Allgemein

1. Mai: Familienwanderung mit dem Heimatverein Morsbach

Seit 1998 führt der Heimatverein Morsbach jeweils am 1. Mai eine Familienwanderung mit stets großer Beteiligung durch. Am 1. Mai 2018 heißt es wieder: Wir wandern mit dem Heimatverein und feiern das 20-Jährige. Alle heimat- und naturkundlich interessierten Familien und Einzelwanderer sind hierzu herzlich eingeladen. Ziel der diesjährigen Wanderung ist das Dörfergemeinschaftshaus/ehem. Volksschule in Wallerhausen.

Treffpunkt ist wieder um 10.00 Uhr am Kurpark. Von dort aus geht es pünktlich über Heide und das Zielenbacher Tal nach Wallerhausen. Nach einer etwa 2-stündigen Wanderung findet dort der Abschluss statt und die Wanderer können gegen Mittag die Tour gemütlich bei Grillwürstchen und kühlen Getränken ausklingen lassen.

Von Wallerhausen aus muss jeder selbst den Heimweg organisieren. Ggf. können Fahrgemeinschaften gebildet werden. (CB-05.04.18)

Ziel der Familienwanderung des Heimatvereins Morsbach am 1. Mai ist das Dörfergemeinschaftshaus Wallerhausen. Archivfoto: C. Buchen

Heimatverein Morsbach: „Führungsmannschaft“ für zwei Jahre gewählt

Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Morsbach wählten die Mitglieder am 14.03.2018 wieder eine motivierte „Führungsmannschaft“, die die Geschicke des Vereins in den kommenden zwei Jahren leiten und lenken soll. Vorsitzender Werner Schuh wurde erneut in seinem Amt bestätigt, sein Stellvertreter ist Ludger Rosenthal, der auch für die Kassenführung verantwortlich ist.

Ihnen zur Seite stehen neun Vorstandsmitglieder, Marianne Rosenthal als Schriftführerin und die Beisitzer Christoph Buchen, Sebastian Hoberg, Klaus Jung, Horst-Jürgen Kaufmann, Dirk Kamieth, Birgit Leidig, Marlies Roth und Peter Weiß. Nach der Totenehrung, dem Rechenschafts- und Kassenbericht sowie der einstimmigen Entlastung des Vorstandes stellte der Vorsitzende das Jahresprogramm 2018 vor.

Neben der traditionellen Familienwanderung am 1. Mai sollen in diesem Jahr noch zwei weitere Wanderungen organisiert werden. Marlies Roth wird künftig für das jährliche Wanderprogramm zuständig sein. Dem Sauerländischen Gebirgsverein und der Gemeindeverwaltung werden in diesem Jahr aus den Reihen des Heimatvereins auch wieder Mitglieder bei der Nachmarkierung der Morsbacher Rundwanderwege behilflich sein.

Kein Sommer ohne schöne Blumen in Morsbach. Im Mai wird der Heimatverein erneut die Blumenkästen in der Ortsmitte bunt bepflanzen. Auf Bitten von Kurt Sonza-Reorda sollen dann auch Kästen am „Onkel-Hermanns-Brückelchen“ angebracht werden, falls dies technisch möglich ist.

Über den Sommer wird die Theatergruppe des Heimatvereins einen neuen Schwank einstudieren und im November an sechs Abenden im Gertrudisheim präsentieren. Das traditionelle Schubkarrenrennen des Heimatvereins und das Flöötscherfest fallen in diesem Jahr aus. Wie Vorsitzender Werner Schuh erläuterte, war die Beteiligung an diesen Veranstaltungen in den zurückliegenden Jahren immer weniger geworden. Der Heimatverein wird 2018, zusammen mit anderen örtlichen Gruppierungen, an einem neuen Konzept für ein Schubkarrenrennen und Kartoffelfest feilen, um nächstes Jahr beide wieder in den Veranstaltungskalender aufzunehmen.

