Jahresabschlusswanderung des Heimatvereins Morsbach

Für Sonntag, den 08.12.2019 lädt der Heimatverein Morsbach e.V. wieder zum Wandern ein. Die Wanderung führt ab Morsbach auf landschaftlich schönen Wegen über die Höhen von Ortseifen nach Lichtenberg. Von Lichtenberg geht es dann mit guter Fernsicht oberhalb der Windräder Wendershagens vorbei an Erdingen nach Odenspiel. Dort führt der Weg durch den weihnachtlich geschmückten Ort zum Weihnachtsmarkt der Familie Dissmann, welcher im heimeligen Ambiente eines klassischen oberbergischen Bauernhofes stattfindet. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos. Wanderführer sind Marlies Roth und Werner Schuh. Der Start erfolgt um 10.00 Uhr am Rathausplatz in Morsbach. Die Strecke beträgt ca. 11 Kilometer und dauert rund 2,5 Stunden. Festes Schuhwerk und eine gute Kondition sind Voraussetzung. Die Rückkehr von Odenspiel erfolgt mit Fahrgemeinschaften, die selber organisiert werden müssen. Foto: Archiv Heimatverein (CB-22.11.19)

In Morsbach heißt es demnächst wieder: „Vürhang op“

Vorverkauf der Theatergruppe am 18. Januar 2020

Seit einigen Wochen probt die Theatergruppe “Vürhang op” des Heimatvereins Morsbach wieder eifrig für das neue Stück „Immer Zoff mit dem Stoff“ von Bernd Gombold. Die Akteure der Laienspielgruppe versprechen den Zuschauern und Freunden des Theaterspiels bei dem Dreiakter wieder einen turbulent vergnüglichen Abend mit zahlreichen Angriffen auf die Lachmuskeln.

Hier ein kurzer Einblick in den Schwank:

Franz Kohlkopf lebt mit seiner Frau Erika in recht armseligen Verhältnissen und sie rackern sich ab, um finanziell einigermaßen über die Runden zu kommen. Zu allem Überdruss  haben die beiden tagein tagaus Streit mit ihrer Nachbarin Maja Müslein, die auf ökologischen Gemüseanbau und chinesische Heilkünste schwört, insbesondere dann, wenn die vornehme und wohlhabende Frau Henneliese von Wolkenstein samt Kater Amadeus mit ihren Wehwehchen und Problemen zur Behandlung kommt.

Majas überaus verschlafener und gemütlicher Ehemann Klaus hat dafür überhaupt nichts übrig. Er fühlt sich am wohlsten, wenn er von seiner Frau in Ruhe gelassen wird. Doch die gönnt ihm seine resolute Frau nicht allzu oft. Und dann ist da noch die leichtgläubige Berta Lädele, die ihr Gemüse mal bei den Kohlkopfs und mal bei Maja Müslein einkauft, je nachdem wer sie gerade mehr verschaukelt, welches wohl das bessere Gemüse ist.

Ebenso zur Kundschaft gehören Pizzabäcker Giovanni Tomati mit seiner äußerst impulsiven Frau Maria von der Pizzeria „La Traviata“. Da im Hause Tomati oftmals der Haussegen schiefhängt, suchen die beiden Rat und Hilfe bei den gutmütigen Kohlkopfs. Doch mit der Idylle ist es dann plötzlich vorbei, als der zwielichtige schräge Vogel Mario mit einer Kiste Pflanzen erscheint, angeblich ein Potenzmittel. Die soll Franz Kohlkopf gegen gute Bezahlung für ihn einpflanzen und großziehen.

Franz wittert das große Geld und willigt unbehelligt ein, ohne zu wissen was da bald auf ihn und alle anderen zukommen wird! Zudem erscheint noch der harmlose „Softie“ Thorsten, mit seiner vermeintlichen Schwäche für das männliche Geschlecht. Er hat sofort ein Auge auf Mario geworfen und versucht mit ihm anzubändeln. Doch mehr soll jetzt nicht verraten werden.

