.V.), Werner Puhl (Vorsitzender des Gemeindekulturverbandes Morsbach) und Altbürgermeister Horst Jütte. Foto: C. Buchen

Kunstvoll gefertigtes Abschiedsgeschenk der Theatergruppe für Marlies Roth. Foto: Privat

„Döner, Durst und Dosenwurst“ im Gertrudisheim

Theatergruppe strapazierte Lachmuskel mit neuem Schwank

Im 20. Jahr ihres Bestehens präsentierte die Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach im November 2017 wieder einen neuen Schwank. Sechs Mal hob sich vor jeweils ausverkauftem Haus im Gertrudisheim der Vorhang für das Stück „Döner, Durst und Dosenwurst“ von Autor Bernd Gombold mit vielen lustigen Szenen, vollgepackt mit amüsanten Wortspielereien, Situationskomik und kernigen Sprüchen.

Das 15-köpfige Laienspielensemble um die Initiatorin und Regisseurin Marlies Roth strapazierte dabei ordentlich die Lachmuskeln der Zuschauer. Bürgermeister Jörg Bukowski gratulierte der Theatergruppe zu ihrem Jubiläum mit den Worten „Der Heimatverein kann froh sein, eine solch aktive Gruppe in seinen Reihen zu haben. Vürhang op ist seit 20 Jahren ein Garant für herzhaftes Lachen.“

Der Schwank spielt am Rathausplatz. Dort eröffnet der quirlige Erkan einen Dönerladen. Diese Hauptrolle teilen sich Uwe Mauelshagen und Dirk Kamieth. Kritisch wird Erkan von den dortigen Geschäftsleuten beäugt, von der naiven „Vollblut-Fleischereifachverkäuferin“ Edeltraud (hervorragend dargestellt von Ingrid Diederich), der flotten Friseurmeisterin Gitti (Dagmar Hombach/Nicole Selhorst) und dem schrägen Joe (Karsten Stockburger/Jens Mauelshagen) vom Tattoo- und Fitnesstudio.

Erkan wirbelt die spießige Geschäftswelt gehörig durcheinander. Skeptisch steht auch die streitbare Grundschulrektorin Dr. Gesine Wohlwinder-Niedermüller (Anna Becher/Birgit Leidig) dem neuen Dönerladen gegenüber, denn Erkan erlaubt sich, die Grundschüler mit Döner zu beliefern. Aber die Rektorin stößt nicht nur bei Erkan mit ihren Nörgeleien auf Ablehnung. Auch mit dem Landwirtsehepaar Karl und Magda Häberle (Karl-Josef Reifenrath und Brigitte Kötting), das eigentlich nur eine Frau für ihren altledigen Sohn August (Norbert Kötting) sucht, legt sie sich an.

So ist es kein Wunder, dass sogar Polizist Edgar (gekonnt gespielt von Horst-Jürgen Kaufmann), der sich nichts Sehnlicheres, als den baldigen Ruhestand wünscht, genug von der Grundschulrektorin hat, die jeden anzeigt und ständig für Arbeit und Ärger sorgt. Anlässlich der „Langen Nacht“ lädt Erkan alle in seinen neu eröffneten Laden ein und verteilt „Tüten“ zum Rauchen. Die Party läuft danach jedoch aus dem Ruder.

Am nächsten Morgen kann sich keiner mehr an die Geschehnisse der vergangenen Nacht erinnern. Die Grundschulrektorin ist wie vom Erdboden verschluckt, im Dönerladen und im Tattoo-Studio werden zwei „Leichen“ entdeckt und keiner kann sich erinnern, was in der Nacht geschehen ist. So nimmt das Stück seinen turbulenten Lauf und schließlich ein gutes Ende. Weitere Rollen spielten die 91-jährige Franziska Vierbücher und Julian Kaufmann.

Souffleusen waren Birgit Leidig und Dagmar Hombach. Für die aufwändige Bühnengestaltung und Technik zeichneten Norbert Kötting, Uwe Mauelshagen, Karl-Josef Reifenrath und Stefan Schäfer verantwortlich, für Maske und Frisuren Marion Klein und Gerda Kleusberg. Die Organisation der Bewirtung der Zuschauer hatten Anita Seifer und Heike Mauelshagen übernommen.

