Allgemein

Müeschbejer Oowend mit Auszeichnung

Das Geheimnis, wer 2019 mit dem „Müeschbejer Määdchen“ oder dem „Müeschbejer Jong“ ausgezeichnet wird, lüftet der Heimatverein Morsbach am Samstag, 02. November beim „Großen Müeschbejer Oowend“ in der Kulturstätte Morsbach Hahner Straße. Ab 19.00 Uhr wartet der Verein unter der bewährten Moderation von Werner Puhl wieder mit einer bunten Mischung von Überraschungen auf.

Den Heimatabend werden die Wolpertinger, die Mini-Wolpertinger, die Theatergruppe, der Damenelferrat Wendershagen und die Karnevalsgesellschaft Morsbach mit Auftritten bereichern. Außerdem werden auch wieder verschiedene Morsbach-Hymnen an diesem Abend erklingen, vorgetragen von den Little Harmonies und der Gruppe „Bel Kantholz“. Sie werden mit ihren Ohrwürmern den Saal mitreißen.

Weiterhin erwartet die Zuschauer ein Dalli-Klick-Quiz rund um Müeschbejer Dörfer, und bei einer Bilderpräsentation lässt der Heimatverein Morsbach seine Aktivitäten der letzten Jahre nochmal Revue passieren. Weitere Überraschungsgäste sind angefragt.

Als Höhepunkt wird zum 10. Mal „Der Müeschbejer Jong“ oder „Dat Müeschbejer Määdchen“ verliehen, eine eigens für diesen Anlass gestaltete Puppe. Sie wird an Morsbacher überreicht, die sich ehrenamtlich engagiert haben und kulturell oder sportlich in Erscheinung getreten sind.

Der Kartenverkauf für diesen Heimatabend hat begonnen. Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 10,00 Euro erhältlich bei Lotto/Toto Hess, in der Buchhandlung Nievel/Postamt und im Buchladen „Lesebuch“. An der Abendkasse kosten die Karten 12,00 Euro. (CB-14.10.19)

Neues Heimatbuch zur 1125-Jahr-Feier erschienen

Morsbach aus der Vogelperspektive

Der Heimatverein Morsbach e.V. hat kürzlich einen neuen Bildband mit dem Titel „Morsbach aus der Vogelperspektive“ herausgegeben. In dem von dem Morsbacher Heimatkundler Christoph Buchen verfassten Buch dokumentiert der Autor die Veränderungen des Gemeindegebietes anhand von Luftaufnahmen aus den Jahren 1930 bis 2019.

Im Jahr 2020 begeht die Gemeinde Morsbach das Jubiläum der 1125-jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes Morsbach. Das Motto für dieses Jubiläumsjahr lautet: „Die Republik im Aufbruch – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“. Dazu passt genau das neue Heimatbuch, das den Wandel und die Entwicklung der Gemeinde in den letzten 90 Jahren zum ersten Mal zeigt und für spätere Generationen festhält.

Auf 230 Seiten werden 277 Luftaufnahmen von 65 Ortschaften abgebildet. Die ältesten Aufnahmen stammen aus den 1930er Jahren. 1944 und 1945 haben die Alliierten Luftaufnahmen angefertigt, um strategische Ziele auszukundschaften oder um zu ergründen, ob ihre Bombenabwürfe erfolgreich waren. Für die Gemeindeplanung erwarb das Archiv der Gemeinde Morsbach vor und nach dem Zweiten Krieg etliche dieser Luftaufnahmen, die jetzt dem Heimatverein zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden. Viele der abgebildeten Fotos stammen auch von Privatpersonen. Aktuelle Drohnenaufnahmen aus den Jahren 2018 und 2019 runden das Werk ab.

Mit dem Buch soll insbesondere der historische Wandel der Dörfer und Landschaft der letzten 90 Jahre im Gemeindegebiet dokumentiert und der Blick auf Details der „Republik Morsbach“ gelenkt werden. Wie hat sich das Bild der Gemeinde bis heute verändert? Der Bildband gibt eine Antwort darauf. Der Betrachter wird erstaunt sein, was er dabei alles im Morsbacher Bergland entdecken kann: Sein eigenes Haus oder das seiner Eltern, Großeltern oder Freunde.

