22. Oktober 2022: Großer Müeschbejer Oowend mit buntem Programm

Anlässlich seines 125-jährigen Bestehens lädt der Heimatverein Morsbach am Samstag, 22. Oktober ab 19.00 Uhr zum „Großen Müeschbejer Oowend“ in die Kulturstätte Morsbach, Hahner Straße, ein. Ein Höhepunkt wird die Verleihung der Auszeichnung „Müeschbejer Määdchen“ oder „Müeschbejer Jong“ 2022 sein. Des Weiteren hält der Heimatverein an diesem Abend eine bunte Mischung an Darbietungen und Überraschungen für das Publikum bereit.

Für beste Unterhaltung ist mit den Auftritten der Wolpertinger, der Mini-Wolpertinger und der Karnevalsgesellschaft Morsbach gesorgt. Die Gruppe „Bel Kantholz“ regt zudem mit bekannten Morsbacher Hymnen zum Mitsingen an und wird mit ihren Ohrwürmern den Saal mitreißen.

Weiterhin erwartet die Zuschauer ein Quiz rund um die „Republik“, und bei einer Bilderpräsentation lässt der Heimatverein die letzten 125 Jahre und 25 Jahre Theatergruppe nochmal Revue passieren. Weitere Überraschungsgäste sind angefragt.

Als Höhepunkt wird zum 11. Mal „Der Müeschbejer Jong“ oder „Dat Müeschbejer Määdchen“ verliehen, eine eigens für diesen Anlass gestaltete Puppe. Sie wird an Morsbacher überreicht, die sich ehrenamtlich engagiert haben und kulturell oder sportlich in Erscheinung getreten sind.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt anschließend die Kapelle Kevin („Erwin“) Schneider.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. (DK/CB-25.09.22)

„Dem Borkenkäfer sei`s gedankt!“

Einweihung der neuen Aussichtsplattform in der Hohen Hardt

Nun hat Morsbach ein neues Wanderziel und gleichzeitig einen neuen Ausguck: Unweit des Autowanderparkplatzes Alzen hat der Heimatverein Morsbach am Weg zum Aussichtsturm am 21. August 2022 eine neue Aussichtsplattform eingeweiht und gleich wieder verschenkt. Per Schenkungsurkunde ist jetzt die Gemeinde Morsbach Eigentümerin der Konstruktion mit Namen „Müeschbejer Repu-BLICK“.

Pünktlich um 11.00 Uhr traf die 15-köpfige Wandergruppe, die vorher am Kurpark gestartet war, am neuen „Skywalk“ ein. Werner Schuh, Wanderleiter und Vorsitzender des Heimatvereins, konnte an Ort und Stelle noch rund 50 weitere Gäste begrüßen, die der Einladung zur Inbetriebnahme der neuen Plattform gefolgt waren.

Schuh erinnerte in seiner Rede an die Entstehungsgeschichte der neuen behindertengerechten Konstruktion. Ihm war bei einem Spaziergang die Idee gekommen, ob des ungeahnten neuen Ausblicks an dieser Stelle mit Sicht auf Morsbach und das Gebiet bis hinauf nach Lichtenberg einen begehbaren Ausguck entstehen zu lassen. Mit Vorstandskollegen Klaus Jung vom Heimatverein, gleichzeitig Architekt und Statiker, fand Schuh einen Partner, der die Idee rasch zu Papier brachte und eine eiserne Konstruktion entwarf, eben diese neue Aussichtsplattform.

Werner Schuh erinnerte, dass in den letzten 12 Monaten so manche behördliche Hürde überwunden und die Finanzierung gemeistert werden mussten. Aber dank zahlreicher Spenden konnte das Ziel erreicht werden. Der Heimatvereinsvorsitzende dankte allen, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, können doch nun auch Personen mit Rollstuhl und mit Kinderwagen den Panoramablick von der Plattform aus problemlos genießen. „Wer keine Höhenangst und keine Angst vor einen Drehwurm hat, kann ja noch weiter zum 30 Meter hohen Aussichtsturm wandern“, meinte Werner Schuh.

