Get Adobe Flash player

Monatsarchive: Mai 2017

Husarenknöpfchen und rote Geranien

Neuer Blumenschmuck für Morsbach

Ende Mai 2017 hat der Heimatverein Morsbach wieder die Bepflanzung der Blumenkästen in der Ortsmitte von Morsbach vorgenommen. An dem Geländer entlang der Bachstraße und auf der Brücke an der Crottorfer Straße wurden von Ille Molzberger, Birgit Leidig, Marianne Rosenthal und Ludger Rosenthal insgesamt 20 Kästen mit 60 Blumen bepflanzt, rote Geranien und gelbe Husarenknöpfchen. Die fleißigen Hobby-Gärtner hoffen, dass die Blumen nicht wieder dem Vandalismus zum Opfer fallen werden. Foto: Privat (CB-24.05.17)

Schubkarrenrennen 2017

Das traditionelle Schubkarrenrennen findet in diesem Jahr zusammen mit den „Müeschbejer Spillereien“ in der Ortsmitte statt. Nach dem Vorbild von Monaco wird auch in Morsbach die „Innenstadt“ wieder für den normalen Verkehr gesperrt, um für die Renngefährte der Morsbacher Formel SK Platz zu schaffen. Der Start des „Großen Preises von Morsbach“ erfolgt am Sonntag, 28. Mai 2017, 16.00 Uhr, in der Waldbröler Straße in Höhe der Gertrudisapotheke. Von dort aus geht es dann die Waldbröler Straße hinunter zum Verkehrskreisel, der von den Rennfahrern einmal umrundet werden muss. Vom Kreisel aus verläuft die Rennstrecke über die Bahnhofstraße und dann gleich wieder in die Straße „Am Prinzen Heinrich“ hinein. Ziel ist die Einfahrt zum Aldi-Parkplatz. Natürlich stehen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Morsbach wieder für die bekannte Abkühlung und den Schaumteppich bereit.

Vorgesehen sind folgende Fahrzeugtypenklassen:

  • Formel I: Einachsige Fahrzeuge wie Schubkarren, Handwagen und andere
  • Formel II: Zweiachsige Fahrzeuge wie Kinderwagen, Handwagen, Leiterwagen und andere
  • Formel III: Offene Klasse mit exotischen Fahrzeugen wie fliegende Teppiche, laufende Sofas, Jauchefässer, Sänften, Rikschas und ähnlichen.

Die Einteilung in Klassen und das Fotografieren der Gefährte erfolgt ab 15.00 Uhr auf dem ALDI-Parkplatz. Danach fahren die Wagen durchs Zentrum in die Waldbröler Straße (Höhe Gertrudisapotheke) zum Startpunkt. Alle Fahrzeuge müssen durch die Kraft menschlicher Muskeln bewegt werden. Eine Reihe wertvoller Preise wartet auf die Sieger der einzelnen Rennläufe in den verschiedenen Fahrzeugklassen, z.B. Riesen-Sekt-Flaschen, Eisgutscheine für die Kinder, Siegerkränze, Urkunden und Pokale. Die Siegerehrungen sind gegen 18.00 Uhr auf der Festbühne.

Anmeldungen sind bis spätestens 26. Mai 2017 bei der Rennleitung des Heimatvereins unter der Tel. 02294/991280, Fax 0611/182276800, Email: heimatverein.morsbach@hotmail.de einzureichen. Die Anmeldung sollte mit dem nachfolgenden Vordruck erfolgen. Der Heimatverein bittet um frühzeitige Anmeldung und um rege Beteiligung, besonders auch durch die Kegelclubs.

Verkehrsregelnde Maßnahmen

Wegen des Schubkarrenrennens besteht am Sonntag, 28.05.2017 von 13.00 bis 19.30 Uhr ein absolutes Halteverbot auf dem Parkstreifen an der Waldbröler Straße (von der Gertrudis-Apotheke bis zum Geschäft Moll). Für das Schubkarrenrennen sind die Waldbröler Straße (ab Einmündung Heinrich-Halberstadt-Weg abwärts), der Verkehrskreisel, die Krottorfer Straße (ab Einmündung Bachstraße bis Kreisel) und die Bahnhofstraße (bis Ecke Hahner Straße) von 13.00 bis 19.30 Uhr gesperrt.