Wie in den Jahren zuvor können Karten für die Theateraufführungen zum Preis von 10,00 Euro/Karte im Vorverkauf in der Gaststätte „Bistro Alt Morsbach”, Burgstr. 4 in Morsbach erworben werden. Der Vorverkauf findet am Samstag, 18.01.2020 ab 15.00 Uhr unter Regie des Heimatvereins statt. Das Bistro ist dafür an diesem Tag ab 13.00 Uhr geöffnet.

Die Premiere des neuen Stücks ist am Freitag 06.03.2020, 19.00 Uhr, in der Kulturstätte Morsbach. Weitere Aufführungstermine sind: Samstag 07.03.2020, 17.00 Uhr; Sonntag 08.03.2020, 16.00 Uhr; Donnerstag 12.03.2020, 19.00 Uhr; Freitag 13.03.2020, 19.00 Uhr; Samstag 14.03.2020, 17.00 Uhr. Der Einlass ist jeweils eine Stunde vor der jeweiligen Aufführung.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auf Grund der hohen Nachfrage lediglich 8 Eintrittskarten pro Person abgegeben werden. Restkarten können ggf. ab dem 20.01.2020 noch im Buchladen „Lesebuch“, Bahnhofstr. 8, in Morsbach erworben werden. (CB-05.11.19)

Viel Spaß gibt es im März wieder mit dem neuen Schwank der Theatergruppe Morsbach „Immer Zoff mit dem Stoff“. Archivfoto: Christoph Buchen

Heimatverein Morsbach würdigt das Ehrenamt

Brigitte Kötting ist „Müeschbejer Mädchen“ 2019

Mit dem „Müeschbejer Oowend“ präsentierte der Heimatverein Morsbach am 02.11.2019 in der Kulturstätte eine abwechslungsreiche Show, die so richtig den Geschmack der Morsbacher traf. Vorsitzender Werner Schuh freute sich bei der Begrüßung über „ein volles Haus“ und erinnerte daran, dass der Verein seit 2000 alle zwei Jahre diesen Heimatabend organisiert und dabei verdiente Mitbürger mit dem „Müeschbejer Mädchen“ oder dem „Müeschbejer Jong“ auszeichnet in Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Verdienste um die Ortsgemeinschaft.

Vor der Verleihung startete jedoch ein fast fünfstündiges Programm, durch das Moderator Werner Puhl wortgewandt und kurzweilig führte. Werner Schuh präsentierte zunächst einen umfangreichen Rückblick auf die Aktivitäten des Heimatvereins ins den letzten zwei Jahren gespickt mit vielen Fotos.

Der Musikverein Lichtenberg zog sodann mit Pauken und Trompeten in den Saal und startete zu einer stimmungsvollen Rundreise durch ihr musikalisches Jahr, beginnend mit St. Martin, über einen Weihnachtschoral bis hin zum zünftigen Erntedankfest. Werner Puhl versuchte sich dabei als Solotrompeter und Weihnachtsbaumständer.

In bunten Kostümen und mit flotten Tänzen legten die Mini Wolpis und die großen Wolpertinger tolle Tanzshows aufs Parkett, bevor vier Kandidaten bei „Dalli-Klick“ Fotos von Morsbacher Dörfern aus der Vogelperspektive erraten mussten. Gar nicht mal so einfach!

Es folgten Sketche des Damen-Elferrats Wendershagen und der Theatergruppe des Heimatvereins. Die fünf Witwen des Elferrates „trauerten“ um ihre verstorbenen Männer und die Theatergruppe präsentierte gekonnt „Menschen bei Molzbärjer“.