Rückläufig sind altersbedingt auch die Mitgliederzahlen des Heimatvereins. Schuh stellte in Aussicht, dass ein Arbeitskreis neue Mitglieder werben werde. Auch werden sich Vorstandsmitglieder an den Beratungen zum Integrierten Handlungskonzept der Gemeinde beteiligen. Dabei sollen in den nächsten Jahren bauliche Aufwertungen im Ort Morsbach vorgenommen werden, so beispielsweise im Bereich des Bahnhofgeländes, in der Ortsmitte und im Schulzentrum. In diesem Zusammenhang soll auch unter Beteiligung des Heimatvereins der Rähn-Willem-Brunnen vor dem Rathaus wieder ans Laufen gebracht werden.

Mit Blick auf das Jahr 2020, in dem die Gemeinde 1125 Jahre urkundliche Erstnennung feiern kann, wurde am Ende der Mitgliederversammlung noch ein Film vom Festzug zur 1100-Jahrfeier 1995 gezeigt. (CB-20.03.18)

Mitgliederversammlung 2018 des Heimatvereins Morsbach e.V.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Heimatvereins Morsbach e.V. findet am Mittwoch, 14. März 2018, 19.00 Uhr, in der Gaststätte „Zur Nr. 9“, Hahner Straße, in Morsbach statt.

Auf der Tagesordnung stehen u.a. Begrüßung durch den Vorsitzenden, Totenehrung, Rechenschaftsbericht des Vorstandes für 2017, Bericht des Kassierers, Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Kassierers und des Vorstandes, Vorstands-Neuwahlen, Wahl eines Versammlungsleiters, Neuwahl des Vorsitzenden, Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder, Wahl der Kassenprüfer, Geplante Veranstaltungen und Aktivitäten 2018. Zum Schluss der Versammlung wird ein Film über „Alt Morsbach“ gezeigt.

Zu dieser Versammlung sind alle Mitglieder und an der Heimat Interessierte eingeladen.

(CB-09.02.2018)

Heimatverein Morsbach plant neue Veranstaltungskonzepte

Schubkarrenrennen soll 2019 wieder attraktiver werden

Der Vorstand des Heimatvereins Morsbach e.V. hat kürzlich über seine Aktivitäten im neuen Jahr 2018 beraten. Die Mitgliederversammlung findet am 14. März statt und die traditionelle Familienwanderung wird wie gewohnt am 1. Mai ab dem Parkplatz am Kurpark starten.

Nicht einfach gemacht hat es sich der Vorstand in diesem Jahr mit dem Schubkarrenrennen. Der vor vielen Jahren gefasste Grundsatzbeschluss, mit dem jährlichen Schubkarrenrennen ein Volksfest oder eine Parallelveranstaltung zu unterstützen, hat nach wie vor noch Gültigkeit. Lange hat sich dies auch bewährt, indem der Heimatverein sonntags das Schubkarrenrennen durchgeführt und anschließend auf der Kirmesbühne die Sieger geehrt hat. Das hat dem Volksfest Kirmes stets viele Besucher beschert.

Seit einigen Jahren ging jedoch die Zahl der Teilnehmer am Schubkarrenrennen stetig zurück. Parallel nahm auch die Besucherzahl sowohl beim Schubkarrenrennen, als auch auf der Kirmes immer mehr ab, bis schließlich die Kirmes 2015 zum letzten Mal stattfand – mit nur acht Teams beim Schubkarrenrennen. Auch in Verbindung mit dem Open-Air-Konzert des Gemeindekulturverbandes im Jahr 2016 (sieben Teams) und mit den „Müeschbejer Spillereien“ in 2017 wurde die Zahl der Teilnehmer am Schubkarrenrennen nicht mehr, sondern im Gegenteil weniger.

2017 nahmen nur noch fünf Teams an dem lustigen Rennen durch die Schaumberge der Feuerwehr teil, wobei an Duelle von jeweils zwei gleichwertigen Teams gegeneinander bei dieser geringen Teilnehmerzahl nicht mehr zu denken war, von den festen Kosten von fast tausend Euro, die solch eine Veranstaltung stets verursacht, ganz zu schweigen.