Nach der Aufführung am 11. und 18. November fanden zum ersten Mal „After-Theater-Partys“ im Bistro „Alt Morsbach“ statt, zu denen alle Theaterfreunde eingeladen waren. Und jeder Theaterbesucher erhielt gratis eine 32-seitige Jubiläumsfestschrift, verfasst von Christoph Buchen und Dirk Kamieth. Darin werden alle aufgeführten Theaterstücke nochmal in Erinnerung gerufen und das aktuelle Ensemble vorgestellt.

Neben Bürgermeister Bukowski gratulierten in Grußworten auch Altbürgermeister Horst Jütte, Pfarrer Tobias Zöller, der Vorsitzende des Gemeindekulturverbandes Werner Puhl und der Vorsitzende des Heimatvereins Morsbach Werner Schuh der Theatergruppe für ihr 20-jähriges Bestehen. Verena Schneider, die Morsbacher Geschäftsstellenleiterin der Kreissparkasse Köln, überreichte einen Scheck über 1.000 Euro.

Die Theatergruppe Morsbach dankt insbesondere folgenden Sponsoren und Unterstützern:

Bäckerei Rosenbaum, Baustoffe Bender, Baustoffe Stinner, Bistro „Alt Morsbach“, Blumen Koch, Bodenbeläge Holschbach, Brillenstube Grimmig, Kartenvorverkaufsstelle Buchladen „Lesebuch“, Christiane Vogel, Christof Euteneuer, Christoph Buchen, Frisörsalon Gereon Reuber, Hermann-Josef Schuh, Kreissparkasse Köln, Küchenstudio Schneider, Malerbetrieb Alfes, Metallbau Leidig, Metzgerei Rosenbaum, Pro Contain, Salon Schmidt, Sven Kubeile, Volksbank Oberberg. (CB-12.11.17)

Fotos von den Theateraufführungen, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.

Gleich sechs „Müeschbejer Jongen“ geehrt

Auszeichnung für singende Boygroup

Am Ende des vierstündigen „Müeschbejer Oowends“ wurde das Geheimnis endlich gelüftet: Den „Müeschbejer Jong 2017“ erhielten gleich sechs Personen und zwar die Mitglieder der singenden Boygroup „FKK“, Uwe Arnold, Jürgen Berg, Maik Greb, Carsten Hombach, Bernd Koch und Wolfgang „Wolle“ Stausberg. Mit diesem Ehrentitel zeichnete der Heimatverein am 07.10.2017 im vollbesetzten Gertrudisheim eine Gruppe aus, die im kulturellen Leben von Morsbach viele Spuren hinterlassen hat.

Wie der Laudatio zu entnehmen war, trat der „Freie-Karnevals-Kanal“, kurz „FKK“, vor 15 Jahren in den Blickfang der Morsbacher Öffentlichkeit bei Auftritten in Karnevalssitzungen. Mit Sketchen und umgetexteten Liedern stiegen sie schnell in der Gunst des Publikums. Für sechs CDs haben „FKK“ in den Jahren 2003 bis 2011 über 30 Musikstücke mit lustigen Texten, oft in Müeschbejer Mundart oder mit Bezug zur „Republik Morsbach“, eingesungen.

Verdient gemacht haben sich die Jungs immer wieder bei der Teilnahme an den Schubkarrenrennen des Heimatvereins und am Rosenmontagszug. „FKK war stets ein Garant für mit Muskelkraft bewegte außergewöhnliche Schubkarrengefährte und gelungene Karnevalswagen“, so die Laudatio.

Mit der Verleihung des Ehrentitels „Müeschbejer Jong 2017“ durch den Vorsitzenden des Heimatvereins Werner Schuh war auch die Überreichung einer Urkunde und eines Kunstwerkes mit den Charakterzügen der Geehrten verbunden. Die Künstlerin Christiane Vogel hatte dieses Mal das Mount Rushmore Nationaldenkmal in Amerika zum Vorbild genommen, jedoch anstelle der amerikanischen Präsidenten die Gesichtsmasken der FKK-Jungs in hartes, steingraues Styropor geschnitzt.