Fehlen durfte bei diesem Heimatabend auch nicht die Karnevalsgesellschaft Morsbach, die mit ihrem gesamten Schmölzje auf die Bühne zog, angeführt von den noch amtierenden Tollitäten Prinz Michael I. und Prinzessin Verena I. aus dem Hause Lutz. Der künftige Prinz Stefan Hombach war ebenfalls mit von der Partie. Die beiden Garden zeigten wieder Tänze der Spitzenklasse.

Seit einigen Jahren hat sich die Eintracht-Jugend mit ihrer Playback-Showband „Bel-Kantholz“ einen Namen in Morsbach gemacht. Mit gecoverten Songs und eigenen Müeschbejer Texten brachten sie den Saal zum Toben.  Auch widmeten sie Werner Puhl ein zutreffendes Lied, und aus „Cordula Grün“ wurde dabei „Mueschbech deheem!“.

Weiterer Höhepunkt war die Enthüllung eines Gemäldes mit dem Titel „Müeschbejer Oowendmol“. Das Werk der Künstlerin Nadja Schwendemann ist einem der berühmtesten Wandgemälde der Welt nachempfunden, dem „Abendmahl“ von Leonardo da Vinci, nur, dass auf dem Morsbacher Abendmahl die bisherigen „Müeschbejer Mädchen“ und „Müeschbejer Jongen“ zu sehen sind.

Die Spannung stieg, als Werner Schuh schließlich die Laudatio zur diesjährigen 10. Ehrung verlas. „Bei einem Mann würden wir sagen, dass er ein ,Hans Dampf in allen Gassen’ ist. Aber es ist kein Hans, sondern eine Frau: Brigitte Kötting.“ Das neue „Müeschbejer Mädchen“ ist leidenschaftliche Sängerin in sechs Chören, gehört dem Vorstand des Gemeindekulturverbandes an und hilft fleißig beim Austeilen des Schülerfrühstücks.

Viele Jahre hat Brigitte Kötting im Pfarrkarneval mitgewirkt und ist in die Bütt gegangen. Tätig war sie auch in kirchlichen Gremien. Seit mehr als 30 Jahren fährt sie als Betreuerin und Köchin bei Kinderfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde mit. Und ein „Millionenpublikum“, so Schuh, kenne sie als Schauspielerin der Morsbacher Theatergruppe. Neben einer Urkunde erhielt Preisträgerin Kötting eine von der Künstlerin Christiane Vogel gestaltete Puppe, die versehen ist mit charakteristischen Merkmalen der Geehrten. (CB-04.11.19)

Alle Müeschbejer Jongen und Mädchen in chronologischer Reihenfolge

2000 Franz Solbach

2002 Marlies Roth

2004 Christoph Buchen

2006 Monika Schneider

2008 Herbert Stausberg

2010 Ulrich Schnell

2012 Werner Puhl

2014 Klaus Jung

2017 FKK

2019 Brigitte Kötting

Fotoimpressionen vom Müeschbejer Oowend 2019, aufgenommen von Hermann-Josef Schuh (5) und Christoph Buchen (9), finden Sie nachfolgend.

Neue Ortseingangstafeln werben für Veranstaltungen

Im Laufe eines Jahres kann Morsbach mit einer Vielzahl unterschiedlichster Veranstaltungen aufwarten. Die jeweiligen Höhepunkte im Kulturprogramm werden schon lange auf Tafeln an den Ortseingängen von Morsbach angekündigt. Die hölzernen Aufsteller waren aber im Laufe der Zeit marode geworden, so dass diese ersetzt werden mussten.

Der Gemeindekulturverband Morsbach, der Heimatverein und die Gemeinde hatten daher vereinbart, neue Aufsteller aus Edelstahl anfertigen zu lassen. Die neuen Veranstaltungsaufsteller wurden im Oktober 2019 von der Firma Metallbau Leidig geliefert und an den drei Orteingängen in der Waldbröler-, Krottorfer- und Bahnhofstraße aufgestellt. Die Kosten dafür haben sich Kulturverband, Heimatverein und Gemeinde geteilt. Die Vereine können jetzt dort wieder ihre Veranstaltungen ankündigen und auf einen positiven Werbeeffekt hoffen.