Dem Konstrukteur und Bauleiter Klaus Jung war es dann überlassen, den einzelnen Personen, Institutionen und Firmen zu danken, die mit Sach- und Geldspenden die über 50.000 Euro teure Plattform mitgetragen haben. „Dem Borkenkäfer sei`s gedankt!“, meinte Jung. Wären die Fichten an dieser Stelle der Hohen Hardt nicht vor zwei Jahren dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, hätte sich nicht diese tolle Sicht aufgetan, erläuterte er. Jung lies aber auch nicht unerwähnt, dass die neue Konstruktion sowohl auf Zustimmung, als auch auf Kritik gestoßen sei.

Jung ergänzte noch: „Im Herbst pflanzen Heimatverein und NABU unterhalb der neuen Plattform auf rund 700 Quadratmetern noch neue niedrig wachsende Gehölze, so dass mit dieser Anlage auch ein Beitrag zur Neubegrünung und Waldumwandlung geleistet wird.“

Der erste stellvertretende Bürgermeister Reiner Borbones zeigte sich gerührt von den vielen Spendern und betonte, dass hier keine Steuergelder verwendet wurden. „Morsbach ist hiermit um eine touristische Attraktion reicher“, meinte er. Werner Schuh und Klaus Jung überreichten dem Vertreter der Gemeinde daraufhin eine Schenkungsurkunde, in der steht, dass der Heimatverein mit der neuen Aussichtsplattform einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Morsbacher Wanderlandschaft leisten möchte.

Sigrid Stark vom Gemeindekulturverband überreichte Werner Schuh noch einen Zuschuss in Höhe von 1.500 Euro für die Aussichtsplattform, ehe der Heimatverein dann die Anwesenden zu kühlen Getränken und warmen Fleischkäsebrötchen einlud.

Zahlen und Fakten zur neuen Aussichtsplattform „Müeschbejer Repu-BLICK“

330 m über Normalnull befindet sich auf der Hohen Hardt am Wanderweg Alzen-Aussichtsturm die neue Plattform. Sie ist 10 m lang und vorne 4,50 m breit. Die Rollstuhlrampe ist 4,25 m lang. Die Plattform schwebt am Ende 5 m über dem felsigen Boden. Die Konstruktion wiegt 3 Tonnen. Die Plattform ist dazu ausgelegt, pro Quadratmeter 7 Personen zu tragen.

Nachfolg einige Fotos von Christoph Buchen von der Einweihung der neuen Aussichtsplattform in der Hohen Hardt. (CB-21.08.22)

Schubkarrenrennen 2022: Sommergaudi mit Rekordbeteiligung

Zwei Jahre musste der Heimatverein Morsbach Corona bedingt mit dem Schubkarrenrennen aussetzen, doch am 14. August startete der traditionelle Sommergaudi wieder bei sonnigem Wetter und Temperaturen um die 30 Grad mit einer Rekordbeteiligung und mehreren hundert Zuschauern am Straßenrand.

Sechs Schubkarrenteams und neun teils kuriose Gefährte der offenen Klasse schickten Vorsitzender Werner Schuh und Rennleiter Dirk Kamieth auf die Piste zum „Großen Preis der Republik“ rund um den Morsbacher Verkehrskreisel. Spannende Duelle spielten sich in den von der Freiwilligen Feuerwehr gelegten Schaumteppichen und unter den erfrischenden Wasserfontänen ab. Teilnehmer und Zuschauer kamen über eine Stunde voll auf ihre Kosten.

Und Preise gab es zum Schluss natürlich auch. Während der Konzertreihe „Samstags in Morsbach“ stand auf dem Platz vor dem Rathaus eine grüße Bühne. Hier überreichte der Heimatverein bei der Siegerehrung Pokale, Medaillen, Urkunden, Geldumschläge, Eisgutscheine für die Kinder, Riesen-Sektflaschen und Biermarken für die Erwachsenen. Kein Teilnehmer ging mit leeren Händen vom Festplatz.

Bei den normalen Schubkarren-Duellen siegt das „Team rot“ mit Andre Schönauer und seinem Sohn Paul. Den Pokal für die beste Konstruktion erhielten die „Kappesjeseechter“ für die Skywalk-Nachbildung. Als bestes Motto entschied sich die Jury für die „Buko-Sine“ von dem Kegelclub „Die op d`n letzten Stupp“. Den „Großen Preis der Republik“ und den dazu gehörigen Wanderpokal konnte die Gruppe „FKK“ mit nach Hause nehmen für den Nachbau einer Bergbau-Lore und das Thema „Weg vom Gas, zurück zur Kohle“. Der Sonderpreis ging an die ukrainischen Teilnehmer.