Zuvor hatte der Heimatverein beim „Müeschbejer Oowend“ unter der bewährten Moderation von Werner Puhl ein buntes Programm abgespult und seine jüngsten Aktivitäten in einer Bilderpräsentation in Erinnerung gerufen. Bei „Dalli-Klick“ mussten vier Kandidaten Morsbacher Originale und Ortschaften erraten. Ein bunter Reigen von Morsbach-Hymnen zog sich wie ein roter Faden durch den Abend, angefangen vom Morsbacher Singkreis („Morsbach, du unsere Heimat“) über die Little Harmonies („Mir senn uus Mueschbech“) bis hin zur Solistin Brigitte Kötting („Lied über die Müeschbejer Jongen und Mädchen“).

Marlies Roth und Heike Mauelshagen von der Theatergruppe gaben den neusten Tratsch und Klatsch zum Besten. Die kleinen und großen Wolpertinger präsentierten ihre Tänze und eine Abordnung des Musikvereins Lichtenberg erfreute mit bayerischer Tanzlmusi. Die Karnevalsgesellschaft Morsbach füllte farbenprächtig die Bühne, wobei der scheidende Prinz Stefan I. seinen letzten Auftritt hatte.

Höhepunkte war zweifellos der Auftritt der Boygroup „FKK“ mit einer lustigen Spendengala für die neue Kirchenorgel und ihren Kulthits „Zeejenhardt“ und „Republik-Hymne“, nichts ahnend, dass sie anschließend die begehrte Auszeichnung „Müeschbejer Jongen“ erhalten sollten. (CB-10.10.17)

Fotos vom „Müeschbejer Oowend 2017“, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.

 

07.10.2017: Müeschbejer Oowend mit Auszeichnung

Das Geheimnis, wer in diesem Jahr mit dem „Müeschbejer Määdchen“ oder dem „Müeschbejer Jong“ ausgezeichnet wird, lüftet der Heimatverein Morsbach am Samstag, 07. Oktober beim „Großen Müeschbejer Oowend“ im Gertrudisheim. Ab 19.00 Uhr wartet der Verein unter der bewährten Moderation von Werner Puhl wieder mit einer bunten Mischung von Überraschungen auf.

Den Heimatabend werden die Wolpertinger, die Mini-Wolpertinger, die Theatergruppe und die Karnevalsgesellschaft Morsbach mit ihren Auftritten bereichern. Drei verschiedene Morsbach-Hymnen werden an diesem Abend ebenfalls erklingen, vorgetragen von den Little Harmonies, dem Frauenchor „Morsbacher Singkreis“ und von „FKK“. Nach einigen Jahren der Abstinenz wird die legendäre Boy-Group „FKK“ (siehe Foto) erstmals wieder beim Heimatverein auf der Bühne stehen und mit ihren legendären Ohrwürmern den Saal mitreißen.

Weiterhin erwartet die Zuschauer ein Dalli-Klick-Quiz rund um die Müeschbejer Außenorte, und bei einer Bilderpräsentation lässt der Heimatverein Morsbach seine Aktivitäten der letzten Jahre nochmal Revue passieren. Der Musikverein Lichtenberg wartet mit „Tanzlmusi“ auf, und weitere Überraschungsgäste sind angefragt.

Als Höhepunkt wird zum neunten Mal „Der Müeschbejer Jong“ oder „Dat Müeschbejer Määdchen“ verliehen, eine eigens für diesen Anlass gestaltete Puppe. Sie wird an Morsbacher verliehen, die sich ehrenamtlich engagiert haben und kulturell oder sportlich in Erscheinung getreten sind.

Der Kartenverkauf für diesen Heimatabend hat begonnen. Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 10,00 Euro erhältlich bei Lotto/Toto Hess, in der Buchhandlung Nievel/Postamt und im Buchladen „Lesebuch“. Foto: C. Buchen (CB-08.09.17)

Kartenvorverkauf 2017 der Theatergruppe Morsbach „Vürhang op“

In diesem Jahr feiert die Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach ihren 20. Geburtstag und lädt daher recht herzlich zu ihrem neuen Stück „Döner, Durst und Dosenwurst“ ein.

Die Laiendarsteller um Regisseurin Marlies Roth feilen schon seit geraumer Zeit an dem Schwank von Bernd Gombold, womit wieder einmal ein Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer gestartet werden soll. Vorab ein kleiner Einblick in das Stück.