Aus diesem Grunde hat sich der Heimatverein entschlossen, in diesem Jahr mal mit dem Schubkarrenrennen auszusetzen und neue Ideen zu sammeln, um hoffentlich dann im Jahr 2019 mit neuem Schwung den „Großen Preis der Republik“ wieder rund um den Verkehrskreisel in der Ortsmitte von Morsbach zu organisieren.

Bis dahin hofft der Heimatverein, so viele Zusagen von Teams zu bekommen, dass es wieder lohnt, mit Unterstützung von Helfern ein besuchenswertes Schubkarrenrennen durchzuführen. Auch sollte die Parallelveranstaltung neben dem Schubkarrenrennen für die Zuschauer derart attraktiv sein, dass dann auf der Veranstaltungsbühne die Sieger des Rennens in gebührendem Rahmen gekürt werden können.

Ohne künftigen Rückhalt aus der Bevölkerung, ohne tatkräftige Unterstützung der Vereine, Dorfgemeinschaften, Kegelclubs und anderer Gruppierungen und ohne eine attraktive Parallelveranstaltung kann der Heimatverein in Zukunft kein Schubkarrenrennen mehr durchführen.

Der Heimatverein Morsbach dankt ganz besonders den Teilnehmern der Schubkarrenrennen der vergangenen Jahre, die mit viel Fleiß, Witz und originellen Ideen urige Gefährte gebaut und Fußgruppen gestellt haben, wie die Bilderserien im Archiv unter www.heimatverein-morsbach.de zeigen. „Die Qualität war gut, aber die Quantität ließ schließlich zu wünschen übrig“, meint Heimatvereins-Vorsitzender Werner Schuh.

Der Heimatverein hofft in Sachen Schubkarrenrennen auf neue Ideen und Unterstützer, sei es von Kindergärten, Schulen, Sportvereinen, Jugendgruppen, Thekenmannschaften oder anderen Vereinigungen. Anregungen und Anmeldungen für künftige Schubkarrenrennen nimmt der Verein gerne entgegen (Email: heimatverein.morsbach@hotmail.de).

Das gleiche gilt für das Flöötscherfest. Auch hierbei wird der Heimatverein für die kommenden Jahre ein neues Konzept erarbeiten und sucht noch fleißige Unterstützer, die bei der Vorbereitung und Durchführung des „Kartoffelfestes“ behilflich sind. (CB-12.01.18)

Das traditionelle Schubkarrenrennen soll wieder mehr Teilnehmer und Zuschauer anlocken. Dafür möchte der Heimatverein Morsbach ein neues Konzept erarbeiten und sucht Unterstützer. Archivfoto: C. Buchen

Theaterära geht zu Ende

Regisseurin Marlies Roth tritt kürzer

„20 Jahre sind genug“, sagt sich Marlies Roth, Gründerin und bisherige Leiterin der Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach, und ist am Ende der diesjährigen Theatersaison in die „zweite Reihe“ zurückgetreten. Sie sei jetzt 72 und habe 20 Jahre lang die Verantwortung für diese Laienspielgruppe getragen. „Jetzt müssen mal Jüngere ran“, meint sie.

Roth hat die Theatergruppe 1997 mit gegründet. Zunächst gehörte die Gruppe der Kreisvolkshochschule, Abteilung Morsbach, an, deren Leiterin Marlies Roth seit 1995 ununterbrochen noch ist. 2006 wurde das Ensemble dann eine Abteilung des Heimatvereins Morsbach e.V.. Für ihre Verdienste um die heimische Kulturpflege und das Laienspielwesen in der Gemeinde Morsbach ist Marlies Roth schon 2002 vom Heimatverein die Auszeichnung „Müeschbejer Mädchen“ verliehen worden.