Der Heimatverein Morsbach präsentierte mit der Neuauflage des Schubkarrenrennens wieder einen tollen Sommergaudi und wird auch im nächsten Jahr die Tradition derartiger Veranstaltungen fortsetzen.

Als nächste Termine stehen für den Heimatverein die Einweihung des Skywalks in der Jähhardt (21. August, 11.00 Uhr), der große „Müeschbejer Oowend mit Verleihung des Müeschbejer Jongen/des Müeschbejer Määdchens (22. Oktober, Kulturstätte), die Theateraufführungen (25.-27. November u. 01.-03. Dezember) und das Weihnachtskonzert mit den Paveiern (17. Dezember Kulturstätte) an.

Video vom Schubkarrenrennen unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=xDZ4Y5GaKNc

Nachfolg einige Fotos von Christoph Buchen vom Schubkarrenrennen und der anschließenden Siegerehrung. (CB-15.08.22)

21. August 2022: Heimatverein lädt zur Einweihung der neuen Aussichtsplattform ein

Nachdem die Hügel von abgestorbenen Fichten geräumt worden sind, bietet das Morsbacher Bergland jetzt zählreiche Möglichkeiten für herrliche Panoramablicke. Auch vom Aussichtsturm auf dem Hausberg der Morsbacher, der Hohen Hardt, hat der Wanderer seit über 60 Jahren einen unvergesslichen Rundblick. Doch nicht jeder traut sich, die 30 Meter hohe Wendeltreppe des Turms zu gehen.

Für jene, die nicht schwindelfrei sind oder Angst vor einem „Drehwurm“ haben und die zudem nicht weite Strecken laufen können, hat der Heimatverein Morsbach jetzt eine weitere Möglichkeit geschaffen, den Blick über den Ort Morsbach mit der Basilika und das Gebiet nördlich bis zu den Höhen von Lichtenberg schweifen zu lassen. Die Fertigstellung der neuen Aussichtsplattform in der Hohen Hardt in der Nähe des Autowanderparkplatzes Alzen rückt näher.

Wie Klaus Jung, Bauleiter und Architekt der Anlage sowie Vorstandsmitglied des Heimatvereins, mitteilt, ist Ende Juli die Montage der stählernen Anlage durch die Firma Metallbau Leidig aus Bockenbaum erfolgt. Mit Hilfe eines schweren Kranfahrzeugs der Firma Friedhelm Schmallenbach GmbH, Lichtenberg, wurde zunächst der vormontierte Unterbau auf die Fundamente, die von der Firma Julius & Hans-Kurt Schneider kostenlos hergestellt wurden, aufgesetzt und verankert. Es folgten die Montage der Geländer, der Gitterroste und des Eingangsportals. Zum Schluss sind Anfang August noch die Pflasterarbeiten  von der Firma Thorsten Leis, Alzen, sowie die Montage der Rampe für Rollstuhlfahrer und des Namensschildes erfolgt.

Viele Spender unter den Mitgliedern des Heimatvereins Morsbach und etliche Sponsoren mit erheblichen Sachspenden oder beträchtlichen Geldspenden haben entscheidend zu der Verwirklichung des etwa 50.000 Euro teuren Projekts beigetragen. Der Verein hatte damit auch Ende vergangenen Jahres den mit 2.500 Euro dotierten ersten Platz des Morsbacher Heimatpreises errungen. Für alle Spenden bedankt sich der Vorstand des Heimatvereins sehr herzlich.

Der Vorstand freut sich nun, dass er die Bevölkerung zur Einweihung und Übergabe des „Skywalks“ recht herzlich einladen kann. Das Einweihungsfest findet am Sonntag, den 21. August 2022, ab 11.00 Uhr mit Getränken und Grillwürstchen an Ort und Stelle statt.

Wer mit dem PKW kommen möchte, sollte bitte am Wanderer-Parkplatz Alzen (Zum Aussichtsturm) parken. Der Standort der Aussichtsplattform ist von dort in 280 m über den Wanderweg zum Aussichtsturm zu erreichen.