Am Marktplatz eröffnet der quirlige Erkan einen Dönerladen. Kritisch wird er von den dortigen Geschäftsleuten beäugt, der „Vollblut-Fleischereifachverkäuferin“ Edeltraud, der Friseurmeisterin Gitti und dem schrägen Joe vom Tattoo- und Fitnesstudio. Erkan wirbelt die angestaubte Geschäftswelt gehörig durcheinander. Sehr skeptisch steht auch die streitbare Grundschulrektorin dem neuen Dönerladen gegenüber, denn Erkan erlaubt sich, die Grundschüler mit Döner zu beliefern.

Aber die Rektorin stößt nicht nur bei Erkan mit ihren penetranten Nörgeleien auf Ablehnung. Auch mit dem Landwirtsehepaar Häberle, das eigentlich nur eine Frau für ihren altledigen Sohn August sucht, legt sie sich an. So ist es kein Wunder, dass sogar Polizist Edgar, der sich nichts sehnlicher als den baldigen Ruhestand wünscht, genug von der Grundschulrektorin hat, die jeden anzeigt und ständig für Arbeit und Ärger sorgt.

Anlässlich der „Langen Nacht“ lädt Erkan alle in seinen neu eröffneten Laden ein. Die Party läuft jedoch aus dem Ruder! Am nächsten Morgen kann sich keiner mehr an die Geschehnisse der vergangenen Nacht erinnern. Die Grundschulrektorin ist wie vom Erdboden verschluckt, im Dönerladen und im Tattoo-Studio werden zwei „Leichen“ entdeckt und keiner kann sich erinnern, was in der Nacht geschehen ist.

Das Bühnenstück feiert am Freitag, 10. November Premiere. Der Vorhang hebt sich um 19.00 Uhr. Weitere Aufführungstermine: Samstag, 11. November, 17.00 Uhr; Sonntag, 12. November, 16.00 Uhr; Donnerstag, 16. November, 19.00 Uhr; Freitag, 17. November, 19.00 Uhr und Samstag, 18. November, 17.00 Uhr. Alle Aufführungen finden im Gertrudisheim Morsbach statt. Einlass ist eine Stunde vor der jeweiligen Aufführung.

Der Kartenvorverkauf findet am Samstag, 23. September, ab 15.00 Uhr in Morsbach, Zur Burg 4 in der Gaststätte „Bistro Alt-Morsbach“ statt. Die Theatergruppe bittet um Verständnis dafür, dass auf Grund der hohen Nachfrage lediglich acht Eintrittskarten pro Person abgegeben werden. Restkarten können ab dem 25. September gegebenenfalls noch im Buchladen „Lesebuch“, Bahnhofstraße 8, in Morsbach erworben werden. Der Eintritt kostet 10,00 Euro.

Bitte beachten Sie die geänderten Spielzeiten 17.00 Uhr der beiden Samstag-Vorstellungen am 11. und 18. November!

Nach beiden Aufführungen ist zum ersten Mal eine „After-Theater-Party“ im Bistro „Alt-Morsbach“ geplant, zu denen alle Zuschauer und Theaterfreunde recht herzlich eingeladen sind.

Alle, die eine Eintrittskarte erwerben, bekommen übrigens am Tag der Aufführung eine 32seitige Festschrift zum 20jährigen Bestehen der Theatergruppe gratis. In der Schrift werden alle aufgeführten Theaterstücke nochmal in Erinnerung gerufen und das aktuelle Ensemble sowie der neue Schwank vorgestellt. (DK-18.08.17)

Husarenknöpfchen und rote Geranien

Neuer Blumenschmuck für Morsbach

Ende Mai 2017 hat der Heimatverein Morsbach wieder die Bepflanzung der Blumenkästen in der Ortsmitte von Morsbach vorgenommen. An dem Geländer entlang der Bachstraße und auf der Brücke an der Crottorfer Straße wurden von Ille Molzberger, Birgit Leidig, Marianne Rosenthal und Ludger Rosenthal insgesamt 20 Kästen mit 60 Blumen bepflanzt, rote Geranien und gelbe Husarenknöpfchen. Die fleißigen Hobby-Gärtner hoffen, dass die Blumen nicht wieder dem Vandalismus zum Opfer fallen werden. Foto: Privat (CB-24.05.17)