Zu ihrem Kürzertreten meint Marlies Roth: „Die lange Zeit der Proben, die vielen organisatorischen Überlegungen und schließlich das Lampenfieber kurz vor dem Auftritt schlauchen schon arg. Aber zum Schluss überwiegt die Freude an dem ausverkauften Saal und dem zufriedenen Publikum.“ Auch den Souffleusenkasten, in dem sie stets gesessen hat, wird sie anderen überlassen.

Roths Nachfolge soll bis zur nächsten Theatersaison 2018 geklärt werden. „Nach den anstrengenden Probewochen und den sechs Aufführungen legt das Ensemble jetzt zunächst einmal eine Pause ein. Dann wird in aller Ruhe ohne mich die Nachfolge geklärt. Es wird auch 2018 weitergehen.“, meint die engagierte Theaterfrau, die aber zu jeder Zeit „Vürhang op“ noch mit Rat und Tat zur Verfügung steht.

Mit ihr werden auch weitere Ensemblemitglieder als Darsteller aufhören. Die 91-Jährige Franziska Vierbücher ist ebenfalls seit 1997 mit dabei. Sie stand bereits 1937 mit elf Jahren in Lichtenberg zum ersten Mal auf der Theaterbühne. „Ich freue mich immer noch mit jungen Leuten spielen zu können“, lautete ihr Motto bei den vergangenen Aufführungen.

Ebenfalls „Urgesteine“ der Morsbacher Theatergruppe und von Anfang an mit dabei sind Heike Mauelshagen und Anna Becher. Mauelshagen hat viele tolle Rollen gespielt und dabei ihr schauspielerisches Talent bewiesen, unter anderem als quirlige türkische Putzfrau Fatima, in den Pfarrer verliebte Haushälterin Maria Dunkel oder die schusselige Irene in dem Schwank „Dreimädelhaus“.

Anna Becher glänzte in der Vergangenheit beispielsweise in den Rollen der sexsüchtigen Agnes in „Neurosige Zeiten“, sie spielte die Angela Manze-Frackig in „Hair und mehr“ und die lispelnde Kunigunde in der Komödie „Eiermeiers Kurschatten“. Alle vier sind sich einige: Wir werden der Theatergruppe „Vürhang op“ treu bleiben und das Ensemble auch weiterhin unterstützen. (CB-26.11.17)

Treten bei der Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach künftig kürzer: Heike Mauelshagen, Franziska Vierbücher, Marlies Roth und dahinter Anna Becher (v.l.n.r.). Foto: C. Buchen

Blumen für Marlies Roth von Werner Schuh (Vorsitzender des Heimatvereins Morsbach e.V.), Werner Puhl (Vorsitzender des Gemeindekulturverbandes Morsbach) und Altbürgermeister Horst Jütte. Foto: C. Buchen

Kunstvoll gefertigtes Abschiedsgeschenk der Theatergruppe für Marlies Roth. Foto: Privat

„Döner, Durst und Dosenwurst“ im Gertrudisheim

Theatergruppe strapazierte Lachmuskel mit neuem Schwank

Im 20. Jahr ihres Bestehens präsentierte die Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach im November 2017 wieder einen neuen Schwank. Sechs Mal hob sich vor jeweils ausverkauftem Haus im Gertrudisheim der Vorhang für das Stück „Döner, Durst und Dosenwurst“ von Autor Bernd Gombold mit vielen lustigen Szenen, vollgepackt mit amüsanten Wortspielereien, Situationskomik und kernigen Sprüchen.