Das Morsbacher Bergland aus der Vogelperspektive zu betrachten ist sicher sehr spannend. Das dachte sich 1967 auch der Ornithologe und Autor Christoph Buchen, als er 13jährig mit der Kranichzugerfassung begann. Erst 40 Jahre später konnte er sich aber den Traum vom Fliegen „wie ein Kranich“ über die Heimat erfüllen, indem er aus einem Sportflugzeug, aus der Vogelperspektive, einen Teil der Fotos für den neuen Bildband aufnahm. Außerdem hat er als Heimatkundler über fünf Jahrzehnte historische Luftaufnahmen der Gemeinde Morsbach gesammelt.

Zum Schluss des Buches zählt der Autor einige Veränderung in der Landschaft und den Dörfern auf. Es sind im Laufe der Jahrzehnte neue Wohn- und Gewerbegebiete an der Peripherie der alten Ortskerne entstanden. Vorhandene Gewerbeflächen wurden erweitert und neue Gewerbebetriebe angesiedelt, insbesondere im Wissertal von Hammer im Norden bis Volperhausen im Süden.

Acker-, Weiden- und Wiesenflächen haben sich verändert oder sind überbaut worden, so beispielsweise rund um Lichtenberg, die Asbacher Dörfer und Alzen. Auch die Wälder haben sich gewandelt. Hat man vor und nach den beiden Weltkriegen noch auf die Fichte gesetzt, so hat dieser Baum durch Sauren Regen, Orkane und Borkenkäferkalamitäten ab den 1970er Jahren stark gelitten. Jetzt wird immer mehr Laubmischwald angepflanzt. Die Veränderung des Waldes in den letzten Jahrzehnten wird im Bereich der Hohen Hardt sehr gut anhand der abgebildeten Fotos deutlich.

Auch die Bäche blieben nicht unverschont. Fast alle wurden begradigt oder sogar ganz verlegt. Talwiesen wurden mit Drainagen versehen, entwässert und bebaut, und die Flurbereinigung legte kleinflächige Parzellen zusammen. Es entstanden neue Ortsverbindungsstraßen und Waldwege.

Auch die Veränderung in den Dörfern kann anhand der Fotos nachvollzogen werden. Viele Freiflächen wurden versiegelt. Alte Bauerngärten und Grünflächen verschwanden.

Neue Sportplätze entstanden sowie das Schul- und Sportzentrum an der Hahner Straße in Morsbach. Besonders auffallend ist auch der Rückgang von alten Alleebäumen und einzelner Ortsbild prägender Bäume und Kämpe.

Das neue Heimatbuch „Morsbach aus der Vogelperspektive“ ist im Morsbacher Buchhandel zum Preis von 22,90 Euro erhältlich.

Finanziell unterstützt wurde die Herausgabe des Buches durch

  • die Kulturstiftung Oberberg der Kreissparkasse Köln,
  • die Kreissparkasse Köln, Geschäftsstelle Morsbach,
  • die Volksbank Oberberg (Raiffeisenbank Morsbach),
  • die AggerEnergie.

Die nachfolgenden Fotos zeigen

  • Die Übergabe des ersten Buches vom Autor Christoph Buchen an Bürgermeister Jörg Bukowski. Foto: F. Buchen
  • Die Titelseite des neuen Bildbandes „Morsbach aus der Vogelperspektive“.
  • Das Gemeinde-Logo zur 1125-Jahr-Feier.
  • Die alte Badeanstalt von Morsbach in der Waldbröler Straße um 1937. Foto: Gemeindearchiv Morsbach
  • Der Ort Morsbach im Jahr 1937. Foto: Gemeindearchiv Morsbach
  • Die Basilika von Morsbach im Herbst 2018. Foto: Bird`s Vision
  • Das Bahnhofsgelände von Morsbach im Frühjahr 2019. Foto: Christopher Klinkenberg
  • Weitere Fotos von der Buchvorstellung von Hermann-Josef Schuh

(CB-11.10.19)

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Spätsommer-Wanderung des Heimatvereins

Von Morsbach zur Vierbuchermühle

Am Sonntag, 1. September 2019 startet die Spätsommer-Wanderung der Wandergruppe des Heimatvereins Morsbach. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr in Steimelhagen. Geparkt werden kann dort vor dem Ortseingang. Die Wanderung nimmt ihren Anfang in der Ortsmitte von Steimelhagen am Beginn der Holpener Straße. Von dort führt die landschaftlich schöne Wanderung über Holpe, Straßerhof und Bruchhausen zum Ziel Vierbuchen.