Dass dies ein toller Service für die Morsbacher Vereine ist, sind sich die Vorsitzenden Werner Puhl und Werner Schuh sowie Bürgermeister Jörg Bukowski sicher. Für die Mitgliedsvereine des Gemeindekulturverbandes ist dieser Service übrigens kostenlos. Interessierte Vereine können sich beim Vorsitzenden Werner Puhl melden. (CB-01.11.19)

Werner Schuh vom Heimatverein (l.) und Werner Puhl vom Gemeindekulturverband Morsbach freuen sich über die stabilen neuen Aufsteller für die Veranstaltungstafeln an den drei Ortseingängen. Foto: Christoph Buchen

Müeschbejer Oowend mit Auszeichnung

Das Geheimnis, wer 2019 mit dem „Müeschbejer Määdchen“ oder dem „Müeschbejer Jong“ ausgezeichnet wird, lüftet der Heimatverein Morsbach am Samstag, 02. November beim „Großen Müeschbejer Oowend“ in der Kulturstätte Morsbach Hahner Straße. Ab 19.00 Uhr wartet der Verein unter der bewährten Moderation von Werner Puhl wieder mit einer bunten Mischung von Überraschungen auf.

Den Heimatabend werden die Wolpertinger, die Mini-Wolpertinger, die Theatergruppe, der Damenelferrat Wendershagen und die Karnevalsgesellschaft Morsbach mit Auftritten bereichern. Außerdem werden auch wieder verschiedene Morsbach-Hymnen an diesem Abend erklingen, vorgetragen von den Little Harmonies und der Gruppe „Bel Kantholz“. Sie werden mit ihren Ohrwürmern den Saal mitreißen.

Weiterhin erwartet die Zuschauer ein Dalli-Klick-Quiz rund um Müeschbejer Dörfer, und bei einer Bilderpräsentation lässt der Heimatverein Morsbach seine Aktivitäten der letzten Jahre nochmal Revue passieren. Weitere Überraschungsgäste sind angefragt.

Als Höhepunkt wird zum 10. Mal „Der Müeschbejer Jong“ oder „Dat Müeschbejer Määdchen“ verliehen, eine eigens für diesen Anlass gestaltete Puppe. Sie wird an Morsbacher überreicht, die sich ehrenamtlich engagiert haben und kulturell oder sportlich in Erscheinung getreten sind.

Der Kartenverkauf für diesen Heimatabend hat begonnen. Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 10,00 Euro erhältlich bei Lotto/Toto Hess, in der Buchhandlung Nievel/Postamt und im Buchladen „Lesebuch“. An der Abendkasse kosten die Karten 12,00 Euro. (CB-14.10.19)

Neues Heimatbuch zur 1125-Jahr-Feier erschienen

Morsbach aus der Vogelperspektive

Der Heimatverein Morsbach e.V. hat kürzlich einen neuen Bildband mit dem Titel „Morsbach aus der Vogelperspektive“ herausgegeben. In dem von dem Morsbacher Heimatkundler Christoph Buchen verfassten Buch dokumentiert der Autor die Veränderungen des Gemeindegebietes anhand von Luftaufnahmen aus den Jahren 1930 bis 2019.

Im Jahr 2020 begeht die Gemeinde Morsbach das Jubiläum der 1125-jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes Morsbach. Das Motto für dieses Jubiläumsjahr lautet: „Die Republik im Aufbruch – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“. Dazu passt genau das neue Heimatbuch, das den Wandel und die Entwicklung der Gemeinde in den letzten 90 Jahren zum ersten Mal zeigt und für spätere Generationen festhält.