Das 15-köpfige Laienspielensemble um die Initiatorin und Regisseurin Marlies Roth strapazierte dabei ordentlich die Lachmuskeln der Zuschauer. Bürgermeister Jörg Bukowski gratulierte der Theatergruppe zu ihrem Jubiläum mit den Worten „Der Heimatverein kann froh sein, eine solch aktive Gruppe in seinen Reihen zu haben. Vürhang op ist seit 20 Jahren ein Garant für herzhaftes Lachen.“

Der Schwank spielt am Rathausplatz. Dort eröffnet der quirlige Erkan einen Dönerladen. Diese Hauptrolle teilen sich Uwe Mauelshagen und Dirk Kamieth. Kritisch wird Erkan von den dortigen Geschäftsleuten beäugt, von der naiven “Vollblut-Fleischereifachverkäuferin” Edeltraud (hervorragend dargestellt von Ingrid Diederich), der flotten Friseurmeisterin Gitti (Dagmar Hombach/Nicole Selhorst) und dem schrägen Joe (Karsten Stockburger/Jens Mauelshagen) vom Tattoo- und Fitnesstudio.

Erkan wirbelt die spießige Geschäftswelt gehörig durcheinander. Skeptisch steht auch die streitbare Grundschulrektorin Dr. Gesine Wohlwinder-Niedermüller (Anna Becher/Birgit Leidig) dem neuen Dönerladen gegenüber, denn Erkan erlaubt sich, die Grundschüler mit Döner zu beliefern. Aber die Rektorin stößt nicht nur bei Erkan mit ihren Nörgeleien auf Ablehnung. Auch mit dem Landwirtsehepaar Karl und Magda Häberle (Karl-Josef Reifenrath und Brigitte Kötting), das eigentlich nur eine Frau für ihren altledigen Sohn August (Norbert Kötting) sucht, legt sie sich an.

So ist es kein Wunder, dass sogar Polizist Edgar (gekonnt gespielt von Horst-Jürgen Kaufmann), der sich nichts Sehnlicheres, als den baldigen Ruhestand wünscht, genug von der Grundschulrektorin hat, die jeden anzeigt und ständig für Arbeit und Ärger sorgt. Anlässlich der „Langen Nacht“ lädt Erkan alle in seinen neu eröffneten Laden ein und verteilt „Tüten“ zum Rauchen. Die Party läuft danach jedoch aus dem Ruder.

Am nächsten Morgen kann sich keiner mehr an die Geschehnisse der vergangenen Nacht erinnern. Die Grundschulrektorin ist wie vom Erdboden verschluckt, im Dönerladen und im Tattoo-Studio werden zwei “Leichen” entdeckt und keiner kann sich erinnern, was in der Nacht geschehen ist. So nimmt das Stück seinen turbulenten Lauf und schließlich ein gutes Ende. Weitere Rollen spielten die 91-jährige Franziska Vierbücher und Julian Kaufmann.

Souffleusen waren Birgit Leidig und Dagmar Hombach. Für die aufwändige Bühnengestaltung und Technik zeichneten Norbert Kötting, Uwe Mauelshagen, Karl-Josef Reifenrath und Stefan Schäfer verantwortlich, für Maske und Frisuren Marion Klein und Gerda Kleusberg. Die Organisation der Bewirtung der Zuschauer hatten Anita Seifer und Heike Mauelshagen übernommen.

Nach der Aufführung am 11. und 18. November fanden zum ersten Mal „After-Theater-Partys“ im Bistro „Alt Morsbach“ statt, zu denen alle Theaterfreunde eingeladen waren. Und jeder Theaterbesucher erhielt gratis eine 32-seitige Jubiläumsfestschrift, verfasst von Christoph Buchen und Dirk Kamieth. Darin werden alle aufgeführten Theaterstücke nochmal in Erinnerung gerufen und das aktuelle Ensemble vorgestellt.

Neben Bürgermeister Bukowski gratulierten in Grußworten auch Altbürgermeister Horst Jütte, Pfarrer Tobias Zöller, der Vorsitzende des Gemeindekulturverbandes Werner Puhl und der Vorsitzende des Heimatvereins Morsbach Werner Schuh der Theatergruppe für ihr 20-jähriges Bestehen. Verena Schneider, die Morsbacher Geschäftsstellenleiterin der Kreissparkasse Köln, überreichte einen Scheck über 1.000 Euro.