Inmitten von Wäldern in einem idyllischen kleinen Tal erwartet die Wanderer die Vierbuchermühle. Dort rastet die Gruppe etwa eine Stunde. Wer möchte, kann in der Mühle einkehren oder aber außerhalb der Mühle seine Rucksackverpflegung genießen.

Im Anschluss an die Rast besteht die Möglichkeit in der Gruppe zum Ausgangsort nach Steimelhagen zurück zu wandern oder von Vierbuchermühle aus in Eigenregie die Rückfahrt zu organisieren. Sowohl der Hin- wie auch der Rückweg dauern etwa 2 Stunden, und die jeweilige Wegstrecke beträgt rund 10 km. Die Wege sind nicht Kinderwagen geeignet, und es wird festes Schuhwerk und eine gute Konstitution benötigt. Die Wanderung führen Marlis Roth und Werner Schuh.

Anmeldung erbeten per Email über heimatverein.morsbach@hotmail.de (CB-13.08.19)

Archivfoto: C. Buchen

Neuauflage des Schubkarrenrennens gelungen

Nach einem Jahr Pause hat der Heimatverein Morsbach e.V. am 21. Juli 2019 wieder ein Schubkarrenrennen organisiert. Es war, seit der Heimatverein die Traditionsveranstaltung 1998 wieder aufgegriffen hatte, das 21. Rennen um den „Großen Preis der Republik“.

Dieses Mal ist der Heimatverein mit einem neuen Konzept und einer veränderten Streckenführung angetreten. 16 Paarungen oder Teams gingen zum klassischen Schubkarrenrennen oder in der Offenen Klasse mit phantasievoll gestalteten Vehikels an den Start. Kommentiert wurden die Rennen, die über eine ganze Stunde stattfanden, von Werner Puhl, Sebastian Bender und Werner Schuh. Mehrere hundert Zuschauer hatten sich bei bestem Sommerwetter eingefunden, um die kuriosen Rennen durch den riesigen Schaumteppich der Feuerwehr und rund um den Verkehrskreisel in Morsbachs Mitte zu verfolgen.

Für den Heimatverein und die Zuschauer ist die Rechnung aufgegangen: Die Neuauflage des traditionellen Schubkarrenrennens war ein voller Erfolg und eine riesen Gaudi. Die Siegerehrung mit Pokalen, Urkunden, Medaillen, Riesensektflaschen und Eisgutscheinen fand anschließend gleich nebenan auf dem Milly-la-Forêt-Platz vor dem Rathaus im Rahmen des vom Gemeindekulturverband organisierten Open-Air-Konzertes statt.

Der Heimatverein bedankt sich bei allen Teilnehmern, Zuschauern, Helfern und der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Gemeinde Morsbach.

Fotoimpressionen vom Schubkarrenrennen, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend. (CB-22.07.19)

Schubkarrenrennen mit Schaumparty: Jetzt anmelden

Der Heimatverein Morsbach e.V. richtet in diesem Jahr wieder das traditionelle Schubkarrenrennen um den „Großen Preis der Republik“ aus. Am Sonntag, 21. Juli wird ab 16.00 Uhr in der Ortsmitte in folgenden Klassen gestartet:

Kinderklasse, Schubkarrenklasse (mindestens zwei, maximal drei Personen bilden ein Team mit einer klassischer Schubkarre, die entweder gestellt wird oder selber mitgebracht werden kann) und Offene Klasse (alle Vehikel sind erlaubt, Hauptsache sie werden mit Muskelkraft geschoben oder gezogen).

Die drei Rennpokale für die Schubkarrenklasse sind verbunden mit Geldbeträgen in Höhe von 50, 30 und 20 Euro. In der Offenen Klasse werden ebenfalls Pokalplätze vergeben. Der erste Platz bekommt den Siegerpokal „Großer Preis der Republik“ und einen Wanderpokal, der zweite den Konstrukteurspokal und der dritte Platz den Pokal für das beste Motto. Außerdem stehen als Preise Eisgutscheine, Biermarken und Riesen-Sektflaschen zur Verfügung.

Eine Jury wird über die Pokale entscheiden. Alle Teams der Offenen Klasse werden bei der Siegerehrung auf die Bühne geholt. Jeder Teilnehmer erhält im Übrigen eine Medaille. Die Siegerehrungen finden ab 17.00 Uhr im Rahmen des ersten Open-Air-Konzertes 2019 auf dem Rathausplatz statt.