Die Umleitung von Reichshof/Waldbröl in Richtung Wissen und umgekehrt erfolgt über den Hemmerholzer Weg, Zum Goldenen Acker und die Hahner Straße. Die Umleitung von Friesenhagen in Richtung Reichshof/Waldbröl erfolgt über die Kirchstraße und den Heinrich-Halberstadt-Weg und umgekehrt über den Heinrich-Halbstadt-Weg und die Bachstraße. Archivfoto: C. Buchen (CB-01.05.17)

 

Anmeldeformular

Schubkarrenrennen 2017

An dem Schubkarrenrennen des Heimatvereins Morsbach am Sonntag,

  1. Mai 2017, 16.00 Uhr, nehme ich/nehmen wir auf eigene Gefahr teil.

 

Name (Einzelperson/Mannschaftsname):

 

 

Personenzahl:

 

 

Anschrift und Telefonnummer:

 

 

Fahrzeugbeschreibung/Motto:

 

 

Unterschrift:

 

Bitte an den Heimatverein Morsbach senden bis 26.05.2017

(Dechant-Strack-Str. 1, 51597 Morsbach oder

telefonisch: 02294/991280, Fax. 0611/182276800,

Email: heimatverein.morsbach@hotmail.de)

 

Maiwanderung zum „Gipfel der Republik“

„Der Steinklau brachte dem Knoorz ein Verfahren vor dem Königlich Bergischen Amtsgericht in Waldbröl ein.“ Auf einer einsamen Waldlichtung erzählte Lokalhistoriker Christoph Buchen am 1. Mai 2017 humorvoll die Anekdote von dem dicken Stein, der heute den „Gipfel der Republik“, mit 444 Metern die höchste Erhebung der Gemeinde Morsbach, markiert.

80 Morsbacher, Jung und Alt, waren dem Aufruf des Heimatvereins Morsbach zur traditionellen 19. Familienwanderung gefolgt, darunter die kleine Greta im Kinderwagen mit drei Monaten und Vorstandsmitglied Klaus Jung mit 80 Jahren. Ziel der Tour war „die Mohrenbach“ oberhalb von Wendershagen. Dort hatte die Gruppe zunächst die Gelegenheit, eines der Windräder von Innen zu besichtigen. Der Betreiber erläuterte anschaulich die Funktion der Stromerzeugung mittels Windkraft.

Nach leckeren Grillwürstchen ging es dann zu dem eingangs erwähnten „Gipfelstein“. „In einem Chausseegraben bei Volperhausen hatte der Gastwirt Herbert Stausberg, genannt Knoorz, 1986 einen Straßenmarkierungsstein gefunden, der die Jahreszahl 1868 trug.“, erzählte Christoph Buchen. Damit der Stein aber nicht unbeachtet im Morast des Straßengrabens versank, habe Stausberg ihn einst „sichergestellt“ und auf den „Gipfel der Republik“ befördert, was ihm ein Strafverfahren vor dem Amtsgericht Waldbröl eingehandelt hat. Die Geschichte des „Steinklaus“ nahm damals jedoch mit einem milden Urteil ein gutes Ende.

„Zwar sind die Höhen rund um Morsbach nicht so steil und hoch, dass man schwindelig werden könnte.“, meinte der Vorsitzende des Heimatvereins Werner Schuh am Ende. „Dennoch hat dieses interessante Wanderziel mal wieder zum besseren Kennenlernen unserer Heimat beigetragen.“ Fotos: Hermann-Josef Schuh u. Christoph Buchen (01.05.17)

Lokalhistoriker Christoph Buchen (rechts) erzählte bei der Maiwanderung des Heimatvereins Morsbach die Anekdote über den dicken Stein auf dem „Gipfel der Republik“.