Wer zu Fuß von Morsbach aus wandern möchte, sollte sich um 10.00 Uhr am Rondell Nähe

Busbahnhof einfinden. Von dort wird unter Führung des Vorsitzenden Werner Schuh zur Aussichtsplattform gewandert. Werner Schuh hatte übrigens auch die Idee für diesen Aussichtspunkt. Die Bezeichnung „Repu-BLICK“ stammt von Vorstandsmitglied Dirk Kamieth. Klaus Jung ist für den Entwurf, die Statik und die Bauleitung verantwortlich.

Zahlen, Daten, Fakten zur neuen

Aussichtsplattform „Repu-BLICK“

Lage: 330 m ü. NN auf der Hohen Hardt

am Wanderweg Alzen-Aussichtsturm

Länge der Plattform: 10 m, Breite: 4,50 m

Rollstuhlrampe: 4,25 m lang

Plattform-Höhe über dem Boden: 5 m

Gewicht der Anlage: 3 Tonnen

Idee: Werner Schuh

Entwurf und Statik: Klaus Jung

Bauherr: Heimatverein Morsbach e.V.

Einweihung: 21.08.2022, 11.00 Uhr

(KJ/CB-03.08.22)

In der Frühe des 22. Juli 2022 wurde mit der Montage der neuen Aussichtsplattform des Heimatvereins in der Hohen Hardt begonnen. Der Wanderer hat von dort einen tollen Blick auf den Ort Morsbach und das Bergland Richtung Lichtenberg. Alle Fotos: Christoph Buchen

„Großer Preis der Republik“ am 14. August 2022

Neuauflage des Morsbacher Schubkarrenrennens
„Nachdem das traditionelle Morsbacher Schubkarrenrennen 2020 und 2021 wegen der Coronapandemie ausgefallen ist, wird es am Sonntag, 14. August 2022, 16.00 Uhr, auf dem Verkehrskreisel in der Ortsmitte einen Neustart mit Besinnung auf alte Traditionen und echtem Wettkampfgeist geben“, lautet die Botschaft des Heimatverein an alle Vereine und Gruppierungen.

Das erste Schubkarrenrennen fand 1960 in Morsbach statt. In den 1960er und 1970er Jahren wurden von wechselnden Organisatoren aber nur sporadisch zur Kirmes derartige Rennen ausgetragen. 1998 übernahm dann der Heimatverein Morsbach die Regie und richtete das „Sommerspektakel“ von da an jährlich aus.

Das Interesse an dem Schubkarrenrennen ist auch nach dem Wegfall der Kirmes groß geblieben. Das Rennen entwickelte sich zu einer Art „Parade spektakulärer Gefährte“, was für jeden karnevalistisch motivierten Morsbacher einen besonderen Ansporn und Reiz darstellte. Andererseits ist aber auch die spontane Teilnahme am Renngeschehen erwünscht ohne großes Brimborium.

Der Heimatverein hat die Corona-Auszeit genutzt, um die Veranstaltung wieder attraktiv zu gestalten und eine spontane Rennteilnahme für jeden zu ermöglichen. In diesem Jahr soll die Devise lauten: „Rennen ohne Schnörkel mit bereitgestellten Schubkarren.“ Es werden einige Schubkarren zur Verfügung gestellt, und es wird, nach den Vorstellungen der Initiatoren, spektakuläre Rennduelle geben, zum Beispiel Mann gegen Mann, Frau gegen Frau, Verein gegen Verein oder Firma gegen Firma. Die Rennstrecke wird wieder mit Hindernissen, Überraschungen und dem legendären Schaumteppich der Feuerwehr ausgestattet.