Musikalischen Antrieb mit südamerikanischem Flair erhalten die Renn-Asse in diesem Jahr von einer Abordnung der Sambatrommelgruppe „Cocada“. Die Gruppe, die in Bonn, Eitorf und Waldbröl zu Hause ist, wird erstmals das Schubkarrenrennen bereichern.
Anmeldungen für das Schubkarrenrennen nehmen ab sofort Sebastian Hoberg (Tel. 02294/992126, Email sebastianhoberg@t-online.de) oder Peter Weiß (Tel. 02294/476, Email privat@moebel-becher.de) entgegen.

Verkehrsregelnde Maßnahmen

Wegen des Schubkarrenrennens besteht am Sonntag, 21.07.2019 von 14.00 bis 18.30 Uhr ein absolutes Halteverbot auf dem Parkstreifen an der Waldbröler Straße (von der Gertrudis-Apotheke bis zum Geschäft Moll). Für das Schubkarrenrennen sind die Waldbröler Straße (ab Einmündung Heinrich-Halberstadt-Weg abwärts), der Verkehrskreisel, die Krottorfer Straße (ab Einmündung Bachstraße bis Kreisel) und die Bahnhofstraße (bis Ecke Hahner Straße) von 14.00 bis 18.30 Uhr gesperrt.

Die Umleitung von Reichshof/Waldbröl in Richtung Wissen und umgekehrt erfolgt über den Hemmerholzer Weg, Zum Goldenen Acker und die Hahner Straße. Die Umleitung von Friesenhagen in Richtung Reichshof/Waldbröl erfolgt über die Kirchstraße und den Heinrich-Halberstadt-Weg und umgekehrt über den Heinrich-Halbstadt-Weg und die Bachstraße. (CB-14.07.19)

Am 21. Juli startet in Morsbach wieder das traditionelle Schubkarrenrennen. Die Siegerehrungen finden beim anschließenden Open-Air-Konzert auf dem Rathausplatz statt. Archivfoto: Christoph Buchen

Traditionelles Morsbacher Schubkarrenrennen

„Großer Preis der Republik“ – Zurück zu den Wurzeln!

Nachdem das traditionelle Schubkarrenrennen im letzten Jahr aussetzen musste, wird es am 21. Juli einen Neustart mit Besinnung auf alte Traditionen und echtem Wettkampfgefühl geben, nach den Devisen:

  • Rennen ohne Schnörkel mit bereitgestellten Schubkarren
  • Duelle und Derbys: Mann gegen Mann, Frau gegen Frau, Verein gegen Verein, Firma gegen Firma, etc…
  • Rennstrecke mit Hindernissen, Überraschungen und dem unentbehrlichen Schaumteppich
  • Die offene Rennklasse darf natürlich auch nicht fehlen! Hier sind der Fantasie der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt – Hauptsache „der Sommerkarnevalswagen“ wird ausschließlich mit Muskelkraft fortbewegt!

Die Siegerehrungen finden im Rahmen des ersten Open-Air-Konzertes 2019 auf dem Rathausplatz statt. Den Gewinnern winken attraktive Preise.

Termin:  Sonntag, 21.07.2019, Startschuss: 16.00 Uhr am Verkehrskreisel Ortsmitte

Der Heimatverein Morsbach als Ausrichter des diesjährigen Schubkarrenrennens hat die Auszeit genutzt, um die Veranstaltung wieder attraktiver zu gestalten und eine spontane Rennteilnahme für jeden zu ermöglichen.

In den letzten Jahren stand das Schubkarrenrennen durch die weggefallene Anbindung an die Kirmes ein wenig auf verlorenem Posten. Zudem entwickelte sich das Rennen zu einer Art „Parade spektakulärer Gefährte“, was einerseits für jeden karnevalistisch motivierten Morsbacher einen besonderen Ansporn und Reiz darstellte, andererseits aber auch spontane Teilnahmen am Renngeschehen einschränkte.