Die Theatergruppe Morsbach dankt insbesondere folgenden Sponsoren und Unterstützern:

Bäckerei Rosenbaum, Baustoffe Bender, Baustoffe Stinner, Bistro „Alt Morsbach“, Blumen Koch, Bodenbeläge Holschbach, Brillenstube Grimmig, Kartenvorverkaufsstelle Buchladen „Lesebuch“, Christiane Vogel, Christof Euteneuer, Christoph Buchen, Frisörsalon Gereon Reuber, Hermann-Josef Schuh, Kreissparkasse Köln, Küchenstudio Schneider, Malerbetrieb Alfes, Metallbau Leidig, Metzgerei Rosenbaum, Pro Contain, Salon Schmidt, Sven Kubeile, Volksbank Oberberg. (CB-12.11.17)

Fotos von den Theateraufführungen, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.

Gleich sechs „Müeschbejer Jongen“ geehrt

Auszeichnung für singende Boygroup

Am Ende des vierstündigen „Müeschbejer Oowends“ wurde das Geheimnis endlich gelüftet: Den „Müeschbejer Jong 2017“ erhielten gleich sechs Personen und zwar die Mitglieder der singenden Boygroup „FKK“, Uwe Arnold, Jürgen Berg, Maik Greb, Carsten Hombach, Bernd Koch und Wolfgang „Wolle“ Stausberg. Mit diesem Ehrentitel zeichnete der Heimatverein am 07.10.2017 im vollbesetzten Gertrudisheim eine Gruppe aus, die im kulturellen Leben von Morsbach viele Spuren hinterlassen hat.

Wie der Laudatio zu entnehmen war, trat der „Freie-Karnevals-Kanal“, kurz „FKK“, vor 15 Jahren in den Blickfang der Morsbacher Öffentlichkeit bei Auftritten in Karnevalssitzungen. Mit Sketchen und umgetexteten Liedern stiegen sie schnell in der Gunst des Publikums. Für sechs CDs haben „FKK“ in den Jahren 2003 bis 2011 über 30 Musikstücke mit lustigen Texten, oft in Müeschbejer Mundart oder mit Bezug zur „Republik Morsbach“, eingesungen.

Verdient gemacht haben sich die Jungs immer wieder bei der Teilnahme an den Schubkarrenrennen des Heimatvereins und am Rosenmontagszug. „FKK war stets ein Garant für mit Muskelkraft bewegte außergewöhnliche Schubkarrengefährte und gelungene Karnevalswagen“, so die Laudatio.

Mit der Verleihung des Ehrentitels „Müeschbejer Jong 2017“ durch den Vorsitzenden des Heimatvereins Werner Schuh war auch die Überreichung einer Urkunde und eines Kunstwerkes mit den Charakterzügen der Geehrten verbunden. Die Künstlerin Christiane Vogel hatte dieses Mal das Mount Rushmore Nationaldenkmal in Amerika zum Vorbild genommen, jedoch anstelle der amerikanischen Präsidenten die Gesichtsmasken der FKK-Jungs in hartes, steingraues Styropor geschnitzt.

Zuvor hatte der Heimatverein beim „Müeschbejer Oowend“ unter der bewährten Moderation von Werner Puhl ein buntes Programm abgespult und seine jüngsten Aktivitäten in einer Bilderpräsentation in Erinnerung gerufen. Bei „Dalli-Klick“ mussten vier Kandidaten Morsbacher Originale und Ortschaften erraten. Ein bunter Reigen von Morsbach-Hymnen zog sich wie ein roter Faden durch den Abend, angefangen vom Morsbacher Singkreis („Morsbach, du unsere Heimat“) über die Little Harmonies („Mir senn uus Mueschbech“) bis hin zur Solistin Brigitte Kötting („Lied über die Müeschbejer Jongen und Mädchen“).