Es soll auch erneut eine offene Rennklasse geben. Hier sind der Fantasie der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt, Hauptsache, „der Sommerkarnevalswagen“ wird ausschließlich mit Muskelkraft fortbewegt. Mit dem neuen Konzept des Schubkarrenrennens, eingebunden in die etablierte Musikveranstaltung „Samstags in Morsbach“ auf dem Rathausplatz, hofft der Heimatverein wieder auf eine rege Beteiligung.
Er ruft daher alle Interessierten in der „Republik Morsbach“ auf, das traditionelle Schubkarrenrennen zu unterstützen und wieder zu einem Publikumsmagnet werden zu lassen. Bereits mit zwei Teilnehmern oder mehreren eines jeden Vereins oder einer Gruppierung, Dorfgemeinschaft oder eines Kegelclubs soll echtes Rennfieber aufkommen und die Veranstaltung wieder zu Recht die Bezeichnung „Großer Preis der Republik“ verdienen.
Die Siegerehrungen finden im Anschluss an das Rennen im Rahmen des Open-Air-Konzertes mit der Band „Meteor“ auf dem Rathausplatz statt. Den Gewinnern winken, wie immer, attraktive Preise.

Anmeldungen nehmen ab sofort Sebastian Hoberg (Tel. 02294/992126, mail: sebastianhoberg@t-online.de) oder Peter Weiß (Tel. 02294/476, mail: privat@moebel-becher.de) entgegen. (CB-28.06.22)

Das Morsbacher Schubkarrenrennen hat seit 1960 Tradition. Das Foto zeigt eine Szene vom Schubkarrenrennen 2019. Archivfotos: Christoph Buchen

 

Plakat zum Schubkarrenrennen 2022.

 

Aussichtsplattform in der Hohen Hardt

Nachdem die Borkenkäferkalamitäten und die Dürrejahre 2019 und 2020 fast die gesamten Fichtenwälder im Gemeindegebiet vernichtet haben, eröffneten sich infolge der daraus resultierenden Kahlschläge ungeahnte Ausblicke in unsere heimatliche Landschaft. Das war die Initialzündung für die Idee des Vorsitzenden des Heimatvereins Werner Schuh, an einer nur 300 m vom Wandererparkplatz Alzen Richtung Aussichtsturm entfernten Stelle etwas zu schaffen, was Wanderern, die nicht auf den weiter entfernten Turm wollen oder können, aber auch Rollstuhlfahrern, ermöglicht, einen tollen Ausblick auf Morsbach zu genießen.

Architekt Klaus Jung, Mitglied im Vorstand des Heimatvereins, setzte diese Anregung in einem ansprechenden Entwurf gestalterisch und statisch ehrenamtlich um. Das Ergebnis ist ein um drei Stufen gegenüber dem Wegniveau höher gelegter Zugang zu einer etwa 10 m herausragenden und 5 m über dem hängigen Gelände schwebenden trapezförmigen Plattform („Skywalk“). Komplettiert wird die Anlage durch eine seitlich angeordnete Rampe für Rollstuhlfahrer, sowie zwei Ruhebänke auf der Plattform.

Am Zugang ist ein Portal vorgesehen, dessen Form dem Trapez der Plattform nachempfunden ist und mit einem Schild mit der Aufschrift „Müeschbejer Repu-BLICK“ versehen werden soll. Das Bauwerk ist als verzinkte Stahlkonstruktion vorgesehen. Da der Boden aus Gitterosten besteht, ist die Anlage in der Regel auch im Winter nutzbar. Die Eingriffe in die Natur sind vernachlässigbar klein, dass trotz anfänglicher Bedenken durch die Forstbehörde die Baugenehmigung inzwischen erteilt wurde.

Das Bauwerk soll die touristische Attraktivität der Morsbacher Wanderlandschaft steigern und einen Beitrag zu den Bemühungen der Gemeinde für Naherholung und Naturerlebnisse leisten. Das Projekt spricht damit nicht nur die Menschen aus dem gesamten Gemeindegebiet an, sondern mit dieser Attraktion auch Menschen weit darüber hinaus.

Mit diesem Projekt hat der Heimatverein auch den 1. Preis im Heimatpreis-Wettbewerb 2021 gewonnen, was ein willkommener Beitrag zur Finanzierung des Projekts darstellt. Die Kosten von ca. 50.000 Euro werden zu einem großen Teil vom Heimatverein, der als Initiator und Bauherr auftritt, geleistet. Weitere Finanzmittel werden durch ehrenamtliche Arbeit im Heimatverein, aber auch durch Sponsorenbeiträge, von denen ein Großteil bereits zugesagt sind, aufgebracht.

Der Baubeginn ist für Mai 2022 geplant, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die Anlage mit einem Einweihungsfest im Juni der Öffentlichkeit übergeben werden kann.