Auf 230 Seiten werden 277 Luftaufnahmen von 65 Ortschaften abgebildet. Die ältesten Aufnahmen stammen aus den 1930er Jahren. 1944 und 1945 haben die Alliierten Luftaufnahmen angefertigt, um strategische Ziele auszukundschaften oder um zu ergründen, ob ihre Bombenabwürfe erfolgreich waren. Für die Gemeindeplanung erwarb das Archiv der Gemeinde Morsbach vor und nach dem Zweiten Krieg etliche dieser Luftaufnahmen, die jetzt dem Heimatverein zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden. Viele der abgebildeten Fotos stammen auch von Privatpersonen. Aktuelle Drohnenaufnahmen aus den Jahren 2018 und 2019 runden das Werk ab.

Mit dem Buch soll insbesondere der historische Wandel der Dörfer und Landschaft der letzten 90 Jahre im Gemeindegebiet dokumentiert und der Blick auf Details der „Republik Morsbach“ gelenkt werden. Wie hat sich das Bild der Gemeinde bis heute verändert? Der Bildband gibt eine Antwort darauf. Der Betrachter wird erstaunt sein, was er dabei alles im Morsbacher Bergland entdecken kann: Sein eigenes Haus oder das seiner Eltern, Großeltern oder Freunde.

Das Morsbacher Bergland aus der Vogelperspektive zu betrachten ist sicher sehr spannend. Das dachte sich 1967 auch der Ornithologe und Autor Christoph Buchen, als er 13jährig mit der Kranichzugerfassung begann. Erst 40 Jahre später konnte er sich aber den Traum vom Fliegen „wie ein Kranich“ über die Heimat erfüllen, indem er aus einem Sportflugzeug, aus der Vogelperspektive, einen Teil der Fotos für den neuen Bildband aufnahm. Außerdem hat er als Heimatkundler über fünf Jahrzehnte historische Luftaufnahmen der Gemeinde Morsbach gesammelt.

Zum Schluss des Buches zählt der Autor einige Veränderung in der Landschaft und den Dörfern auf. Es sind im Laufe der Jahrzehnte neue Wohn- und Gewerbegebiete an der Peripherie der alten Ortskerne entstanden. Vorhandene Gewerbeflächen wurden erweitert und neue Gewerbebetriebe angesiedelt, insbesondere im Wissertal von Hammer im Norden bis Volperhausen im Süden.

Acker-, Weiden- und Wiesenflächen haben sich verändert oder sind überbaut worden, so beispielsweise rund um Lichtenberg, die Asbacher Dörfer und Alzen. Auch die Wälder haben sich gewandelt. Hat man vor und nach den beiden Weltkriegen noch auf die Fichte gesetzt, so hat dieser Baum durch Sauren Regen, Orkane und Borkenkäferkalamitäten ab den 1970er Jahren stark gelitten. Jetzt wird immer mehr Laubmischwald angepflanzt. Die Veränderung des Waldes in den letzten Jahrzehnten wird im Bereich der Hohen Hardt sehr gut anhand der abgebildeten Fotos deutlich.

Auch die Bäche blieben nicht unverschont. Fast alle wurden begradigt oder sogar ganz verlegt. Talwiesen wurden mit Drainagen versehen, entwässert und bebaut, und die Flurbereinigung legte kleinflächige Parzellen zusammen. Es entstanden neue Ortsverbindungsstraßen und Waldwege.

Auch die Veränderung in den Dörfern kann anhand der Fotos nachvollzogen werden. Viele Freiflächen wurden versiegelt. Alte Bauerngärten und Grünflächen verschwanden.

Neue Sportplätze entstanden sowie das Schul- und Sportzentrum an der Hahner Straße in Morsbach. Besonders auffallend ist auch der Rückgang von alten Alleebäumen und einzelner Ortsbild prägender Bäume und Kämpe.

Das neue Heimatbuch „Morsbach aus der Vogelperspektive“ ist im Morsbacher Buchhandel zum Preis von 22,90 Euro erhältlich.