Schubkarrenrennen 2017

Das traditionelle Schubkarrenrennen findet in diesem Jahr zusammen mit den „Müeschbejer Spillereien“ in der Ortsmitte statt. Nach dem Vorbild von Monaco wird auch in Morsbach die „Innenstadt“ wieder für den normalen Verkehr gesperrt, um für die Renngefährte der Morsbacher Formel SK Platz zu schaffen. Der Start des „Großen Preises von Morsbach“ erfolgt am Sonntag, 28. Mai 2017, 16.00 Uhr, in der Waldbröler Straße in Höhe der Gertrudisapotheke. Von dort aus geht es dann die Waldbröler Straße hinunter zum Verkehrskreisel, der von den Rennfahrern einmal umrundet werden muss. Vom Kreisel aus verläuft die Rennstrecke über die Bahnhofstraße und dann gleich wieder in die Straße „Am Prinzen Heinrich“ hinein. Ziel ist die Einfahrt zum Aldi-Parkplatz. Natürlich stehen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Morsbach wieder für die bekannte Abkühlung und den Schaumteppich bereit.

Vorgesehen sind folgende Fahrzeugtypenklassen:

  • Formel I: Einachsige Fahrzeuge wie Schubkarren, Handwagen und andere
  • Formel II: Zweiachsige Fahrzeuge wie Kinderwagen, Handwagen, Leiterwagen und andere
  • Formel III: Offene Klasse mit exotischen Fahrzeugen wie fliegende Teppiche, laufende Sofas, Jauchefässer, Sänften, Rikschas und ähnlichen.

Die Einteilung in Klassen und das Fotografieren der Gefährte erfolgt ab 15.00 Uhr auf dem ALDI-Parkplatz. Danach fahren die Wagen durchs Zentrum in die Waldbröler Straße (Höhe Gertrudisapotheke) zum Startpunkt. Alle Fahrzeuge müssen durch die Kraft menschlicher Muskeln bewegt werden. Eine Reihe wertvoller Preise wartet auf die Sieger der einzelnen Rennläufe in den verschiedenen Fahrzeugklassen, z.B. Riesen-Sekt-Flaschen, Eisgutscheine für die Kinder, Siegerkränze, Urkunden und Pokale. Die Siegerehrungen sind gegen 18.00 Uhr auf der Festbühne.

Anmeldungen sind bis spätestens 26. Mai 2017 bei der Rennleitung des Heimatvereins unter der Tel. 02294/991280, Fax 0611/182276800, Email: heimatverein.morsbach@hotmail.de einzureichen. Die Anmeldung sollte mit dem nachfolgenden Vordruck erfolgen. Der Heimatverein bittet um frühzeitige Anmeldung und um rege Beteiligung, besonders auch durch die Kegelclubs.

Verkehrsregelnde Maßnahmen

Wegen des Schubkarrenrennens besteht am Sonntag, 28.05.2017 von 13.00 bis 19.30 Uhr ein absolutes Halteverbot auf dem Parkstreifen an der Waldbröler Straße (von der Gertrudis-Apotheke bis zum Geschäft Moll). Für das Schubkarrenrennen sind die Waldbröler Straße (ab Einmündung Heinrich-Halberstadt-Weg abwärts), der Verkehrskreisel, die Krottorfer Straße (ab Einmündung Bachstraße bis Kreisel) und die Bahnhofstraße (bis Ecke Hahner Straße) von 13.00 bis 19.30 Uhr gesperrt.