Schwindendes Renngefühl und abnehmende Teilnehmerzahlen waren die Folge!
Mit dem neuen Konzept des Schubkarrenrennens, eingebunden in die etablierte Musikveranstaltung am Rathausplatz, denkt der Heimatverein auf alle kritischen Punkte eine Antwort gefunden zu haben.
Alle in der „Republik Morsbach“ sind aufgerufen, dieses traditionelle Erlebnis in der Gemeinde zu unterstützen bzw. zu bereichern – sei es durch Publikumseinsatz oder gar durch eigene (nun unkompliziertere) Rennteilnahme.

Bereits mit zwei Teilnehmern (gerne aber auch mehr) eines jeden Vereins oder einer Gruppierung, Dorfgemeinschaft, eines Freundeskreises oder Kegelclubs entsteht wieder echtes Rennfieber und eine spannende, lustige Veranstaltung, die zu Recht die Bezeichnung „Großer Preis der Republik“ verdient.
Anmeldungen bitte bei Sebastian Hoberg, Tel. 02294/992126, sebastianhoberg@t-online.de, oder Peter Weiß, Tel. 02294/476, privat@moebel-becher.de.

(CB-12.06.19)

Das Morsbacher Schubkarrenrennen hat seit 1960 Tradition. Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus dem Schubkarrenrennen 1994, das damals durch das Oberdorf führte. Archivfoto: Heimatverein

Blumenschmuck für ein buntes Morsbach

Es ist schon zur Tradition geworden, dass der Heimatverein Morsbach e.V. im Frühjahr für den Blumenschmuck in der Ortsmitte von Morsbach sorgt. Kürzlich haben fleißige Vereinsmitglieder an dem Geländer entlang der Bachstraße und auf der Brücke in der Crottorfer Straße wieder 21 rustikale Blumenkästen aus Holz befestigt und mit über 60 rotweißen Geranien und gelben Husarenknöpfchen bepflanzt.

Die Hobbygärtner haben die Blumen zudem gut gedüngt und gewässert und hoffen, dass die Blüten von kalten Nächten verschont bleiben. Der Heimatverein würde sich freuen, wenn die Anwohner die Blumen bei anhaltender Trockenheit gießen würden. Fotos: C. Buchen

(CB-27.05.19)

Maiwanderung 2019 mit schönen Aussichten

130 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein

Die 21. Familienwanderung des Heimatvereins Morsbach brachte am 1. Mai die Organisatoren anfangs leicht in Bredouille. Die Teilnehmerzahl wuchs von Minute zu Minute an. Erst waren 50 Personen zum vereinbarten Treffpunkt am Morsbacher Kurpark gekommen, dann 80, schnell waren es 100 und zum Schluss konnte dann Vorsitzender Werner Schuh 130 Personen begrüßen, einschließlich Kinder und zuzüglich mehrerer Familienhunde. „Würden die georderten Grillwürstchen und Brötchen am Ziel reichen?“, fragte sich das vereinseigene „Cateringteam“.

Jedenfalls führte die traditionelle Wanderung zunächst durch das idyllische Warnsbachtal hinauf auf die Höhe von Kappenstein. Wie es für das Morsbacher Bergland charakteristisch ist, geht es irgendwo auch mal bergauf, und so mussten die Väter ab Oberwarnsbach ihre Muskelkraft im Kinderwagenschieben unter Beweis stellen. Nahe Kappenstein war dann als Belohnung eine Raststation mit erfrischenden Getränken vorbereitet. Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Wanderer von dort die schöne Aussicht, einerseits ins Wildenburger Land und auf der anderen Seite ins Ellinger Tal.

Weiter ging es über Halle hinunter nach Ellingen, wo den Teilnehmern schon von Weitem der Grillgeruch in die Nase stieg. Immer noch nicht müde, tobten die Kinder am Bürgerhaus in Ellingen fleißig auf dem Spielplatz oder bolzten auf dem Fußballfeld, während die Eltern gemütlich an Festzelttischen „strunzten“. Apropos Verpflegung: Die erfahrenen „Grillmeister“ haben es tatsächlich am Ende geschafft, jedem Teilnehmer ein verdientes Grillwürstchen anzubieten.

Fotos von der Maiwanderung, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.  (CB-02.05.19)

„Alles Bauerntheater“ in der Kulturstätte

Theatergruppe strapazierte Lachmuskel mit neuer Komödie

Sowohl die Zuschauer, als auch die Darsteller selber waren gespannt, wie die Premiere der neuen Komödie über die Bühne ging, hatte doch die Theatergruppe „Vürhang op“ des Heimatvereins Morsbach nach dem Brand im Gertrudisheim kurzfristig in die Kulturstätte an der Hahner Straße wechseln müssen. Doch „Alles Bauerntheater“, so der Titel des Dreiakters von Erich Koch, klappte am 15. März perfekt.