Finanziell unterstützt wurde die Herausgabe des Buches durch

  • die Kulturstiftung Oberberg der Kreissparkasse Köln,
  • die Kreissparkasse Köln, Geschäftsstelle Morsbach,
  • die Volksbank Oberberg (Raiffeisenbank Morsbach),
  • die AggerEnergie.

Die nachfolgenden Fotos zeigen

  • Die Übergabe des ersten Buches vom Autor Christoph Buchen an Bürgermeister Jörg Bukowski. Foto: F. Buchen
  • Die Titelseite des neuen Bildbandes „Morsbach aus der Vogelperspektive“.
  • Das Gemeinde-Logo zur 1125-Jahr-Feier.
  • Die alte Badeanstalt von Morsbach in der Waldbröler Straße um 1937. Foto: Gemeindearchiv Morsbach
  • Der Ort Morsbach im Jahr 1937. Foto: Gemeindearchiv Morsbach
  • Die Basilika von Morsbach im Herbst 2018. Foto: Bird`s Vision
  • Das Bahnhofsgelände von Morsbach im Frühjahr 2019. Foto: Christopher Klinkenberg
  • Weitere Fotos von der Buchvorstellung von Hermann-Josef Schuh

(CB-11.10.19)

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Spätsommer-Wanderung des Heimatvereins

Von Morsbach zur Vierbuchermühle

Am Sonntag, 1. September 2019 startet die Spätsommer-Wanderung der Wandergruppe des Heimatvereins Morsbach. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr in Steimelhagen. Geparkt werden kann dort vor dem Ortseingang. Die Wanderung nimmt ihren Anfang in der Ortsmitte von Steimelhagen am Beginn der Holpener Straße. Von dort führt die landschaftlich schöne Wanderung über Holpe, Straßerhof und Bruchhausen zum Ziel Vierbuchen.

Inmitten von Wäldern in einem idyllischen kleinen Tal erwartet die Wanderer die Vierbuchermühle. Dort rastet die Gruppe etwa eine Stunde. Wer möchte, kann in der Mühle einkehren oder aber außerhalb der Mühle seine Rucksackverpflegung genießen.

Im Anschluss an die Rast besteht die Möglichkeit in der Gruppe zum Ausgangsort nach Steimelhagen zurück zu wandern oder von Vierbuchermühle aus in Eigenregie die Rückfahrt zu organisieren. Sowohl der Hin- wie auch der Rückweg dauern etwa 2 Stunden, und die jeweilige Wegstrecke beträgt rund 10 km. Die Wege sind nicht Kinderwagen geeignet, und es wird festes Schuhwerk und eine gute Konstitution benötigt. Die Wanderung führen Marlis Roth und Werner Schuh.

Anmeldung erbeten per Email über heimatverein.morsbach@hotmail.de (CB-13.08.19)

Archivfoto: C. Buchen

Neuauflage des Schubkarrenrennens gelungen

Nach einem Jahr Pause hat der Heimatverein Morsbach e.V. am 21. Juli 2019 wieder ein Schubkarrenrennen organisiert. Es war, seit der Heimatverein die Traditionsveranstaltung 1998 wieder aufgegriffen hatte, das 21. Rennen um den „Großen Preis der Republik“.

Dieses Mal ist der Heimatverein mit einem neuen Konzept und einer veränderten Streckenführung angetreten. 16 Paarungen oder Teams gingen zum klassischen Schubkarrenrennen oder in der Offenen Klasse mit phantasievoll gestalteten Vehikels an den Start. Kommentiert wurden die Rennen, die über eine ganze Stunde stattfanden, von Werner Puhl, Sebastian Bender und Werner Schuh. Mehrere hundert Zuschauer hatten sich bei bestem Sommerwetter eingefunden, um die kuriosen Rennen durch den riesigen Schaumteppich der Feuerwehr und rund um den Verkehrskreisel in Morsbachs Mitte zu verfolgen.

