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Monatsarchive: November 2013

Brandspuren an Schutzhütte beseitigt

Der Heimatverein Morsbach hat 2009 am Aussichtsturm eine robuste Schutzhütte errichtet in der Erwartung, dass die gewählte Konstruktion in Blockbauweise jeder Form von Vandalismus standhalten würde. Leider wurde der Heimatverein eines Besseren belehrt. Neben kleineren vorangegangenen Beschädigungen und Graffiti legten unbekannte Rowdys im März 2013 einen gezielten Brand, der, offenbar mit wirksamen Brandbeschleunigern gut vorbereitet, das Bauwerk zwar Dank des Eingreifens der Morsbacher Feuerwehr nicht zerstörte, aber erhebliche optische und bauliche Schäden anrichtete. Die Fahndung nach den Tätern und selbst das Aussetzen einer Belohnung von 500 Euro durch den Heimatverein führte leider zu keinem Ergebnis.

Da die Komplettsanierung die finanziellen Möglichkeiten des Heimatvereins weit überfordert hätte, entschloss sich der Heimatverein, nur im Inneren der Hütte kosmetische Korrekturen vorzunehmen und die äußeren Brandspuren als dauernde Mahnung sichtbar zu lassen. Kürzlich legte sich Malermeister Rolf Wiescholek mit seinem leistungsfähigen Hochdruckreiniger mächtig ins Zeug, um die verkohlte Schicht zu beseitigen. Die Feuerwehr Morsbach stellte ein Tankfahrzeug mit Personal für die Wasserversorgung bereit. Die durch den Brand stark beschädigte Dacheindeckung wurde bereits vor einiger Zeit seitens der Fa. Peter Mack instandgesetzt. Der Heimatverein bedankt sich bei allen Helfern für den selbstlosen Einsatz und hofft, dass er künftig keine Hilfe mehr wegen Vandalismus in Anspruch nehmen muss. (KJ-14.11.13)

Schutzhütte renoviert

Mit „Hochdruck“ beseitigte kürzlich Malermeister Rolf Wiescholek die Brandspuren an der Schutzhütte am Fuße des Aussichtsturms. Foto: K. Jung

Cola, Cash und Kaugummi im Nessi-Bad

Theatergruppe Morsbach mit neuem Schwank

Turbulent wurde es im November wieder im Gertrudisheim Morsbach, als die Theatergruppe des Heimatvereins Morsbach unter der Regie von Marlies Roth an drei Abenden ihr neustes Stück „Cola, Cash und Kaugummi“ aufführte. Den Schwank der 15-köpfigen Laienspielgruppe, deren Spielfreude und Mimik sowie das Lokalkolorit belohnten die Zuschauer mit viel Applaus.

Schauplatz des Dreiakters ist die „Nessi-Schänke“ am alten Morsbacher Freibad. Bürgermeister Anton Knackig (gekonnt gespielt von Dirk Kamieth) und sein Stellvertreter Johann Klemmer (brillant: Horst-Jürgen Kaufmann) verkehren hier täglich und leiten von dort aus ihre Amtsgeschäfte.

Eine Gruppe junger Leute aus dem konkurrierenden Nachbarort Waldbröl wollen das angestaubte Image des Lokals mit Einverständnis der neuen Pächterin (Dagmar Hombach) mit „Wakeboard-Center und „Happy-Family-Bereich“ aufmöbeln. Der Bürgermeister ist aber von dem Vorschlag der Jugendlichen, dargestellt von Alexander Kötting und in den Doppelrollen gespielt von Diana Weber und Marie Kamieth sowie Jens Mauelshagen und Carsten Stockburger, nicht begeistert.

Dann tritt auch noch die „Liga zum Erhalt von Anstand und Sitte“ in Szene, bestehend aus der Bürgermeistergattin (Heike Mauelshagen), der Frau des Stellvertreters (Ingrid Diederich), der Sekretärin (Brigitte Kötting) und der Gemeinderätin (Birgit Leidig). Die Frauen, verulkt als „Schrullenversammlung“, wollen dagegen aus der Gastwirtschaft ein Frauen-Begegnungszentrum mit Yoga und Sinnespfad machen.

Rasch lassen sich die Jugendlichen etwas einfallen und schlüpfen in die Rollen des reichen US-Investors Johnny Carter und des Filmsternchens Belinda Cardigan, die angeblich Interesse an einer Neuausrichtung des Freibades als Kulisse für eine TV-Serie zeigen. Aber die Dinge kommen ganz anders als erwartet.

Amüsant auch Gemeindearbeiter Horst Schnell, dessen Rolle sich Norbert Kötting und Uwe Mauelshagen teilen, und die Oma (gespielt von der 87-jährigen Franziska Vierbücher) sowie ihr Enkel Manni (Manuel Hoberg). Mit verkleideten „leichten Mädchen“ der Anstandsliga und zufriedenen jungen Leuten nimmt der Schwank ein überraschendes Happyend.   

Spielleiterin Marlies Roth freute sich ganz besonders, dass die Theatergruppe in diesem Jahr Zuwachs durch gleich fünf neue Schauspieler bekommen hat. Carsten Stockburger, Alexander Kötting, Diana Weber, Marie Kamieth und Manuel Hoberg, Letztere mit 16 Jahren die Bambini unter den Schauspielern, waren auch schon bei den sechsmonatigen Proben mit Feuereifer dabei und haben ihr Debüt mit Bravour bestanden.

Auch dieses Jahr waren, so Marlies Roth, wieder viele Helfer zur Stelle, als es galt, die Kulissen und Kostüme anzufertigen und die aufwändige Bühne herzurichten. Die 1997 gegründete Theatergruppe „Vürhang op“ setzt die alte Morsbacher Theatertradition fort, ihre Stücke treffen seit Jahren den Geschmack des Publikums und sind gespickt mit Passagen in „Müeschbejer Platt“, was den Heimatverein inspirierte, vor Weihnachten noch ein Mundartwörterbuch herauszugeben. 

Die aufwändige Kulisse hatten erneut Tischlermeister Norbert Kötting und Uwe Mauelshagen angefertigt. Für die Technik zeichnete Karl-Josef Reifenrath verantwortlich. Maske und Frisuren lagen in den bewährten Händen von Marion Klein und Gerda Kleusberg. Marlies Roth dankte auch der Bäckerei Rosenbaum, Metzgerei Gregor Rosenbaum, der Gärtnerei Koch, Party-Service Wilhelm Stausberg, Bistro Alt Morsbach, Brillenstube Grimmig, Kreissparkasse Köln, ZEG Niederlassung Morsbach,  Schlosserei u. Metallbetrieb Stefan Leidig, Hans-Kurt Schneider sen., Roland Bantel, Christof Euteneuer und der Presse sowie der Vorverkaufsstelle Buchladen „Lesebuch“. (CB-13.11.13)

Fotos von den Theateraufführungen, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.

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