25. März 2026: Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Morsbach e.V.
Was wird aus der Hängebrücke?
Der Heimatverein Morsbach lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Mittwoch, den 25. März 2026, 19.00 Uhr, in den Kulturbahnhof in Morsbach, Bahnhofstraße 40, ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende Punkte:
Rechenschaftsbericht des Vorstandes für das Jahr 2025, Berichte des Kassierers und der Kassenprüfer, Entlastung des Kassierers und des Vorstandes, Vorstandsneuwahlen sowie geplante Veranstaltungen und Aktivitäten 2026. Zum Schluss der Versammlung hält der Wissenschaftliche Referent des LVR-Amtes für Denkmalschutz im Rheinland Dr. Ralf Liptau einen Vortrag unter dem Titel „Hängen lassen! Zum kulturellen Wert des Morsbacher Denkmals Hängebrücke“.
Der Vorstand würde sich über ein zahlreiches Kommen der Mitglieder freuen.
Weitere Termine 2026
Vormerken sollte man sich auch folgende Termine des Heimatvereins im Jahr 2026:
12. April 2026, 11.00 Uhr, Einweihung des neuen Waldsofas und des Fotorahmens auf dem Heider Berg, 01. Mai 2026, 10.00 Uhr, Traditionelle Familienwanderung des Heimatvereins, Start: am Kurpark, 24. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Müeschbejer Oowend im Gertrudisheim mit Verleihung des „Müeschbejer Jongen“ oder des „Müeschbejer Mädchen“.
Die Einweihung des neuen Sonnensegels über dem Kinderspielplatz im Kurpark ist noch nicht terminiert, soll aber noch im Frühjahr erfolgen. (CB-01.03.26)
Die denkmalgeschützte Hängebrücke steht auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Morsbach am 25. März. Archivfoto: Christoph Buchen
28. Februar 2026: Kartenvorverkauf der Theatergruppe Morsbach
Im Mai heißt es wieder „Vürhang op“, wenn die Theatergruppe des Heimatvereins Morsbach das neue Stück „Hände hoch, wir sch(l)ießen!“ auf der Bühne der Kulturstätte präsentiert.
Seit einigen Monaten studiert das Ensemble die Komödie von Regina Harlander hoch motiviert ein. Die Akteure der Laienspielgruppe versprechen den Zuschauern und Freunden des Theaterspiels bei dem Dreiakter wieder einen turbulent vergnüglichen Abend, bei dem viel gelacht werden darf.
Hier ein kurzer Einblick auf das Stück:
In Morsbach ist Banking so aufregend wie ein Kontoauszug in schwarz-weiß – bis eine Kundenumfrage der „Sparbank“ den Boden unter den Füßen wegzieht. Die Konkurrenz gewinnt, der Chef tobt, und Betty und Melanie beschließen: Wenn wir schon Pleite gehen, dann bitte öffentlich. Mit Reinigungskraft Olga und Pechvogel Fritz planen sie einen Banküberfall als PR-Gag. Genial gedacht, katastrophal gemacht: Technik streikt, Pläne implodieren, ein Konkurrenzbanker stolpert herein und die Polizei gleich hinterher. Aus cleverem Marketing wird Chaos mit Zinseszins. Fazit: Ein Bankbesuch, der garantiert mehr Lacher als Rendite bringt – und nach dem man sein eigenes Geldinstitut plötzlich sehr zu schätzen weiß.
Karten für die Theateraufführungen können zum Preis von 14,00 Euro pro Karte im Vorverkauf im Bistro „Alt Morsbach“, Burgstr. 4 in Morsbach erworben werden. Der Vorverkauf wird am Samstag, 28.02.2026 ab 14.30 Uhr unter Regie des Heimatvereins durchgeführt. Das Bistro ist dafür an diesem Tag ab 13.00 Uhr geöffnet. Aufgrund der hohen Nachfrage ist der Verkauf auf maximal acht Eintrittskarten pro Person begrenzt.
Die Premiere des neuen Theaterstücks ist am Freitag 01.05.2026, 19.00 Uhr, in der Kulturstätte Morsbach, Hahner Straße, statt. Die weiteren Aufführungstermine des Theaterstücks sind:
Samstag 02.05.2026, 17.00 Uhr, Sonntag 03.05.2026, 16.00 Uhr, Donnerstag 07.05.2026, 19.00 Uhr, Freitag 08.05.2026, 19.00 Uhr und Samstag 09.05.2026, 17.00 Uhr.