Für den Heimatverein und die Zuschauer ist die Rechnung aufgegangen: Die Neuauflage des traditionellen Schubkarrenrennens war ein voller Erfolg und eine riesen Gaudi. Die Siegerehrung mit Pokalen, Urkunden, Medaillen, Riesensektflaschen und Eisgutscheinen fand anschließend gleich nebenan auf dem Milly-la-Forêt-Platz vor dem Rathaus im Rahmen des vom Gemeindekulturverband organisierten Open-Air-Konzertes statt.

Der Heimatverein bedankt sich bei allen Teilnehmern, Zuschauern, Helfern und der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Gemeinde Morsbach.

Fotoimpressionen vom Schubkarrenrennen, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie nachfolgend. (CB-22.07.19)

Schubkarrenrennen mit Schaumparty: Jetzt anmelden

Der Heimatverein Morsbach e.V. richtet in diesem Jahr wieder das traditionelle Schubkarrenrennen um den „Großen Preis der Republik“ aus. Am Sonntag, 21. Juli wird ab 16.00 Uhr in der Ortsmitte in folgenden Klassen gestartet:

Kinderklasse, Schubkarrenklasse (mindestens zwei, maximal drei Personen bilden ein Team mit einer klassischer Schubkarre, die entweder gestellt wird oder selber mitgebracht werden kann) und Offene Klasse (alle Vehikel sind erlaubt, Hauptsache sie werden mit Muskelkraft geschoben oder gezogen).

Die drei Rennpokale für die Schubkarrenklasse sind verbunden mit Geldbeträgen in Höhe von 50, 30 und 20 Euro. In der Offenen Klasse werden ebenfalls Pokalplätze vergeben. Der erste Platz bekommt den Siegerpokal „Großer Preis der Republik“ und einen Wanderpokal, der zweite den Konstrukteurspokal und der dritte Platz den Pokal für das beste Motto. Außerdem stehen als Preise Eisgutscheine, Biermarken und Riesen-Sektflaschen zur Verfügung.

Eine Jury wird über die Pokale entscheiden. Alle Teams der Offenen Klasse werden bei der Siegerehrung auf die Bühne geholt. Jeder Teilnehmer erhält im Übrigen eine Medaille. Die Siegerehrungen finden ab 17.00 Uhr im Rahmen des ersten Open-Air-Konzertes 2019 auf dem Rathausplatz statt.

Musikalischen Antrieb mit südamerikanischem Flair erhalten die Renn-Asse in diesem Jahr von einer Abordnung der Sambatrommelgruppe „Cocada“. Die Gruppe, die in Bonn, Eitorf und Waldbröl zu Hause ist, wird erstmals das Schubkarrenrennen bereichern.
Anmeldungen für das Schubkarrenrennen nehmen ab sofort Sebastian Hoberg (Tel. 02294/992126, Email sebastianhoberg@t-online.de) oder Peter Weiß (Tel. 02294/476, Email privat@moebel-becher.de) entgegen.

Verkehrsregelnde Maßnahmen

Wegen des Schubkarrenrennens besteht am Sonntag, 21.07.2019 von 14.00 bis 18.30 Uhr ein absolutes Halteverbot auf dem Parkstreifen an der Waldbröler Straße (von der Gertrudis-Apotheke bis zum Geschäft Moll). Für das Schubkarrenrennen sind die Waldbröler Straße (ab Einmündung Heinrich-Halberstadt-Weg abwärts), der Verkehrskreisel, die Krottorfer Straße (ab Einmündung Bachstraße bis Kreisel) und die Bahnhofstraße (bis Ecke Hahner Straße) von 14.00 bis 18.30 Uhr gesperrt.