Marlies Roth und Heike Mauelshagen von der Theatergruppe gaben den neusten Tratsch und Klatsch zum Besten. Die kleinen und großen Wolpertinger präsentierten ihre Tänze und eine Abordnung des Musikvereins Lichtenberg erfreute mit bayerischer Tanzlmusi. Die Karnevalsgesellschaft Morsbach füllte farbenprächtig die Bühne, wobei der scheidende Prinz Stefan I. seinen letzten Auftritt hatte.

Höhepunkte war zweifellos der Auftritt der Boygroup „FKK“ mit einer lustigen Spendengala für die neue Kirchenorgel und ihren Kulthits „Zeejenhardt“ und „Republik-Hymne“, nichts ahnend, dass sie anschließend die begehrte Auszeichnung „Müeschbejer Jongen“ erhalten sollten. (CB-10.10.17)

Fotos vom „Müeschbejer Oowend 2017“, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.

 

07.10.2017: Müeschbejer Oowend mit Auszeichnung

Das Geheimnis, wer in diesem Jahr mit dem „Müeschbejer Määdchen“ oder dem „Müeschbejer Jong“ ausgezeichnet wird, lüftet der Heimatverein Morsbach am Samstag, 07. Oktober beim „Großen Müeschbejer Oowend“ im Gertrudisheim. Ab 19.00 Uhr wartet der Verein unter der bewährten Moderation von Werner Puhl wieder mit einer bunten Mischung von Überraschungen auf.

Den Heimatabend werden die Wolpertinger, die Mini-Wolpertinger, die Theatergruppe und die Karnevalsgesellschaft Morsbach mit ihren Auftritten bereichern. Drei verschiedene Morsbach-Hymnen werden an diesem Abend ebenfalls erklingen, vorgetragen von den Little Harmonies, dem Frauenchor „Morsbacher Singkreis“ und von „FKK“. Nach einigen Jahren der Abstinenz wird die legendäre Boy-Group „FKK“ (siehe Foto) erstmals wieder beim Heimatverein auf der Bühne stehen und mit ihren legendären Ohrwürmern den Saal mitreißen.

Weiterhin erwartet die Zuschauer ein Dalli-Klick-Quiz rund um die Müeschbejer Außenorte, und bei einer Bilderpräsentation lässt der Heimatverein Morsbach seine Aktivitäten der letzten Jahre nochmal Revue passieren. Der Musikverein Lichtenberg wartet mit „Tanzlmusi“ auf, und weitere Überraschungsgäste sind angefragt.

Als Höhepunkt wird zum neunten Mal „Der Müeschbejer Jong“ oder „Dat Müeschbejer Määdchen“ verliehen, eine eigens für diesen Anlass gestaltete Puppe. Sie wird an Morsbacher verliehen, die sich ehrenamtlich engagiert haben und kulturell oder sportlich in Erscheinung getreten sind.

Der Kartenverkauf für diesen Heimatabend hat begonnen. Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 10,00 Euro erhältlich bei Lotto/Toto Hess, in der Buchhandlung Nievel/Postamt und im Buchladen „Lesebuch“. Foto: C. Buchen (CB-08.09.17)

Kartenvorverkauf 2017 der Theatergruppe Morsbach „Vürhang op“

In diesem Jahr feiert die Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach ihren 20. Geburtstag und lädt daher recht herzlich zu ihrem neuen Stück „Döner, Durst und Dosenwurst“ ein.

Die Laiendarsteller um Regisseurin Marlies Roth feilen schon seit geraumer Zeit an dem Schwank von Bernd Gombold, womit wieder einmal ein Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer gestartet werden soll. Vorab ein kleiner Einblick in das Stück.

Am Marktplatz eröffnet der quirlige Erkan einen Dönerladen. Kritisch wird er von den dortigen Geschäftsleuten beäugt, der “Vollblut-Fleischereifachverkäuferin” Edeltraud, der Friseurmeisterin Gitti und dem schrägen Joe vom Tattoo- und Fitnesstudio. Erkan wirbelt die angestaubte Geschäftswelt gehörig durcheinander. Sehr skeptisch steht auch die streitbare Grundschulrektorin dem neuen Dönerladen gegenüber, denn Erkan erlaubt sich, die Grundschüler mit Döner zu beliefern.