Der Einlass in die Kulturstätte erfolgt 1 Stunde vor der jeweiligen Aufführung. Im Anschluss an die Vorstellungen lädt die Theatergruppe alle Zuschauer und Theaterfreunde herzlich dazu ein, den Abend bei einem gemütlichen Beisammensein im Foyer der Kulturstätte ausklingen zu lassen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
WICHTIGE ÄNDERUNG:
Der Verkauf der verbleibenden Rest-Eintrittskarten erfolgt an den zwei aufeinanderfolgenden Samstagen 07.03. und 14.03.2026 jeweils von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr an der dafür „neu eingerichteten Verkaufsstelle“ auf dem Rathausplatz. Wir bitten um Verständnis, dass im Vorfeld keine Reservierungen entgegengenommen werden können. (DK/CB-26.01.26)
Im Mai heißt es wieder „Vürhang op“ für die Theatergruppe Morsbach. Archivfoto: Christoph Buchen
„Das Morsbacher Bahnhofmodell ist ein Stück Zeitgeschichte“
Noch bis in die 1950er Jahre befuhren Dampflokomotiven die Strecke von Waldbröl nach Morsbach und haben damals Gerhard Schulz inspiriert, ein Modell des Morsbacher Bahnhofs anzufertigen. „Etwa im Jahr 1958 fertigte mein Vater den Bahnhofnachbau im Maßstab 1:87 aus Sperrholz an als Teil unserer Modell-Eisenbahnanlage der Marke Märklin H0“, erinnerte sich Prof. Dr. Günther Schulz kürzlich bei einem Treffen im Morsbacher Kulturbahnhof.
Er und seine Schwester Renate Hipp, geborene Schulz, hatten dem Heimatverein Morsbach das Bahnhofmodell des Vaters geschenkt. „Wir wohnten in den 1950er Jahren unmittelbar gegenüber des Bahnhofs“, erzählte Schulz, der heute in Bad Honnef wohnt. „Das Bahnhofgelände war unser Spielplatz. Viele Jahre hat das Modell allerdings bei mir im Keller gestanden. Aber meine Schwester und ich meinen, dass es wieder nach Morsbach gehört.“
Werner Schuh, Vorsitzender des Heimatvereins, bedankte sich für das Geschenk und erzählte, dass der Vereinsvorstand entschieden habe, das Modell als Dauerleihgabe der Gemeinde Morsbach zur Ausstellung im renovierten Kulturbahnhof zu überlassen. Der Verein hatte dafür auch gleich eine passende Glasvitrine gekauft und zwei Info-Tafeln über die Morsbacher Eisenbahngeschichte anfertigen lassen.
Schuh erinnerte auch daran, dass es dem Heimatverein Morsbach maßgeblich zu verdanken ist, dass das denkmalgeschützte Bahnhofgebäude erhalten geblieben ist. Mit einer Resolution an den Gemeinderat und die zuständigen Denkmalbehörden hatte der Verein im Jahr 2013 den Erhalt des Gebäudes vor dem drohenden Verfall und die sofortige Sanierung gefordert, dem dann auch entsprochen wurde. „Mit dem Modell wird ein Stück Morsbacher Eisenbahngeschichte dokumentiert“, meinte Schuh.
Bei dem Übergabetreffen im Kulturbahnhof bedankte sich Bürgermeister Jan Schumacher bei der Familie Schulz für die Dauerleihgabe und beim Heimatverein für das langjährige und vielfältige Engagement. „Das Modell passt gut in den Kulturbahnhof, wo sich die Leute treffen und ins Gespräch kommen. Es ist ein Stück Zeitgeschichte“, meinte er. Die Objektmanagerin des Bahnhofs, Nadja Schwendemann, ergänzte, dass das Modell noch beleuchtet werden soll.
Dr. Paul-Heiner Deipenbrock, Morsbacher Tierarzt im Ruhestand und leidenschaftlicher Modell-Eisenbahnbauer, hat im Übrigen das Bahnhofmodell mit allerlei Details originalgetreu und lebendig aufgepeppt und gestaltet. So hat er beispielsweise Schienen hinzugefügt, eine historische Dampflok der Baureihe 167, Personen-Waggons, Holzrungen-Wagen, ein Pferdefuhrwerk und einen gelben Postomnibus besorgt und hinzugefügt. Marianne und Ludger Rosenthal vom Vorstand des Heimatvereins haben die Vitrine besorgt.