Der Heimatverein Morsbach würde sich über Spenden für dieses Projekt freuen. Spenden können überwiesen werden auf das Konto des Heimatvereins IBAN DE 45 3846 2135 1502 0620 14 bei der Volksbank Oberberg. Die Volksbank Oberberg hat auch eine „Crowdfunding“-Möglichkeit eingerichtet. Näheres hierzu erfahren Sie unter folgendem Link:
https://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/skywalk
(KJ-08.05.22) Darstellungen: K. Jung

Maiwanderung zur Skywalk-Baustelle

Heimatverein Morsbach setzte Wandertradition fort

Nach einer zweijährigen Corona-Pause hieß es am 1. Mai 2022 wieder: Wir wandern mit dem Heimatverein. Der 2. Vorsitzende des Heimatvereins, Ludger Rosenthal, konnte etwa 100 Einzelwanderer und Familien am Eingang des Morsbacher Kurparks begrüßen. Es war die 22. Wanderung seit 1998. Sie führte durch den Kurpark, entlang der Wisser und über dem Baumweg hinauf auf den Hausberg der Morsbacher, die Hohe Hardt.

Von hier genossen die Wanderer den Panoramablick über das Morsbacher Bergland. Aus der Landschaft hoben sich die weiß blühenden Kirschbäume, der gelbe Ginster und das zarte Grün der Birken als markante Farbtupfer hervor. Wenige 100 Meter weiter erläuterte Klaus Jung das nächste große Projekt des Heimatvereins, die Errichtung eines Skywalks mit Blick auf Morsbach.

Nach einer 2 ½ -stündigen Wanderung wurden im neu sanierten Kulturbahnhof in Morsbach erfrischende Getränke und eine leckere Grillwurst gereicht. Zwischendurch ließ Heimatkundler Christoph Buchen kurz die Geschichte des Bahnhofs Revue passieren. (CB-01.05.22)

Fotos: C. Buchen

1.Mai: Familienwanderung mit dem Heimatverein Morsbach

Seit 1998 führt der Heimatverein Morsbach jeweils am 1. Mai eine Familienwanderung mit stets großer Beteiligung durch. Nach einer zweijährigen Corona bedingten Pause heißt es am 1. Mai 2022 wieder: Wir wandern mit dem Heimatverein. Alle heimat- und naturkundlich interessierten Familien und Einzelwanderer sind hierzu herzlich eingeladen.

Treffpunkt ist wieder um 10.00 Uhr am Eingang des Kurparks. Von dort aus geht es über eine Kinderwagen freundliche Strecke und einen Teil des Baumwegs hinauf zur Hohen Hardt. Dort wird die Baustelle des geplanten Skywalks des Heimatvereins Morsbach besichtigt. Nach einer etwa 2 ½ -stündigen Wanderung findet im neu sanierten Kulturbahnhof in Morsbach der Abschluss statt. Die Wanderer können dort gegen Mittag die Tour gemütlich bei Grillwürstchen und kühlen Getränken ausklingen lassen. (CB-14.04.22)

Morsbacher Wandergruppe am 1. Mai 2019 bei Kappenstein. Foto: C. Buchen

Die „Paveier“ stimmten auf Weihnachten ein

Die „Paveier“ stimmten auf Weihnachten ein

Kölsche Mundartband gastierte in der Kulturstätte

Die „Paveier“ können nicht nur mit Karnevalsliedern ganze Zelte in Stimmung bringen, sondern auch feierliche, adventliche Töne anstimmen. Dies stellten sie am 8. Dezember bei einem Konzert unter dem Titel „Kölsche Weihnacht“ in der Morsbacher Kulturstätte unter Beweis. Etwa 300 Zuschauer waren von den Gesangdarbietungen der „Paveier“ und deren mitgereiste Gäste hell auf begeistert.

Der Heimatverein Morsbach hatte die „Paveier“ aus Anlass des 125-jährigen Vereinsjubiläums eingeladen und dieses besinnliche, lustige und schwungvolle Konzert unter 2G-Bedingungen organisiert, allen voran Vorstandsmitglied Dirk Kamieth.