Die Umleitung von Reichshof/Waldbröl in Richtung Wissen und umgekehrt erfolgt über den Hemmerholzer Weg, Zum Goldenen Acker und die Hahner Straße. Die Umleitung von Friesenhagen in Richtung Reichshof/Waldbröl erfolgt über die Kirchstraße und den Heinrich-Halberstadt-Weg und umgekehrt über den Heinrich-Halbstadt-Weg und die Bachstraße. Archivfoto: C. Buchen (CB-01.05.17)

 

Anmeldeformular

Schubkarrenrennen 2017

An dem Schubkarrenrennen des Heimatvereins Morsbach am Sonntag,

  1. Mai 2017, 16.00 Uhr, nehme ich/nehmen wir auf eigene Gefahr teil.

 

Name (Einzelperson/Mannschaftsname):

 

 

Personenzahl:

 

 

Anschrift und Telefonnummer:

 

 

Fahrzeugbeschreibung/Motto:

 

 

Unterschrift:

 

Bitte an den Heimatverein Morsbach senden bis 26.05.2017

(Dechant-Strack-Str. 1, 51597 Morsbach oder

telefonisch: 02294/991280, Fax. 0611/182276800,

Email: heimatverein.morsbach@hotmail.de)

 

Maiwanderung zum „Gipfel der Republik“

„Der Steinklau brachte dem Knoorz ein Verfahren vor dem Königlich Bergischen Amtsgericht in Waldbröl ein.“ Auf einer einsamen Waldlichtung erzählte Lokalhistoriker Christoph Buchen am 1. Mai 2017 humorvoll die Anekdote von dem dicken Stein, der heute den „Gipfel der Republik“, mit 444 Metern die höchste Erhebung der Gemeinde Morsbach, markiert.

80 Morsbacher, Jung und Alt, waren dem Aufruf des Heimatvereins Morsbach zur traditionellen 19. Familienwanderung gefolgt, darunter die kleine Greta im Kinderwagen mit drei Monaten und Vorstandsmitglied Klaus Jung mit 80 Jahren. Ziel der Tour war „die Mohrenbach“ oberhalb von Wendershagen. Dort hatte die Gruppe zunächst die Gelegenheit, eines der Windräder von Innen zu besichtigen. Der Betreiber erläuterte anschaulich die Funktion der Stromerzeugung mittels Windkraft.

Nach leckeren Grillwürstchen ging es dann zu dem eingangs erwähnten „Gipfelstein“. „In einem Chausseegraben bei Volperhausen hatte der Gastwirt Herbert Stausberg, genannt Knoorz, 1986 einen Straßenmarkierungsstein gefunden, der die Jahreszahl 1868 trug.“, erzählte Christoph Buchen. Damit der Stein aber nicht unbeachtet im Morast des Straßengrabens versank, habe Stausberg ihn einst „sichergestellt“ und auf den „Gipfel der Republik“ befördert, was ihm ein Strafverfahren vor dem Amtsgericht Waldbröl eingehandelt hat. Die Geschichte des „Steinklaus“ nahm damals jedoch mit einem milden Urteil ein gutes Ende.

„Zwar sind die Höhen rund um Morsbach nicht so steil und hoch, dass man schwindelig werden könnte.“, meinte der Vorsitzende des Heimatvereins Werner Schuh am Ende. „Dennoch hat dieses interessante Wanderziel mal wieder zum besseren Kennenlernen unserer Heimat beigetragen.“ Fotos: Hermann-Josef Schuh u. Christoph Buchen (01.05.17)

Lokalhistoriker Christoph Buchen (rechts) erzählte bei der Maiwanderung des Heimatvereins Morsbach die Anekdote über den dicken Stein auf dem „Gipfel der Republik“.

Am 1. Mai 2017 geht`s zum „Gipfel der Republik“

Familienwanderung mit dem Heimatverein Morsbach

Seit 1998 führt der Heimatverein Morsbach jeweils am 1. Mai seine Familienwanderung mit stets großer Beteiligung durch. Am 1. Mai 2017 heißt es wieder: Wir wandern mit dem Heimatverein. Alle heimat- und naturkundlich interessierten Familien und Einzelwanderer sind hierzu herzlich eingeladen. Die diesjährige Wanderung steht unter dem Motto „Zum Gipfel der Republik“.

Treffpunkt ist wieder um 10.00 Uhr am Kurpark. Von dort aus geht es pünktlich über Birken, Ellingen (Zwischenrast) und Wendershagen zum „Gipfel der Republik“, der höchsten Erhebung der Gemeinde Morsbach. Nach einer etwa 2-stündigen Wanderung findet dort auf der Mohrenbach der Abschluss statt. Dort kann man gegen Mittag die Tour gemütlich bei Speis und Trank ausklingen lassen. Höhepunkt wird die Besichtigung eines Windrades sein. Der Eigentümer gewährt der Wandergruppe exklusiv einen Blick in das Innere des Windrades und gibt entsprechende Erläuterungen.