Die Umleitung von Reichshof/Waldbröl in Richtung Wissen und umgekehrt erfolgt über den Hemmerholzer Weg, Zum Goldenen Acker und die Hahner Straße. Die Umleitung von Friesenhagen in Richtung Reichshof/Waldbröl erfolgt über die Kirchstraße und den Heinrich-Halberstadt-Weg und umgekehrt über den Heinrich-Halbstadt-Weg und die Bachstraße. (CB-14.07.19)

Am 21. Juli startet in Morsbach wieder das traditionelle Schubkarrenrennen. Die Siegerehrungen finden beim anschließenden Open-Air-Konzert auf dem Rathausplatz statt. Archivfoto: Christoph Buchen

Traditionelles Morsbacher Schubkarrenrennen

„Großer Preis der Republik“ – Zurück zu den Wurzeln!

Nachdem das traditionelle Schubkarrenrennen im letzten Jahr aussetzen musste, wird es am 21. Juli einen Neustart mit Besinnung auf alte Traditionen und echtem Wettkampfgefühl geben, nach den Devisen:

  • Rennen ohne Schnörkel mit bereitgestellten Schubkarren
  • Duelle und Derbys: Mann gegen Mann, Frau gegen Frau, Verein gegen Verein, Firma gegen Firma, etc…
  • Rennstrecke mit Hindernissen, Überraschungen und dem unentbehrlichen Schaumteppich
  • Die offene Rennklasse darf natürlich auch nicht fehlen! Hier sind der Fantasie der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt – Hauptsache „der Sommerkarnevalswagen“ wird ausschließlich mit Muskelkraft fortbewegt!

Die Siegerehrungen finden im Rahmen des ersten Open-Air-Konzertes 2019 auf dem Rathausplatz statt. Den Gewinnern winken attraktive Preise.

Termin:  Sonntag, 21.07.2019, Startschuss: 16.00 Uhr am Verkehrskreisel Ortsmitte

Der Heimatverein Morsbach als Ausrichter des diesjährigen Schubkarrenrennens hat die Auszeit genutzt, um die Veranstaltung wieder attraktiver zu gestalten und eine spontane Rennteilnahme für jeden zu ermöglichen.

In den letzten Jahren stand das Schubkarrenrennen durch die weggefallene Anbindung an die Kirmes ein wenig auf verlorenem Posten. Zudem entwickelte sich das Rennen zu einer Art „Parade spektakulärer Gefährte“, was einerseits für jeden karnevalistisch motivierten Morsbacher einen besonderen Ansporn und Reiz darstellte, andererseits aber auch spontane Teilnahmen am Renngeschehen einschränkte.

Schwindendes Renngefühl und abnehmende Teilnehmerzahlen waren die Folge!
Mit dem neuen Konzept des Schubkarrenrennens, eingebunden in die etablierte Musikveranstaltung am Rathausplatz, denkt der Heimatverein auf alle kritischen Punkte eine Antwort gefunden zu haben.
Alle in der „Republik Morsbach“ sind aufgerufen, dieses traditionelle Erlebnis in der Gemeinde zu unterstützen bzw. zu bereichern – sei es durch Publikumseinsatz oder gar durch eigene (nun unkompliziertere) Rennteilnahme.

Bereits mit zwei Teilnehmern (gerne aber auch mehr) eines jeden Vereins oder einer Gruppierung, Dorfgemeinschaft, eines Freundeskreises oder Kegelclubs entsteht wieder echtes Rennfieber und eine spannende, lustige Veranstaltung, die zu Recht die Bezeichnung „Großer Preis der Republik“ verdient.
Anmeldungen bitte bei Sebastian Hoberg, Tel. 02294/992126, sebastianhoberg@t-online.de, oder Peter Weiß, Tel. 02294/476, privat@moebel-becher.de.

(CB-12.06.19)

Das Morsbacher Schubkarrenrennen hat seit 1960 Tradition. Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus dem Schubkarrenrennen 1994, das damals durch das Oberdorf führte. Archivfoto: Heimatverein