Nach der Einstimmung mit „Nit alle Engel han Flüjel“ sowie Liedern über das Jahresende („Dä Kalender“) und den Festschmaus („Wat dat jot rüch“), las Gitarrist und Sänger Hans Ludwig „Bubi“ Brühl eine Weihnachtsgeschichte vor. Besinnlich ging es weiter. Die Erinnerungen an die eigene Kindheit besang die Band gefühlvoll in dem Song „Wor et nur ne Draum“.

Bereichert wurde das Programm der „Paveier“ durch die Band „Kempes Feinest“ mit Frontfrau Nici Kempermann. Beim ersten Stück „Bring mich noh Huss“ noch um eine ruhigere Tonart bemüht, brachte sie das Publikum mit „Wemmer hät, soll m’ jevve“ so richtig in Schwung. Nach der Pause kamen die „Paveier“ komödiantisch daher, um ihr Stück „Hillich Ovend om Dom“ vorzutragen. Richtig weihnachtlich wurde es dann mit der Sopranistin Constanze Störk vom Bodensee, die mit ihrer kristallklaren Stimme „Mariä Wiegenlied“ sang. „Ich hab noch was“, sagte sie in den begeisterten Applaus hinein, zur Ankündigung eines exzellenten Vortrags von Schuberts „Ave Maria“.

Gut „angeheitert“ erzählte „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger dann von seinen Erlebnissen im Kegelclub und seinem „geistig völlig unbewaffneten“ Kegelbruder Hermann, der zwar glaube, USB sei das Nachbarland der USA, es aber dennoch geschafft habe, mit einem Grasbüschel einen Mähroboter anzulocken.

Gemeinsam mit dem „Kwartett Latäng“, vier Streicherinnen von der Musikhochschule Köln, die den Abend mit Violinen, Bratsche und Cello begleiteten, blickten die „Paveier“ zum Schluss mit „Et ahle Johr es fott“ auf 2021 zurück. Nach kräftigem Applaus bekam das Publikum „Heimat es“ als Zugabe und ein anrührendes Medley von bekannten Weihnachtsliedern, das die Zuhörer wegen der Corona-Pandemie zwar nicht mitsingen, aber laut mitsummen durften.

„Kölsche Weihnacht“ hieß das Konzert, dass die kölsche Kultband „Paveier“ und Gäste am 8. Dezember aus Anlass des 125-jährigen Bestehens des Heimatvereins Morsbach in der Kulturstätte gestalteten. Foto: Christoph Buchen

Der Heimatverein Morsbach e.V. wünscht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2022!

Die „Paveier“ fühlen sich in Morsbach wie zu Hause

Weihnachtskonzert in der Kulturstätte am 8. Dezember

Sie gehören zu Köln wie der Dom. Seit fast 40 Jahren sind die „Paveier“ fester Bestandteil der kölschen Musikszene. Kürzlich freuten sie sich, mal wieder in Morsbach zu sein: Die Paveier-Sänger und -Gitarristen Klaus Lückerath, Sven Welter und Hans-Ludwig „Bubi“ Brühl sowie Schlagzeuger Johannes Gokus von der Kultband „Paveier“ hatten am 28. Oktober 2021 zu einem Pressegespräch ins Bistro „Alt Morsbach“ eingeladen.

Dort stellten sie das Programm und die Gäste für ihr Weihnachtskonzert am 8. Dezember in der Kulturstätte Morsbach vor. Auf Einladung des Heimatvereins Morsbach und durch Vermittlung des Vorstandsmitgliedes Dirk Kamieth macht eine der schönsten vorweihnachtlichen Veranstaltungen des Rheinlandes Station in Oberbergs südlichster Gemeinde.

In der Kulturstätte präsentieren die „Paveier“ und ihre Gäste nicht etwa ihre bekannten Karnevalshits, wie „Leev Marie“, sondern alte und neue Lieder in kölscher Sprache, in denen das schönste Fest des Jahres besungen wird: Mal heiter und mit einem gehörigen Augenzwinkern, mal zu Herzen gehend. So wird auch ihre Ballade „Heimat es“ mit im Programm sein.