Prof. Dr. Günther Schulz ist ein bekannter Sozial- und Wirtschaftshistoriker, wurde 1950 in Morsbach geboren, hat auf dem Hollenberg-Gymnasium in Waldbröl Abitur gemacht, in Bonn Geschichte und Germanistik studiert, wurde 1977 promoviert und hat sich 1990 habilitiert. Schulz war unter anderem Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität zu Köln und Dekan der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er war lange Vorsitzender des Beirats der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats vom „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Einen Namen hat sich Schulz mit zahlreichen Aufsätzen und Büchern gemacht. Unter anderem veröffentlichte er 2007 einen Band über Konrad Adenauer als Kölner Oberbürgermeister von 1917 bis 1933. (CB-11.12.25)
Bei der Übergabe des Bahnhofmodells (v.r.n.l.): Werner Schuh, Nadja Schwendemann, Jan Schumacher, Prof. Dr. Günther Schulz sowie Marianne und Ludger Rosenthal. Fotos: Christoph Buchen
Baum-Challenge
Der Heimatverein Morsbach und die Theatergruppe „Vürhang up“ wurden bei der Baum-Challenge vom Gemeindekulturverband Morsbach nominiert. Wir haben am 07.10.2025 auf der Streuobstwiese an der Heiderhardt bei Solseifen zwei Bergische Obstbäume gepflanzt, einen Boskopp und eine Butterbirne.
Der Heimatverein nominierte als nächste die Kolpingjugend Morsbach und den SV Morsbach, Abteilung Tennis, die Theatergruppe die Oberbergische Bläserphilharmonie sowie die Kappesköppe/Kappesjesechter, ebenfalls innerhalb einer Woche je einen Baum zu pflanzen. Foto: C. Buchen (CB-07.10.25)
Reisegruppe strandet mit der Bahn in Kömpel
Turbulent-vergnügliche Theateraufführungen
Am 16. Mai 2025 hieß es wieder „Vürhang op“, und die gleichnamige Theatergruppe des Heimatvereins Morsbach präsentierte in der Kulturstätte ihr neustes Stück mit dem Titel „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“. Über Wochen hatte das Ensemble die Bahnhofs-Komödie in drei Akten von Autorin Winnie Abel einstudiert.
Schauplatz war eine alte Wartehalle, die die fleißigen Bühnenbauer der Theatergruppe aufwändig und originell hergerichtet hatten. Die Zuschauer erlebten eine turbulent vergnügliche Premiere, der noch fünf weitere, ebenfalls ausverkaufte Aufführungen folgen sollten.
Die Handlung: Der ICE 6948 muss einen außerplanmäßigen Halt einlegen, und die Fahrgäste landen auf dem trostlosen Provinzbahnhof in Kömpel, ohne Handyempfang, Taxi und Aussicht auf Weiterfahrt. Stattdessen erfahren sie, dass unter den Fahrgästen womöglich ein Psychopath ist, und ein witziges Nervenchaos nimmt seinen Lauf.
Die Mitreisenden bei dieser spannenden Bahn-Odyssee sind zunächst die Mitglieder eines trinkfreudigen Kegel-Clubs. Die quirligen Kegelschwestern, dargestellt von Ingrid Diederich, Brigitte Kötting und Birgit Leidig, und das lästernde Kegelbrüderchen (Carsten Stockburger) geben sich anfangs noch sehr ausgelassen.
Wären da nicht noch eine gehetzte Businessfrau (Nicole Selhorst), ein eigenwilliger Verschwörungstheoretiker (Dirk Kamieth), eine abgedrehte Motivationstrainerin (Dagmar Hombach) und ein sich ständig streitendes Ehepaar (Melissa Braun und Horst-Jürgen Kaufmann), die die Provinzidylle permanent stören.
Hinzu kommen noch der Landstreicher Reinhold (Uwe Mauelshagen) und der überkorrekte Polizeibeamte Konrad (Kevin Brast), der auf der Suche nach einer entflohenen Psychiatriepatientin (zweite Rolle von Ingrid Diederich) ist. Verwirrung stiftet auch stets der Bahnbeamte (Karl-Josef „Kauert“ Reifenrath) mit seinen Lautsprecherdurchsagen. Nach einigen Verdächtigungen wendet sich am Ende alles wieder zum Guten. Die Zuschauer spendeten jedenfalls kräftigen Applaus.