Aber die Rektorin stößt nicht nur bei Erkan mit ihren penetranten Nörgeleien auf Ablehnung. Auch mit dem Landwirtsehepaar Häberle, das eigentlich nur eine Frau für ihren altledigen Sohn August sucht, legt sie sich an. So ist es kein Wunder, dass sogar Polizist Edgar, der sich nichts sehnlicher als den baldigen Ruhestand wünscht, genug von der Grundschulrektorin hat, die jeden anzeigt und ständig für Arbeit und Ärger sorgt.

Anlässlich der „Langen Nacht“ lädt Erkan alle in seinen neu eröffneten Laden ein. Die Party läuft jedoch aus dem Ruder! Am nächsten Morgen kann sich keiner mehr an die Geschehnisse der vergangenen Nacht erinnern. Die Grundschulrektorin ist wie vom Erdboden verschluckt, im Dönerladen und im Tattoo-Studio werden zwei “Leichen” entdeckt und keiner kann sich erinnern, was in der Nacht geschehen ist.

Das Bühnenstück feiert am Freitag, 10. November Premiere. Der Vorhang hebt sich um 19.00 Uhr. Weitere Aufführungstermine: Samstag, 11. November, 17.00 Uhr; Sonntag, 12. November, 16.00 Uhr; Donnerstag, 16. November, 19.00 Uhr; Freitag, 17. November, 19.00 Uhr und Samstag, 18. November, 17.00 Uhr. Alle Aufführungen finden im Gertrudisheim Morsbach statt. Einlass ist eine Stunde vor der jeweiligen Aufführung.

Der Kartenvorverkauf findet am Samstag, 23. September, ab 15.00 Uhr in Morsbach, Zur Burg 4 in der Gaststätte „Bistro Alt-Morsbach“ statt. Die Theatergruppe bittet um Verständnis dafür, dass auf Grund der hohen Nachfrage lediglich acht Eintrittskarten pro Person abgegeben werden. Restkarten können ab dem 25. September gegebenenfalls noch im Buchladen „Lesebuch“, Bahnhofstraße 8, in Morsbach erworben werden. Der Eintritt kostet 10,00 Euro.

Bitte beachten Sie die geänderten Spielzeiten 17.00 Uhr der beiden Samstag-Vorstellungen am 11. und 18. November!

Nach beiden Aufführungen ist zum ersten Mal eine „After-Theater-Party“ im Bistro „Alt-Morsbach“ geplant, zu denen alle Zuschauer und Theaterfreunde recht herzlich eingeladen sind.

Alle, die eine Eintrittskarte erwerben, bekommen übrigens am Tag der Aufführung eine 32seitige Festschrift zum 20jährigen Bestehen der Theatergruppe gratis. In der Schrift werden alle aufgeführten Theaterstücke nochmal in Erinnerung gerufen und das aktuelle Ensemble sowie der neue Schwank vorgestellt. (DK-18.08.17)

Husarenknöpfchen und rote Geranien

Neuer Blumenschmuck für Morsbach

Ende Mai 2017 hat der Heimatverein Morsbach wieder die Bepflanzung der Blumenkästen in der Ortsmitte von Morsbach vorgenommen. An dem Geländer entlang der Bachstraße und auf der Brücke an der Crottorfer Straße wurden von Ille Molzberger, Birgit Leidig, Marianne Rosenthal und Ludger Rosenthal insgesamt 20 Kästen mit 60 Blumen bepflanzt, rote Geranien und gelbe Husarenknöpfchen. Die fleißigen Hobby-Gärtner hoffen, dass die Blumen nicht wieder dem Vandalismus zum Opfer fallen werden. Foto: Privat (CB-24.05.17)