Vom „Gipfel der Republik“ muss jeder selbst den Heimweg/die Heimfahrt organisieren. Ggf. können Fahrgemeinschaften gebildet werden. (CB-31.03.17)

Ziel der Familienwanderung am 1. Mai 2017 ist der „Gipfel der Republik“ auf der Mohrenbach oberhalb von Wendershagen. Foto: C. Buchen

Heimatverein Morsbach bringt sich ins IHK ein

Bei seiner jüngsten Jahreshauptversammlung am 29.03.2017 konnte der Heimatverein Morsbach auf gelungene Veranstaltungen und Aktivitäten im Jahr 2016 zurückblicken. Vorsitzender Werner Schuh hob besonders die Maiwanderung mit 80 Teilnehmern zum Hollenstein und den stattlichen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus hervor, für den der Heimatverein eine neue Lichterkette erworben hat. Für die Erneuerung der Spielgeräte im Kurpark ist ebenfalls ein nicht unerheblicher finanzieller Zuschuss vom Heimatverein an die Gemeinde geflossen.

Auch 2017 stehen wieder Veranstaltungen auf dem Programm. Die Familienwanderung am 1. Mai führt zum „Gipfel der Republik“, der höchsten Erhebung der Gemeinde Morsbach. Eine Blumenpflanzaktion im Mai und das traditionelle Schubkarrenrennen am 28. Mai schließen sich an. Am 7. Oktober startet dann wieder der große „Müeschbejer Oowend“.

Als Gast der Jahreshauptversammlung stellte Bürgermeister Jörg Bukowski sehr anschaulich die Pläne der Gemeinde zum Integrierten Handlungskonzept (IHK) vor. Beim IHK sollen in den nächsten Jahren drei große Bereiche in Morsbach überplant und optisch aufgewertet werden, Bahnhofsgelände, Ortsmitte und Schulzentrum. Das gesamte Bahnhofsareal, dass die Gemeinde zum 1. März erworben hat, soll städtebaulich entwickelt werden. Die noch vorhandenen Schienen sollen freigelegt und, in Absprache mit den Bahnbetreibern und dem Denkmalschutz, auf das Notwendigste zurückgebaut werden. Aus dem ebenfalls denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude wird, so die Pläne, ein soziokulturelles Begegnungszentrum mit Versammlungs- und Schulungsräumen, Jugendzentrum und einem internen Café-Bereich für Vereine und Gruppen.

Bürgermeister Bukowski betonte, dass dies alles nur erste Ideen sind, die in den zuständigen Gremien und mit den Beteiligten noch detailliert besprochen werden müssen. Er forderte den Heimatverein ausdrücklich auf, sich mit eigenen Vorstellungen in das IHK einzubringen. Neben Plänen zur Aufwertung und Verlegung der Bahnhofstraße sowie zum Bau eines Kreisels im Bereich der Einmündung „Auf der Hütte“/“Wisseraue“ riss Bukowski auch die Ideen für die Umgestaltung der Ortsmitte an. Promenade am „Morsbach“ in der Bachstraße, Weiterentwicklung des Kurparks in einen Generationenpark, Hof- und Fassadenprogramm und neue Fontainenanlage auf dem Rathausplatz sind weitere Stichworte, die noch beim IHK thematisiert werden müssen.

Aus dem Schulzentrum könnte in Zukunft ein Bürgercampus werden. Mit der Kulturstätte und Räumen für Musikverein, Theatergruppe und Schachverein ist bereits ein erster Anfang gemacht worden, das Areal für außerschulische und bürgerschaftliche Aktivitäten zu erweitern. Natürlich sollen auch die Schulgebäude und Pausenhöfe saniert und aufgewertet werden. Vor allem das Hallenbad bedarf noch einer grundlegenden Sanierung, ist doch, so Jörg Bukowski“, der Hubboden fast schon „historisch“ zu bezeichnen und kaum noch zu reparieren. Die anwesenden Vereinsmitglieder sahen es als Chance an, dass sich der Heimatverein künftig ins IHK mit einbringt. (CB-31.03.17)