Die Komödie unter der Regie von Norbert Kötting war wieder gespickt mit amüsanten Wortspielereien, Situationskomik und markigen Sprüche, oft in Müeschbejer Platt. Für Maske und Frisuren zeichneten Marion Klein und Gerda Kleusberg verantwortlich.
Zum Fortbestand des Spielbetriebs sucht die Theatergruppe noch weitere Darstellerinnen und Darsteller sowie Bühnenbauer. Interessenten können sich gerne bei Dirk Kamieth, Tel. 02294/7948, melden. (CB-17.05.25)
Fotos von der Theateraufführung, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend.
1.Mai: Familienwanderung mit dem Heimatverein Morsbach
Seit 1998 führt der Heimatverein Morsbach jeweils am 1. Mai eine Familienwanderung mit stets großer Beteiligung durch. Am 1. Mai 2025 heißt es wieder: Wir wandern mit dem Heimatverein. Alle heimat- und naturkundlich interessierten Familien und Einzelwanderer sind hierzu herzlich eingeladen.
Treffpunkt ist wieder um 10.00 Uhr am Eingang des Kurparks. Von dort aus geht es über eine überwiegend Kinderwagen freundliche Strecke über Birken und das Römerbachtal nach Lichtenberg. Dort sind die Wanderer dieses Jahr zu Gast bei den Tennisfreunden des FTC Lichtenberg. Über Mittag findet dort eine Bewirtung statt, und die Wanderer können den Tag bei Speis und Trank gemütlich ausklingen lassen.
Von Lichtenberg aus muss jeder selbst den Heimweg bzw. die Heimfahrt organisieren. Gegebenenfalls können Fahrgemeinschaften gebildet werden. Archivfoto: C. Buchen (CB-30.03.25)
Heimatverein Morsbach würdigt das Ehrenamt
Alle zwei Jahre lädt der Heimatverein zum „Großen Müeschbejer Oowend“ ein und ehrt dabei eine Bürgerin oder Bürger mit der Auszeichnung „Müeschbejer Mädchen“ oder „Müeschbejer Jong“. Als Geschenk erhält die oder der Geehrte eine künstlerisch gestaltete Puppe mit ihren/seinen charakteristischen Merkmalen.
Auf der Fotomontage fehlen zwei Figuren. Im Jahr 2000 wurde noch keine Puppe gestaltet und 2017 erhielt die Gruppe „FKK“ die Auszeichnung.
„Müeschbejer Jongen on Määdchen“ von links nach rechts (Jahr der Ehrung):
Christoph Buchen (2004), Hermann-Josef Schuh (2024), Monika Schneider (2006), Herbert Stausberg (2008), Klaus Jung (2014), Ulrich Schnell (2010), Marlies Roth (2002), Werner Puhl (2012), Volkmar Flath (2022), Brigitte Kötting (2019). Fotomontage: H.-J. Schuh
Pack die Badehose ein…
10. März 2025: Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Morsbach e.V.
Der Heimatverein Morsbach lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Montag, den 10. März 2025, 19.00 Uhr, in den Kulturbahnhof in Morsbach, Bahnhofstraße 40, ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende Punkte:
Rechenschaftsbericht des Vorstandes für das Jahr 2024, Berichte des Kassierers und der Kassenprüfer, Entlastung des Kassierers und des Vorstandes, geplante Veranstaltungen und Aktivitäten 2025 und Mitwirkung bei Planungen und Veranstaltungen. Zum Schluss der Versammlung stellt Christoph Buchen in einem Bildervortrag unter dem Titel „Die wiedererstrahlten Fresken der Basilika St. Gertrud Morsbach“ erstmals Details der restaurierten, ältesten Malereien im Oberbergischen Kreis vor.
Der Vorstand würde sich über eine zahlreiche Beteiligung der Mitglieder sehr freuen. (CB-13.02.25)
Heimatverein stellt die restaurierten Fresken in der Basilika Morsbach in Wort und Bild vor. Archivfoto: Christoph Buchen


















































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