„Wir wollen die Zuschauer auf das Weihnachtsfest einstimmen“, betonte Klaus Lückerath beim Pressegespräch. „Es wird ein Konzert für Jung und Alt, für alle, die an Weihnachten interessiert sind“, versprach er. „Wir kennen Morsbach aus dem Karneval. In den Damensitzungen haben wir in den letzten Jahren unsere größten Erfolge gefeiert“, stellte Lückerath mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht fest. „Wir hoffen, dass wir unserer Morsbacher Fangemeinde und dem 125jährigen Geburtstagkind Heimatverein mit dem Weihnachtskonzert etwas ganz Besonderes bieten können“, ergänzte er und kündigte an: „Wir haben einen großen Fundus an vorweihnachtlichen und weihnachtlichen Liedern, mal etwas Besinnliches, mal Heiteres, im Gepäck. Viele Stücke hat der verstorbene Hans Knipp aus dem benachbarten Altenkirchen komponiert.“

Dann lüftete Klaus Lückerath das Geheimnis der, wie er sagte, „hochkarätigen“ musikalischen Gäste am 8. Dezember. „Mit dabei ist die Sopranistin Constanze Störk aus Konstanz am Bodensee. Wir haben sie an der Musikhochschule Köln kennengelernt und sie wird unter anderem das feierliche `Ave Maria` singen“, verriet er.

Wer kennt ihn nicht aus dem Kölner Karneval, den „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger. Geboren in Waldbröl und aufgewachsen in Schladern wird er an dem Abend in der Morsbacher Kulturstätte seine Reden auf Weihnachten „umgemünzt“ haben.

Die Kölsch-Rockband „Kempes Feinest“ mit der Frontfrau Nici Kempermann kennt man ebenfalls aus dem Karneval. Auch sie wird „Weihnachtliches“ bieten. „Das Streichquartett `Kwartett Latäng`, vier junge Damen, haben wir“, so Lückerath, „von der Musikhochschule Köln rekrutiert, und sie werden dem Abend einen festlichen Anstrich geben“.

Sven Welter ergänzte, dass ebenfalls noch die vier Dombläser den Abend bereichern, und „Bubi“ Brühl wird die Weihnachtsgeschichte vortragen. Beim großen Finale werden in einem Medley Musiker und Publikum zusammen traditionelle Weihnachtslieder singen. Welter abschließend: „Die Zuschauer sollen nach dem Konzert nach Hause gehen und das Gefühl haben: Jetzt kann Weihnachten kommen.“ Der Vorverkauf läuft. Christoph Buchen

Paveier und Gäste op Tour – 08. Dezember 2021

Kulturstätte Morsbach, Hahner Straße 31, 51597 Morsbach

Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr

Tickets: 29,00 Euro zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren, feste Sitzplatzzuordnung.

Vorverkaufsstellen:

Buchladen Lesebuch, Bahnhofstraße 8, 51597 Morsbach,

Die Technik im Büro (Postfiliale), Winfried Nievel, Waldbröler Straße 40, 51597 Morsbach.

Eintrittskarten sind auch online erhältlich:

KölnTicket – www.koelnticket.de – Tel. 0221 2801 – sowie in allen Ticketshops.

Hinweis des Veranstalters: Einschränkungen aufgrund des Coronavirus: Der Veranstalter hat sich dazu entschieden, dieses Konzert nach dem 2G-Modell umzusetzen. Bitte bringen Sie Ihren Nachweis über die vollständige Impfung und/oder Genesung mit. Der Zugang zur Veranstaltung wird nur mit entsprechender Bescheinigung gewährt. (CB-28.10.21)

Die Paveier und Dirk Kamieth sowie Werner Schuh vom Heimatverein trafen sich im Bistro „Alt Morsbach“ zur Vorbesprechung des Weihnachtskonzertes am 8. Dezember in der Kulturstätte. Foto: Christoph Buchen

Sven Welter, Klaus Lückerath, Hans-Ludwig „Bubi“ Brühl und Johannes Gokus (v.l.n.r.) von den „Paveiern“ beim Pressegespräch am 28. Oktober 2021 im Bistro „Alt Morsbach“. Foto: Christoph Buchen

Sven Welter, Klaus Lückerath und Johannes Gokus (v.l.n.r.) von den „Paveiern“ beim Pressegespräch am 28. Oktober 2021 im Bistro „Alt Morsbach“. Video: Christoph Buchen