Richtmikrofone sorgten für eine gute Akustik im gesamten Saal. Zwar ist die Bühne jetzt größer, als im Gertrudisheim, der Platz hinter den Kulissen kleiner und der Zuschnitt des Zuschauerraumes anders, aber die Theatergruppe passte sich, so Regisseur Norbert Kötting, der neuen Situation an und bekam zum Schluss auch für ihr spielerisches Können lang anhaltenden Applaus vom Publikum.

Der Schwank spielt in einer Bauernstube. Bauer Alfons, dargestellt von Dirk Kamieth, trinkfest und arbeitsscheu, sitzt gerne in der Gaststube, zumal dort eine neue Kellnerin angestellt wurde. Er hofft, mit Hilfe eines Theaterstückes mit der Kellnerin anbändeln zu können. Allerdings kommt seine Frau Agnes (Birgit Leidig) schnell dahinter und holt zum Gegenschlag aus. Unterstützt wird sie bei diesem Unterfangen von ihrer mit im Haushalt lebenden ledigen Schwester Hilde, glänzend gespielt von Ingrid Diederich. Diese ist Alfons schon lange ein Dorn im Auge, da sie ständig seine Frau gegen ihn aufhetzt.

Aus diesem Grund versucht er, sie mit Hilfe seines verwitweten Freundes Heinz (Hauptrolle für Uwe Mauelshagen), der in seiner Freizeit gerne dichtet, loszuwerden. Die Tochter des Hauses, Eva (diese Rolle teilen sich Nicole Selhorst und Dagmar Hombach), ist ein wenig ausgeflippt und hält eigentlich nichts von den schlappen Männern, bis ihr das Muttersöhnchen Adam (doppelt besetzt mit Carsten Stockburger/Jens Mauelshagen) über den Weg läuft.

Eine überzeugte Männerfeindin ist auch die Pfarrköchin (Brigitte Kötting), welche Sitte und Moral des Dorfes stets im Auge hat. Dass dabei einiges ins Auge gehen kann, muss unter anderem auch der zugezogene Altwarenhändler Franz (Horst-Jürgen Kaufmann) schmerzvoll erfahren. So nimmt das Stück seinen turbulenten Lauf und ein fröhliches Ende.

Amüsante Wortspielereien, Situationskomik und markige Sprüche, oft in Müeschbejer Platt, wechseln sich dabei ab und strapazieren, wie immer, die Lachmuskeln der Zuschauer.

Für die aufwändige Bühnengestaltung zeichnen Uwe Mauelshagen, Norbert Kötting, Stefan Schäfer und Karl-Josef Reifenrath verantwortlich, für Maske und Frisuren Marion Klein und Gerda Kleusberg sowie für den Service Anita Seifer. Alle sechs Aufführungen waren im Übrigen ausverkauft. (CB-17.03.19)

Weitere Fotos von den Theateraufführungen, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.

1. Mai: Familienwanderung mit dem Heimatverein Morsbach

Seit 1998 führt der Heimatverein Morsbach jeweils am 1. Mai eine Familienwanderung mit stets großer Beteiligung durch. Am 1. Mai 2019 heißt es wieder: Wir wandern mit dem Heimatverein. Alle heimat- und naturkundlich interessierten Familien und Einzelwanderer sind hierzu herzlich eingeladen. Ziel der diesjährigen Wanderung ist das Dorfgemeinschaftshaus in Ellingen.

Treffpunkt ist wieder um 10.00 Uhr am Kurpark. Von dort aus geht es pünktlich über eine Kinderwagen freundliche Strecke nach Ellingen. Nach einer etwa 2-stündigen Wanderung findet dort der Abschluss statt und die Wanderer können gegen Mittag die Tour gemütlich bei Grillwürstchen und kühlen Getränken ausklingen lassen.

Von Ellingen aus muss jeder selbst den Heimweg organisieren. Es können auch Fahrgemeinschaften gebildet werden. (CB-10.03.19)

Ziel der Familienwanderung des Heimatvereins Morsbach am 1. Mai ist das Dorfgemeinschaftshaus Ellingen. Archivfoto: Christoph Buchen